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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#26 Beitrag von OhWeh » Dienstag 1. August 2017, 21:31

Der dickste der dicken, der war gut. Du Träumer hast natürlich den Durchblick, da kann ich nicht gegen ankommen.

[mbert moderiert:] So bitte nicht.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#27 Beitrag von bohne_68 » Dienstag 1. August 2017, 21:57

paracelsus hat geschrieben:Bohne bist du Satiriker? Deine Beiträge sind in einer urkomischen Art unglaublich unterhaltsam. Reise mal in und durch die RF und benutze am besten Züge; dein Weltbild könnte Risse bekommen.
Etwas Satire ist gewollt ja ... ;-).

Aber mache mal selber einen konstruktiven Vorschlag, wie es mit Russland weitergehen könnte - auch abseits der glitzernden Zentren großer Städte ... ;-).

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#28 Beitrag von Handrij » Dienstag 1. August 2017, 22:47

Robert1959 hat geschrieben:Putin benutzt den Donbass nur, um sich zu bereichern um der Ukraine Gelder zu entziehen, welche sinnvoller in die Wirtschaft investitiert gewesen wäre! Die Ukraine macht enorme Fortschritte und ich glaube nicht, dass sie sich noch einmal die Freiheit nehmen lassen. Die Russen werden sich fragen, warum es ihnen schlechter geht , als den Ukrainer!
Du glaubst doch nicht wirklich, dass es Putin noch um "persönliche Bereicherung" geht. Der hat doch schon seit langem eine ganz andere Agenda. Und dass es dem durchschnittlichen Ukrainer besser geht, als dem durchschnittlichen Russen, darauf können wir noch eine Weile warten. Die Richtung der Arbeitsmigration ist da mehr als eindeutig. Selbst in Tscherniwzi hab ich im Herbst 2015 noch Jungs im wehrfähigen Alter getroffen, die nach Magadan (!) zum Arbeiten gefahren sind. Und seitdem hat sich hier nicht soviel verbessert.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#29 Beitrag von paracelsus » Dienstag 1. August 2017, 23:05

Der Wohlstand ist auf dieser Welt nicht gleichmäßig verteilt. Die Welt ist auch nicht bipolar, obwohl ich glaube, dass unsere Medien gerne wieder ein Feindbild haben möchten. Feindbilder eignen sich recht gut, um eigenes Versagen zu übermalen...... Da muss ich mir weniger Sorgen um die RF machen. Putin genießt das Vertrauen seiner Bevölkerung, nicht zuletzt auch deshalb, weil die "Jelzin-Demokratie" die Erfahrung ist, die vor Putins Präsidentschaft gemacht wurde. Gegen diese Erfahrungen erscheint alles was Putin macht glanzvoll. Wenn ich mir dann noch die Konflikte der letzten Jahre anschaue die unter dem Mantel der Verteidigung der westlichen Werte und der Demokratie geführt wurden, so bin ich froh, dass Putin kein Trump ist. Ich mache mir mehr Sorgen um den Verstand unserer
"wertegleichen Freunde" in Europa und jenseits des Atlantiks
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Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
Paracelsus (Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim) 1493 - 1541

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#30 Beitrag von Dicker » Dienstag 1. August 2017, 23:11

Lieber OhWeh was Ich von Dir halte ist ja bekannt , aber bestimmt noch nicht in der Ukraine gewesen oder Russland und da hier mitreden.Du bist doch derjenige der hetzt und Dummes Zeug verbreitet aber Ich halte es jetzt so wie andere Alte Mitglieder hier nur noch mitlesen und nicht mehr so viel schreiben. weil mit solchen Geistigen Schwätzern und Besserwisser da denke Ich mir " kannst gleich mit einem Sack Reis reden " Warum gehst Du dan nicht nach Russland wenn hier im Westen ales von der USA gesteuert wird und unsere Politik verlogen ist ?

