SportWie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

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Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 3. Februar 2017, 11:18

Am Deadline-Day verpflichtete Rayo Vallecano den Ukrainer Roman Zozulya. Tags darauf sorgen die Fans dafür, dass er umgehend zurückgeschickt wird.
Mehr bei 11Freunde

Rayo Vallecano: Fans lassen Spielertransfer wegen Nazi-Vorwürfen platzen
Es war die wohl kürzeste Arbeitsbeziehung der Vereinsgeschichte. Einen Tag nach der Verpflichtung von Roman Zozulya hat Rayo Vallecano den Vertrag wieder aufgelöst. Fans sind Sturm gelaufen und werfen ihm Sympathien für Neonazis vor. Was es damit auf sich hat, bleibt nebulös.
Mehr bei RP-Online

Aus Roman Zozulya wurde am Ende Zazulyo. Wer das wohl sein mag?

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#2 Beitrag von mbert » Freitag 3. Februar 2017, 22:38

Eine hässliche Geschichte. Ich bin mir nicht sicher, ob 11Freunde sich so einen Gefallen damit tut, die Vorwürfe gegen Zozuiya so einfach zu übernehmen.
Dass jemand in einem Land, in dem Krieg herrscht, sich möglicherweise Ausdrucksformen von Solidarität mit seinem Land und denen, die kämpfen müssen, bedient, ist für manche in Wohlfühldeutschland und Wohlfühlspanien offenbar nicht verständlich zu machen, und so fallen dann Nazi-Vorwürfe auf fruchtbaren Boden. Ich bin ziemlich entsetzt.

Vergleiche auch den Bericht der BBC:
The 27-year-old Ukraine striker wrote an open letter to fans of Rayo, who have a large left-wing fanbase, after his deadline-day move denying he had links to the far right.

But supporters of the Madrid-based second-tier strugglers turned up to his first training session, protesting with a banner saying their town was "not a place for Nazis".

[...]

His open letter to fans on Tuesday said: "Unfortunately, my arrival in Spain was accompanied by a misunderstanding by a journalist who knows very little about the reality of my country and my own career.

"I arrived at Seville airport wearing a shirt with the badge of Ukraine. This journalist reported that I was wearing a shirt from a paramilitary group, whose badge is distinguished from the badge of my country.

"Betis asked for the article to be removed, which it was immediately after [the newspaper] recognised their error and apologised.

"As I stated at my presentation with Real Betis, I'm not linked to any paramilitary or neo-Nazi group."

But Rayo fans did not believe him and told him to leave the club during his first - and only - training session.
Roman Zozulya: Player's Rayo Vallecano loan spell ends as fans call him Nazi

Hier auch ein kurzer Bericht von censor.net.ua: "Ми всі - Зозуля!", - гравці іспанського "Бетіса" колективно виступили на підтримку українського футболіста.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#3 Beitrag von Handrij » Samstag 4. Februar 2017, 02:22

Niemand hat ihn gezwungen sich mit Bandera zu vergleichen. Willkommen im 21. Jahrhundert Roman. Faschismus ist zumindest in seiner direkten primitiven Form uncool geworden. Aber keine Angst, die Vaterländerei ist trotzdem im Kommen. 's muss nur in ein etwas moderneres Gewand gekleidet werden.
Am Ende: Wen interessiert schon so ein spanischer Zweitligaverein?

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#4 Beitrag von FEINDFLIEGER » Samstag 4. Februar 2017, 07:44

Dass jemand in einem Land, in dem Krieg herrscht, sich möglicherweise Ausdrucksformen von Solidarität mit seinem Land und denen, die kämpfen müssen, bedient, ist für manche in Wohlfühldeutschland und Wohlfühlspanien offenbar nicht verständlich zu machen, und so fallen dann Nazi-Vorwürfe auf fruchtbaren Boden. Ich bin ziemlich entsetzt.
Ist es nicht auch hier "Gang und gebe",daß man andersdenkende gerne mal als "Nazi" tituliert?