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#31 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 00:32

Handrij hat geschrieben:
Robert1959 hat geschrieben:Putin benutzt den Donbass nur, um sich zu bereichern um der Ukraine Gelder zu entziehen, welche sinnvoller in die Wirtschaft investitiert gewesen wäre! Die Ukraine macht enorme Fortschritte und ich glaube nicht, dass sie sich noch einmal die Freiheit nehmen lassen. Die Russen werden sich fragen, warum es ihnen schlechter geht , als den Ukrainer!
Du glaubst doch nicht wirklich, dass es Putin noch um "persönliche Bereicherung" geht. Der hat doch schon seit langem eine ganz andere Agenda. Und dass es dem durchschnittlichen Ukrainer besser geht, als dem durchschnittlichen Russen, darauf können wir noch eine Weile warten. Die Richtung der Arbeitsmigration ist da mehr als eindeutig. Selbst in Tscherniwzi hab ich im Herbst 2015 noch Jungs im wehrfähigen Alter getroffen, die nach Magadan (!) zum Arbeiten gefahren sind. Und seitdem hat sich hier nicht soviel verbessert.
Ich würde schon sagen, dass sich vieles geändert hat. Zum Beispiel ist das Durchschnittseinkommen gestiegen. Ukrainer verdienen im Schnitt 250€ im Monat, Russen ca. 150€. Wenn du möchtest benenne ich dir auch Quellen. Außerdem hat sich von der Gesellschaft her viel geändert. Mittlerweile werden die sogenannten "Gay" Paraden öffentlich in Kiev abgehalten und von der Regierung weitesgehend akzeptiert und gefördert ( jeder kann jz für sich selbst bestimmen ob das gut oder schlecht ist).

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#32 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 01:24

Nominallohn vor Steuern und ohne Berücksichtigung des Preisniveaus:
Russland (Mai) Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...: 40229 Rubel gleich irgendwas um die 570 Euro nach heutigem Kurs
Ukraine (Juni) Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...: 7360 Hrywnja gleich 243 Euro nach heutigem Kurs.

In der Ukraine gehen 19,5 Prozent an Steuern und Abgaben weg in Russland sind es IMHO 13 Prozent. Damit haben wir an verfügbarem Einkommen 196 Euro in der Ukraine und in Russland 496 Euro. Also glatte 300 Euro mehr. Das Preisniveau ist in Russland natürlich um einiges höher, aber dennoch dürfte der Durchschnittsrusse immer noch besser dastehen als der Durchschnittsukrainer.

So, jetzt bitte die Statistik mit 150 Euro im Monat :-).

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#33 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 01:55

Und noch eine unverdächtige Sekundärquelle. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ..., der in Prag ansässige Sender zur Bekehrung der Russischsprachigen, zu den Nominallöhnen in der Ex-Sowjetunion:
Nastojaschoje_Wremja_Löhne_in_Ex-Sowjetunion.jpg
Sieht nicht gut aus für deine These.
  • Estland 1.313 Dollar
  • Lettland 1.009 Dollar
  • Litauen 903 Dollar
  • Russland 657 Dollar
  • Kasachstan 432 Dollar
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  • Belarus 402 Dollar
  • Armenien 397 Dollar
  • Aserbaidschan 299 Dollar
  • Moldova 288 Dollar
  • Ukraine 263 Dollar
  • Kyrgystan / Kirgistan 204 Dollar
  • Turkmenistan 198 Dollar
  • Usbekistan 177 Dollar
  • Tadschikistan 120 Dollar
Ukraine, ärmstes Land Europas ist die Schlussfolgerung.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#34 Beitrag von mbert » Mittwoch 2. August 2017, 09:21

Handrij hat geschrieben:Du glaubst doch nicht wirklich, dass es Putin noch um "persönliche Bereicherung" geht. Der hat doch schon seit langem eine ganz andere Agenda.
Richtig. Geld hat er genug gemacht. Es geht jetzt eher darum, seinen Abgang aus dem Kreml, der, wie er auch selber weiß, mit den Füßen nach vorn vonstatten gehen wird, zu einem nach einem natürlichen Tode in nicht zu jungen Jahren zu gestalten.

Da aus der versprochenen Modernisierung Russlands und auch aus einem ordentlichen Lebensstandard für alle nichts geworden ist, muss es jetzt Nationalismus sein. Ironischerweise ist es genau das, was er seit Jahren anderen (den Ukrainern) vorwirft und vorwerfen lässt.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#35 Beitrag von mbert » Mittwoch 2. August 2017, 09:44

paracelsus hat geschrieben:Kannst du dir nicht vorstellen dass der jetzige Status der Krim als Teil der RF genau dem Willen des überwiegenden Teils der Krimbevölkerung darstellt? Auch im Donbass sehe ich keine grundsätzliche Abneigung breiter Teile zur RF zu gehören. Wobei aber auch jeder andere Status einer Staatszugehörigkeit des Donbasses besser wäre als der jetzige.
Ich halte die Art der Fragestellung für nicht zielführend. Denn: woraus besteht denn die Krymbevölkerung (oder auch die der besetzten Gebiete im Donbass)?

Seit dem Putsch auf der Krym (wir erinnern uns: unter dem "Schutz" russischer Spezialkräfte und Ausschluss unliebsamer Parlamentarier wurde der Anführer eine 4%-Partei von einem nicht beschlussfähigen Parlament mit absoluter Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt) haben unzählige Bewohner ihre Heimat verlassen, gleichzeitig sind neue "Bewohner" aus Russland zugezogen. Man hört, dass das selbst bei den ehemals vom Anschluss begeisterten Bewohnern nicht auf einhellige Begeisterung stößt. Die Krymtartaren werden seit drei Jahren immer stärker drangsaliert und eingeschüchtert. Also wie würde mann denn jetzt das Stimmungsbild der Bevölkerung einfangen? Auf Grundlage der Stimmung welcher Menschen?

Wie groß die Zustimmung des "heim ins Reich" 2014 wirklich ausgefallen ist, kann man nur ahnen. Wenn man einige (danach schnell verschwundene) Veröffentlichungen russischer Behörden liest, kann man davon ausgehen, dass die Wahlbeteiligung sehr gering war (das ist angesichts des breiten Boykotts durch Krymtartaren und Ukrainer plausibel) und keineswegs alle mit "ja" gestimmt haben, selbst wenn es eigentlich auch gar keine Möglichkeit gab, so sichtig "nein" zu stimmen.

Im Donbass sieht es ähnlich aus. Die Ukraine ist voll von Binnenflüchtlingen, aktuelle Berichte verweisen immer wieder darauf, dass in den besetzten Gebieten langsam nur noch alte Leute und Soldaten übrig bleiben.

Das Problem mit einer Aggressionspolitik, die bewusst auf demographische Veränderungen setzt, ist, dass sie Tatsachen schaffen, die unsere üblichen demokratischen Mechanismen überfordern. Indem man direkt oder indirekt dafür sorgt, dass die, die nicht einverstanden sind, verschwinden und gleichzeitig weitere, die einverstanden sind, ansiedelt, schafft man die Grundlage für eine nachträgliche "demokratische Legitimierung" von Gewalt. Das hat Stalin u.a. mit der Vertreibung der Krymtartaren schon schön vorgemacht.

Fazit: die Frage nach der Zustimmung der Menschen in den besetzten Gebieten mit der Besetzung führt am Ziel vorbei. Es muss schon der Hergang im Ganzen berücksichtigt werden. Wie man die Resultate dieser Politik des fait accompli letztlich einmal korrigieren will, ist mir schleierhaft. Aber sie einfach hinzunehmen, scheint mir falsch, auch wenn mir bewusst ist, dass mit jeder neuen Generation derer, die auf dem gestohlenen Land anderer geboren wurden, eine neue faktische Legitimität entsteht, die es noch schwieriger macht, für eine Gerechtigkeit zu sorgen (auch hier gibt die Vertreibung der Krymtartaren durch Stalin, aber letztlich auch jede andere ethnische Säuberung, ein Beispiel).
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#36 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 10:41