Und sind es nicht genau die "Ausdrucksformen von Solidarität",wie zum Beispiel "Bandera - und alles,was damit zusammenhängt,oder die zivile Opferzahl einer am Laufen gehaltenen "Antiterroroperation",die andere Leute abschreckt?

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#5 Beitrag von mbert » Samstag 4. Februar 2017, 11:24

Handrij hat geschrieben:Niemand hat ihn gezwungen sich mit Bandera zu vergleichen. Willkommen im 21. Jahrhundert Roman. Faschismus ist zumindest in seiner direkten primitiven Form uncool geworden. Aber keine Angst, die Vaterländerei ist trotzdem im Kommen. 's muss nur in ein etwas moderneres Gewand gekleidet werden.
Hmm, ich weiß nicht, was von dem, was man ihm vorwirft, richtig ist, weißt Du es? Ich finde auch, dass angesichts des Kriegs, den Russland in der Ukraine führt, eine Solidarisierung mit den Streitkräften etwas völlig normales ist. Mir sind hier bei alledem aber zu viele Instanzen von "vorgeworfen", "angeblich" usw.
Handrij hat geschrieben:Am Ende: Wen interessiert schon so ein spanischer Zweitligaverein?
Schon mal mich, weil es mein Lieblingsclub in Spanien ist.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: RE: Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#6 Beitrag von Handrij » Samstag 4. Februar 2017, 11:35

mbert hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Niemand hat ihn gezwungen sich mit Bandera zu vergleichen. Willkommen im 21. Jahrhundert Roman. Faschismus ist zumindest in seiner direkten primitiven Form uncool geworden. Aber keine Angst, die Vaterländerei ist trotzdem im Kommen. 's muss nur in ein etwas moderneres Gewand gekleidet werden.
Hmm, ich weiß nicht, was von dem, was man ihm vorwirft, richtig ist, weißt Du es? Ich finde auch, dass angesichts des Kriegs, den Russland in der Ukraine führt, eine Solidarisierung mit den Streitkräften etwas völlig normales ist. Mir sind hier bei alledem aber zu viele Instanzen von "vorgeworfen", "angeblich" usw.
Handrij hat geschrieben:Am Ende: Wen interessiert schon so ein spanischer Zweitligaverein?
Schon mal mich, weil es mein Lieblingsclub in Spanien ist.
Haupthintergrund ist diese Zwitscherei von ihm:
https://football24.ua/shozhist_zozuli_t ... o_n291954/

Nur: Wieso will ein Patriot eigentlich im Ausland spielen? Und ist es in Kriegszeiten überhaupt angebracht Fußball zu spielen?


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Re: RE: Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#7 Beitrag von mbert » Samstag 4. Februar 2017, 12:18

Handrij hat geschrieben:Haupthintergrund ist diese Zwitscherei von ihm:
https://football24.ua/shozhist_zozuli_t ... o_n291954/
Verstehe, den kannte ich nicht. Das ist natürlich saudämlich.
Handrij hat geschrieben:Nur: Wieso will ein Patriot eigentlich im Ausland spielen? Und ist es in Kriegszeiten überhaupt angebracht Fußball zu spielen?
Warum nicht? Geld braucht sowohl das Vaterland als auch die Familie :-D

Aber abgesehen davon sollte man mit ihm m.E. nicht zu hart ins Gericht gehen. Der Banderakult ist nicht zuletzt auch ein Resultat von (systematischer) Fehlinformation, und dem sitzen zur Zeit leider recht viele auf - und das aus oft durchaus edlen Motiven.

Und was Zozuliya betrifft: letztlich bestätigt das doch meinen Punkt von oben: Wohlfühl-Antifaschisten in Wohlfühl-Spanien haben keine Ahnung von dem, was in der Ukraine passiert. Und so muss Zozuliya ganz einfach Nazi sein. Sind ja die ganzen Ukrainer sowieso auch. Sollte Zozuliya wirklich ein Nazi sein, so ist das bisher zumindest nicht bewiesen.
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#8 Beitrag von Handrij » Samstag 4. Februar 2017, 12:41

Ich glaube nicht, dass der Sosulja ein engagierter Nazi ist. Er ist Fußballer und überblickt halt nicht, dass Symbole, die in der Ukraine als cool gelten, im Ausland vielleicht eher uncool sind. Bei Lazio Rom wäre Bandera aber bestimmt kein Problem.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#9 Beitrag von mbert » Samstag 4. Februar 2017, 13:17

Handrij hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass der Sosulja ein engagierter Nazi ist. Er ist Fußballer und überblickt halt nicht, dass Symbole, die in der Ukraine als cool gelten, im Ausland vielleicht eher uncool sind. Bei Lazio Rom wäre Bandera aber bestimmt kein Problem.
Jupp. Und wohl auch nicht mal ein unengagierter :)

Letztlich läuft es aber doch darauf hinaus, dass hier die Rayo-Fans nicht weniger naiv sind als Zozuliya. Und wenn Ignoranz auf politischen Aktionismus trifft, ist das Resultat meist verheerend. Da helfen dann auch die besten Absichten nicht. Und das sage ich als jemand, der Rayo und dessen Fankultur schon lange liebt.
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#10 Beitrag von mbert » Samstag 4. Februar 2017, 14:15

Hier ist ein umfassender Artikel von StopFake zum Thema, den ich sehr informativ und auch ausgewogen finde, selbst wenn der Tweet mit Bandera hier leider keine Erwähnung findet (Hervorhebungen von mir):
[...] Nachdem die Verpflichtung öffentlich bekannt wurde, bezichtigte die links eingestellte Ultra-Fangruppierung Bukaneros Zozulya nun postwendend wieder des Nazismus. Ihr flammender Tweet vom zweiten Februar verbreitete sich annährend zweitausendfach. Die ADRV Fußball-Plattform nennt Zozulya einen „bekannten Nazi” und erklärt, dass er aktiv rechtsradikale Gruppen unterstütze und auch „faschistische Freiwilligenbataillonen“ finanziere. „Die Symbole, die er trägt”, zeigen dies, behauptet die Plattform.

Die El Espanol-Veröffentlichung verbreitet eine ähnliche Geschichte und behauptet, dass Zozulya rechtsradikale Einstellungen habe und ein nationalsozialistisches System in seinem Heimatland Ukraine propagiere. Etwas, was nach El Espanol noch vielfach in anderen Medien verbreitet werden würde. El Confidencial, Sputnik Mundo, Libertad Digital, PlaygroundMag und andere verbreiteten Geschichten zu diesem Vorwurf.

Die Ultra-Gruppierung Bukaneros und die ADRV tätigten ihre Behauptungen in der Absicht die Verpflichtung von Zozulya und die Unterzeichnung des Vertrages zwischen Rahyo Vallecano mit dem ukrainischen Stürmer zu unterbinden.

Darauf hin, sah sich das Management von Rahyo Vallecano genötigt um eine Stellungnahme von Zozulya zu bitten um die Äußerungen der Medien zu entkräften. Zozulya erklärte seine Position und erinnerte die Vereinsführung dass er bereits früher als Nazi gebrandmarkt wurde, weil er das ukrainische Staatwappen, das Gerb getragen hatte. „Leider kam es bei meiner Ankunft in Spanien im vergangenen Sommer zu einem grundlegenden Missverständnis, ausgelöst durch einen Journalisten, der sehr wenig über mein Land und meinen eigenen politischen Hintergrund weiß. Als ich am Flughafen von Sevilla landete, trug ich ein T-Shirt, das mit einem ukrainischen Wappenschild und einigen Textzeilen des Poeten Taras Schewtschenko bedruckt war. Aber ich unterstütze weder irgendeine paramilitärische Organisation, noch eine nationalsozialistische Idee.“ Als Resultat der nun immer größer werdenden Anschuldigungen, wurde Zozulya ohne einen Tag bei Rahyo verpflichtet zu sein, sofort vom Verein ausgeschlossen. Zozulya wird aber auch bei Betis nicht spielen können, das das Transferfenster offiziell beendet ist. Das heißt er wird in dieser Saison gar nicht mehr spielen können, weder für Betis noch für Rahyo.
[...]
Die Sportseite Marca behauptet auch unkorrekter Weise, dass Zozulya Fond Narodna Armia ukrainische Paramilitärs bzw. Freiwilligenverbände militärisch unterstütze.