mbert hat geschrieben:Seit dem Putsch auf der Krym (wir erinnern uns: unter dem "Schutz" russischer Spezialkräfte und Ausschluss unliebsamer Parlamentarier wurde der Anführer eine 4%-Partei von einem nicht beschlussfähigen Parlament mit absoluter Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt) haben unzählige Bewohner ihre Heimat verlassen, gleichzeitig sind neue "Bewohner" aus Russland zugezogen. Man hört, dass das selbst bei den ehemals vom Anschluss begeisterten Bewohnern nicht auf einhellige Begeisterung stößt. Die Krymtartaren werden seit drei Jahren immer stärker drangsaliert und eingeschüchtert. Also wie würde mann denn jetzt das Stimmungsbild der Bevölkerung einfangen? Auf Grundlage der Stimmung welcher Menschen?
Die "unzähligen" sind ganz schön zählbar.
Zum 1. März 2014 lebten der ukrainischen Statistik nach 1.957.801 Menschen ständig in der Autonomen Republik Krim und 384.205 ständig in Sewastopol. Das macht etwas mehr als 2,3 Millionen (Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...).
Umgesiedelt ins Mutterland und registriert als Flüchtlinge haben sich im Januar 31.061 Personen also etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung (Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...). Auch wenn sich nicht jeder als Flüchtling registrieren lässt, ist das kein Massenexodus. Wo sollen die Leute denn auch hin?
Zum 31. Juli hatte das Sozialministerium insgesamt 1.583.271 Flüchtlinge registriert (Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...). Von denen dürften wiederum auch ein nicht kleiner Teil pendeln, da es auch in der Zone Gebiete gibt, die weit genug entfernt von der Frontlinie sind. Das Hauptproblem der Leute außerhalb der Kampfzone ist, egal auf welcher Seite der Frontlinie, ja der Geldmangel.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#37 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 11:32

Handrij hat geschrieben:Und noch eine unverdächtige Sekundärquelle. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ..., der in Prag ansässige Sender zur Bekehrung der Russischsprachigen, zu den Nominallöhnen in der Ex-Sowjetunion:
Nastojaschoje_Wremja_Löhne_in_Ex-Sowjetunion.jpg
Sieht nicht gut aus für deine These.
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  • Lettland 1.009 Dollar
  • Litauen 903 Dollar
  • Russland 657 Dollar
  • Kasachstan 432 Dollar
  • Georgien 413 Dollar
  • Belarus 402 Dollar
  • Armenien 397 Dollar
  • Aserbaidschan 299 Dollar
  • Moldova 288 Dollar
  • Ukraine 263 Dollar
  • Kyrgystan / Kirgistan 204 Dollar
  • Turkmenistan 198 Dollar
  • Usbekistan 177 Dollar
  • Tadschikistan 120 Dollar
Ukraine, ärmstes Land Europas ist die Schlussfolgerung.
Ich hoffe dir ist bewusst, dass diese Steuern die du erwähnt hast sogut wie fast keiner zahlt. Die meisten werden nebeberuflich Taxifahrer. Außerdem kannst du gerne "das ärmste Land Europas" eingeben und da kommt ganz bestimmt nicht Ukraine bei raus. In Moldawien mag man vielleicht die 20€ mehr verdienen aber trotzdem verdient man die vielleicht nur in Chisinau. Außerdem sind die Preise in der Ukraine angepasst, man kann schon mit 100€ ausreichend leben. In Moldawien sieht das seit dem Zerfall der Sowjetunion anders aus. Kannst ja mal gerne dahin fahren und gucken wie es dort aussieht.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#38 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 11:44