Narodna Armia-Vertreter erklärten StopFake auf Nachfrage, dass Zozulya Fonds die ukrainische Streitkräfte mit Nahrung, Kleidung und technischer Ausrüstung unterstützte, sowie Familien von Militärkräften helfen. Momentan gibt es keine militärischen Freiwilligenformationen in der Ukraine mehr, die nicht in die Verteidigungs- oder Innenministeriumsstrukturen integriert wurden. Die Freiwilligenbataillone bildeten sich nach der russischen Annexion der Krim 2014 und dem Beginn des Donbas-Krieges in der Ostukraine.
[...]
Insgesamt zeigt sich in diesem Fall die Problematik, dass Medien nach einer Fehlwahrnehmung ihre begangene Fehleinschätzung (Gerb = Pravy Sektor = Neonazi) nicht revidieren können bzw. ist eine Behauptung erstmal in der Welt, ist sie umso schwerer wieder einzufangen, wie wir an diesem Fall sehr eindeutig sehen können. Außerdem zeigt sich aber auch, dass sich einige Sportmedien eben nicht in politischen Sphären der Ukraine auskennen bzw. nicht ausreichend recherchieren. Es wäre deswegen gut sich der journalistischen Sorgfaltspflicht zu widmen und sich genauer über die politischen Gegebenheiten im Land vertraut zu machen, bevor Mutmaßungen und unausgegorene Verdächtigungen ausgesprochen werden.

Ein Beispiel dafür stellt ein Artikel des Fußballmagazins 11Freunden dar, der wie folgt über die Ukraine doziert: „Allgemein ist die politische Großwetterlage in der kriegs- und krisengeplagten Ukraine eher donnernd. Seit der russischen Annexion der Halbinsel Krim und dem mutmaßlich von Putin befeuerten Aufstand russischer Separatisten im Osten des Landes sind die Übergänge zwischen Patriotismus und Rechtsextremismus fließender denn je. Irgendwo in diesem Spektrum dürfte auch Zozulya anzusiedeln sein. Er selbst bezeichnet sich gern als »vaterlandstreu«.“
[...]
Quelle: StopFake

Egal wie man den patriotischen Pathos Zozuliyas auf seiner Twittermeldung und einigen Photos finden mag, sehe ich hier doch, wie die Kombination von gezielter und böswilliger Diffamierung und Ignoranz Fakten schaffen.
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#11 Beitrag von mbert » Freitag 10. Februar 2017, 00:35

Es geht weiter. Jetzt haben die Ultras des FC Bayern (haben die überhaupt Fans?) entdeckt, dass sie ganz dolle Ukraine-Experten sind und den Zozulia natürlich längst durchschaut haben.
Bild
FC Bayern-Ultras "SCHICKERIA" mit einer klaren Botschaft!

Solidarität mit den Fans von Rayo Vallecano - "Throw nazis out of football" und auf spanisch "Zozulya vete ya"

Foto vom Pokalspiel des FC Bayern München vs VfL Wolfsburg (07.02.2017)
Gesichtsbuch
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#12 Beitrag von OhWeh » Freitag 10. Februar 2017, 13:59

mbert hat geschrieben:Es geht weiter. Jetzt haben die Ultras des FC Bayern (haben die überhaupt Fans?) entdeckt, dass sie ganz dolle Ukraine-Experten sind und den Zozulia natürlich längst durchschaut haben.
Scherzle gemacht, der Fussballexperte.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#13 Beitrag von mbert » Freitag 10. Februar 2017, 14:28

Besser Scherze machen als unfreiwillig komisch :)

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#14 Beitrag von mbert » Samstag 11. Februar 2017, 22:16

Es gibt einen Bericht, dass Mitglieder der Rayo-Ultras im Donbass waren, um Menschen umzubringen. Wenn das stimmt, könnte es erklären, warum Zozulya (der ja keinen Hehl daraus gemacht hat, dass er die Ukraine und ihre Armee unterstützt) derart vehement angegriffen wurde:
About ten ultras of the football club Rayo Vallecano, who were protesting against a move to the club of the Ukrainian footballer Roman Zozulya, fought on the side of the militants in the Donbas. This is stated in the message of the Kharkov ultras on the page in Facebook.

“We have reliable information that a dozen of Vallecano ultras fought for terrorists in the East of Ukraine. They returned safely to Spain, were detained by police and… fined some ridiculous amount for lack of evidence”, – stated in the message.

https://www.facebook.com/ultras.metalist/posts/1031176560321374
[...]
About a dozen representatives of the ultras “Rayo Vallecano” fought the terrorists in the East of Ukraine – Kharkiv ultras
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#15 Beitrag von Handrij » Sonntag 12. Februar 2017, 01:15

2014 ist mal eine handvoll Spanier und Franzosen in die Terrorzone gefahren. Die haben da Internationale Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg gespielt. Nach der Rückkehr nach Spanien wurden wohl einige - hier ist von acht die Rede - in den Knast gesteckt.

http://www.vesti.ru/doc.html?id=2387826

Die waren wohl vor allem beim neosowjetischen Prisrak-Verein von Mosgowoj aktiv. Letzterer wurde inzwischen ja auch beseitigt.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#16 Beitrag von Handrij » Mittwoch 1. März 2017, 13:43

Die Zeit hat sich jetzt des Falls angenommen:
Roman Zozulya: Der falsche Nazi
In Westeuropa hält sich das Klischee vom ukrainischen Faschisten. Das wurde einem Fußballer in Spanien zum Verhängnis. Auch Bayern-Fans machten mit.
Bei ICTV weiß man aber schon, dass es Agenten des FSB waren. ROFL
"Як КГБ руйнує кар’єру українських футболістів – Секретний фронт, середа, 20.20
http://ictv.ua/ua/videos/yak-kgb-rujnuy ... eda-20-20/

NICHT VERPASSEN!!!

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#17 Beitrag von mbert » Mittwoch 1. März 2017, 20:30

Der ZEIT-Artikel ist m.E. richtig gut. Das Fazit enthält die notwendigen Schlussfolgerungen und hat auch die notwendige Schärfe:
Einiges sollte der vermeintliche Nazi-Skandal aber auch der westlichen Sportpresse zu Denken geben. Durch Unkenntnis Osteuropas, Spekulationen und mangelnde Recherche hat sie einiges zum Nazi-Image des ukrainischen Fußballers beigetragen. Und Zozulya ist kein Einzelfall. So wird in Deutschland seit einigen Jahren wiederholt behauptet, dass Zbigniew Boniek Anhänger der nationalkonservativen PiS-Regierung in Polen sei. Als Beweis gelten einige Tweets des ehemaligen Weltklassespielers und heutigen Präsidenten des Polnischen Fußballverbands, in denen er sich am Abend der Parlamentswahlen 2015 voller Schadenfreude über das Ergebnis eines PO-Politikers äußert.

Was Google Translator, mit dessen Hilfe die Tweets übersetzt wurden, aber nicht verriet: Der PO-Politiker war der Lewandowski-Manager Cezary Kucharski, mit dem sich Boniek seit Jahren um Einfluss im polnischen Fußball streitet. Wenige Monate vor der Parlamentswahl hatte der einstige Juve-Star Boniek noch Witze über eine Auszeichnung für Jarosław Kaczyński gemacht, er wurde darauf von PiS-nahen Medien als "Troll" beschimpft.