bylik99 hat geschrieben:
Handrij hat geschrieben:Und noch eine unverdächtige Sekundärquelle. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ..., der in Prag ansässige Sender zur Bekehrung der Russischsprachigen, zu den Nominallöhnen in der Ex-Sowjetunion:
Nastojaschoje_Wremja_Löhne_in_Ex-Sowjetunion.jpg
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  • Turkmenistan 198 Dollar
  • Usbekistan 177 Dollar
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Ich hoffe dir ist bewusst, dass diese Steuern die du erwähnt hast sogut wie fast keiner zahlt. Die meisten werden nebeberuflich Taxifahrer. Außerdem kannst du gerne "das ärmste Land Europas" eingeben und da kommt ganz bestimmt nicht Ukraine bei raus. In Moldawien mag man vielleicht die 20€ mehr verdienen aber trotzdem verdient man die vielleicht nur in Chisinau. Außerdem sind die Preise in der Ukraine angepasst, man kann schon mit 100€ ausreichend leben. In Moldawien sieht das seit dem Zerfall der Sowjetunion anders aus. Kannst ja mal gerne dahin fahren und gucken wie es dort aussieht.

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Ist dir auch schon mal zu Ohren gekommen, dass die Gehälter nur so hoch sind, weil sie von den ausländischen Firmen in die Höhe getrieben wurden. Die russischen Firmen müssen mitziehen und haben später Probleme die Gehälter zu zahlen.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#39 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 11:51

So, also, wie war das nun mit deinen 150 Euro für Russland?

Seit 2014 liefert sich die Ukraine einen harten Kampf mit Moldau um den Titel des ärmsten Landes in Europa. Und in Moldau sieht es nicht viel anders aus, als in den angrenzenden Regionen der Ukraine. Und deine angeführten Argumente zur Verzerrung der Statistik durch die Hauptstadt und ausländische Firmen sollen also nicht für die Ukraine gelten?

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#40 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 11:59

Handrij hat geschrieben:So, also, wie war das nun mit deinen 150 Euro für Russland?

Seit 2014 liefert sich die Ukraine einen harten Kampf mit Moldau um den Titel des ärmsten Landes in Europa. Und in Moldau sieht es nicht viel anders aus, als in den angrenzenden Regionen der Ukraine. Und deine angeführten Argumente zur Verzerrung der Statistik durch die Hauptstadt und ausländische Firmen sollen also nicht für die Ukraine gelten?
Nein, so ist es nicht in der Ukraine. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#41 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 12:05

Du hast also nicht mehr als die aufgehübschten Zentren von ein paar Städten gesehen ....

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#42 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 12:08

Handrij hat geschrieben:Du hast also nicht mehr als die aufgehübschten Zentren von ein paar Städten gesehen ....
Ich bin in Slowjansk geboren.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#43 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 12:15

Daher die Vehemenz bei der Verteidigung "der Ukraine". Aus der Ferne lässt sich die Njenka halt besser lieben. Gerade im Donbass gibt es schöne Fotomotive, die denen im von dir angeführten Link sehr gleichen. Und dabei rede ich nicht von den durch den Krieg zerstörten Gebäuden.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#44 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 12:17

Handrij hat geschrieben:Daher die Vehemenz bei der Verteidigung "der Ukraine". Aus der Ferne lässt sich die Njenka halt besser lieben. Gerade im Donbass gibt es schöne Fotomotive, die denen im von dir angeführten Link sehr gleichen. Und dabei rede ich nicht von den durch den Krieg zerstörten Gebäuden.
Fahr doch mal hin und guck es dir an anstatt hier zu sitzen und sowas reinzuschreiben.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#45 Beitrag von Handrij » Mittwoch 2. August 2017, 12:20

Ich bin regelmäßig da und nicht nur im Osten. Btw Slowjansk ist vor allem im Sommer ganz nett ;-).

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#46 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 12:24

Handrij hat geschrieben:Ich bin regelmäßig da und nicht nur im Osten. Btw Slowjansk ist vor allem im Sommer ganz nett ;-).
Ich war da auch letzten Monat und direkt nach der Rückeroberung um nach meinen Großeltern zu sehen. Ich weiß ja nicht wie es dir gehen würde wenn man direkt über dir einen Heli abschießt oder Seperatisten in deinem Garten auf Soldaten schießen. Oder du siehst wie 18 Jährige in nem Lkw nach Debalzewe oder Illovaijsk fahren.


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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#47 Beitrag von OhWeh » Mittwoch 2. August 2017, 13:18

@mbert
Hast du auch den dicken verwarnt oder bist du wie immer extrem kleinlich und einseitig?

@bylik99
Den Handrij hast du schon fast überzeugt, dass die Ukrainer mehr als die Russen verdienen, herrlich.
Zuletzt geändert von OhWeh am Mittwoch 2. August 2017, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#48 Beitrag von bylik99 » Mittwoch 2. August 2017, 13:19

OhWeh hat geschrieben:@mbert
Hast du auch den dicken verwarnt oder bist du wie immer extrem kleinlich und einseitig?

@byllik
Den Handrij hast du schon fast überzeugt, dass die Ukrainer mehr als die Russen verdienen, herrlich.
Oh ich dachte die Putintrolls sind schon weg.

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paracelsus
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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#49 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 2. August 2017, 14:37

mbert hat geschrieben:Ich halte die Art der Fragestellung für nicht zielführend. Denn: woraus besteht denn die Krymbevölkerung (oder auch die der besetzten Gebiete im Donbass)?

.............aus Menschen?

Die unzähligen sind also knapp 31.000 Menschen. Es sind natürlich deutlich mehr Ukrainer vom Festland auf die Krim geflüchtet als andersrum..... , Verständlich, auf der Krim wurden die Bewohner nicht beschossen......... und mussten nicht vor einem Krieg flüchten.
Ansonsten fällt mir zwar noch vieles zur Machtergreifung ein, aber eigentlich ist das alles schon in zahlreichen Threads debattiert worden. Insofern kenne ich bereits deine und andere ukraine-patriotisch gefärbte Meinungen. Wobei ich der Meinung bin, dass deine Sicht auf die Ukraine einer romantisch verklärten, nationalen Denkweise folgt. Wie die auf mich wirkt ist dir ja auch bewusst [smilie=crazy.gif]
Ich wundere mich immer wieder, wie man glauben kann, dass sämtliche Tataren in Opposition zur RF stehen. Bei den knapp 260000 ethnischen Tataren auf der Krim stehen zwar die Medschlis in Opposition zur RF, aber sie stehen trotzdem nur für eine Minderheit der Tataren......... Dann gibt es auch noch einen kleinen Anteil radikal islamistischer Gotteskämpfer unter den Tataren die von einem Khanat phantasieren, aber die standen auch der Ukraine, zumindest bis zum Umsturz als Terroristen gegenüber, heute werden sie natürlich als Freiheitskämpfer verherrlicht........
Zuletzt geändert von paracelsus am Mittwoch 2. August 2017, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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paracelsus
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Re: Wie geht es weiter mit Russland?

#50 Beitrag von paracelsus » Mittwoch 2. August 2017, 14:47

OhWeh hat geschrieben:@mbert
Hast du auch den dicken verwarnt oder bist du wie immer extrem kleinlich und einseitig?

@bylik99
Den Handrij hast du schon fast überzeugt, dass die Ukrainer mehr als die Russen verdienen, herrlich.
@ OhWeh: Wenn mbert dich verwarnt...... so ist das zwar keine tolle Auszeichnung, aber in der Wertigkeit entspricht es einer Urkunde bei den Bundesjugendspielen. B-)

[mbert moderiert:] Herzlichen Glückwunsch, da hast Du Dir auch eine verdient.

Und mit dem Verdienst des Durchschnitts-Ukrainer im Verhältnis zu einem Russen......... Das sind *patriotische* Fakten, nix als Fakten....... Wenn Patrioten über Fakten sprechen, kommen genau diese Ergebnisse dabei raus.......... deren Internetblasen können nicht lügen........... [smilie=kosak_2]
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