Für Boniek mögen diese Vorwürfe keine Folgen haben. Roman Zozulya könnte der Ruf als Neonazi dagegen die Karriere im Westen kosten.
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#18 Beitrag von OhWeh » Mittwoch 1. März 2017, 22:40

Handrij hat geschrieben:Bei ICTV weiß man aber schon, dass es Agenten des FSB waren. ROFL
Du hast bei der übelsten ukrainischen Propaganda deinen Humor nicht verloren, lobenswert.
mbert hat geschrieben:Der ZEIT-Artikel ist m.E. richtig gut. Das Fazit enthält die notwendigen Schlussfolgerungen und hat auch die notwendige Schärfe
sagen wir besser, richtig einseitig, wie praktisch alle Artikel von der "Qualitätspresse". Von dir ist nicht mal ein Hauch von Objektivität zu erwarten.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#19 Beitrag von mbert » Donnerstag 2. März 2017, 00:02

OhWeh hat geschrieben:sagen wir besser, richtig einseitig,
Hä?
OhWeh hat geschrieben:wie praktisch alle Artikel von der "Qualitätspresse"
ROFL ROFL ROFL
OhWeh hat geschrieben:Von dir ist nicht mal ein Hauch von Objektivität zu erwarten.
Aber von Dir?
Na, und darauf noch ein flottes youtube-Video, alles ganz "zweiseitig", gelle? [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif]
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#20 Beitrag von OhWeh » Donnerstag 2. März 2017, 13:04

Da du die Sachverhalte nicht neutral einschätzen kannst oder darfst, darfst du diesen Artikel lesen.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#21 Beitrag von mbert » Donnerstag 2. März 2017, 13:18

Darf ich, muss ich aber nicht.
Abgesehen davon ist der Fall Zozulia keine Frage von "neutral", sondern eine von Fakten.

Wenn Du kannst, darfst Du gern anstatt der üblichen Videos oder Spekulationen über "Mainstreampresse" , angebliche "Einseitigkeit" oder darüber, was ich "darf", einfach mal überprüfbare Fakten zum Thema zu bringen. Oder gehörst Du auch zu denen, für die "alternative Fakten" etwas völlig normales sind?

Wenn Du das nicht hinbekommst, spricht das (abgesehen von Deinen vielen IP-Adressen) schon eine deutliche Sprache.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#22 Beitrag von OhWeh » Donnerstag 2. März 2017, 15:51

Was ich hinbekommen soll oder nicht, hast du gar nicht zu bestimmen.
Der Zeit-Artikel ist relativierend geschrieben. Ähnlich deinem Gefasel, in der Ukraine gäbe es kein Problem mit Nazis usw.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#23 Beitrag von mbert » Donnerstag 2. März 2017, 18:55

OhWeh hat geschrieben:Was ich hinbekommen soll oder nicht, hast du gar nicht zu bestimmen.
Nein, das bestimme nicht ich, sondern die offensichtliche Abwesenheit Deiner Befähigung dazu :-D
OhWeh hat geschrieben:Der Zeit-Artikel ist relativierend geschrieben.
Wofür Du den Beweis schuldig bleibst, und - entschuldige bitte - Dein Wort allein reicht mir da leider nicht DANCE
OhWeh hat geschrieben:Ähnlich deinem Gefasel, in der Ukraine gäbe es kein Problem mit Nazis usw.
Oh, in Sachen Gefasel kenne ich noch jemand anderen, der da so ein richtiger Vollprofi ist. Er taucht aus dem Nichts hier im Forum auf, agiert von anonymisierten IPs aus und ist bisher nur durch Metadiskussion und dumme Bemerkungen aufgetaucht. Wer mag das wohl sein?
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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#24 Beitrag von OhWeh » Donnerstag 2. März 2017, 20:54

Paracelsus hatte wohl doch recht, ein bezahlter Propagandist.

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Re: Wie die Fans von Rayo Vallecano einen »Nazi-Neuzugang« vertrieben: Der Fall Roman Zozulya

#25 Beitrag von mbert » Donnerstag 2. März 2017, 22:14

OhWeh hat geschrieben:Paracelsus hatte wohl doch recht, ein bezahlter Propagandist.
.... sagt einer, der aus dem Nichts mitten in die wenigen politischen Diskussionen hier eingeflogen ist, von anonymisierten IPs aus agiert und hier Aluhut-TV bzw. -Presse als "objektiv" unter die Leute zu bringen versucht ROFL

Trotzdem netter Versuch :-D
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