Allgemeines Diskussionsforum | Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

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UAFRIEND
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#26 Beitragvon UAFRIEND » Montag 22. November 2010, 17:39

Ja, daran wird sich auch in den nächsten Jahren wohl nur sehr wenig ändern, mal abgesehen von den Städten ansich, genau so wenig diese , pardon " scheiss" mentalität diesbezüglich.

Ich glaube haette ich so etwas mitgekriegt, haette ich der Frau mehr als deutlich meine meinung und meinen "ekel" bezüglich solchen Verhaltens gegeigt, auch wenn es mich nichts angeht.

Ein sehr trauriges thema :(

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lev
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#27 Beitragvon lev » Montag 22. November 2010, 18:25

UAFRIEND hat geschrieben:.

Ich glaube haette ich so etwas mitgekriegt, haette ich der Frau mehr als deutlich meine meinung und meinen "ekel" bezüglich solchen Verhaltens gegeigt, auch wenn es mich nichts angeht.

Ein sehr trauriges thema :(

Hatte mich danach auch geärgert, dass ich nichts gesagt habe, aber ich war sprichwörtlich sprachlos. In der Situation wäre ich mit meinem ukrainisch auch unsicher. Aber einen Vogel hätte ich ihr schon zeigen sollen.

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UAFRIEND
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#28 Beitragvon UAFRIEND » Montag 22. November 2010, 18:30

Naja wie du schon schreibst, du warst geschockt (zu recht), ich denke mir wäre die Kinnlade auch erst mal 2 minuten offen gestanden.

Trotzdem würd es mich interessieren, wie man günstig an ältere Hörgeräte etc kommt, weil ich die Idee gut finde.

Mit Gruss
UAF

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Optimist
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#29 Beitragvon Optimist » Montag 22. November 2010, 20:19

Als meine Frau und ich noch in Deutschland lebten, wussten unsere Verwandten und Bekannten sowie viele Kunden von uns, dass wir regelmässig in die Ukraine fahren. Wir selbst waren überrascht, wie viel Interesse diese Menschen an der Ukraine zeigten. Dazu müssen wir sagen, waren sehr viele Hilfsbereit und haben uns viele ihrer ausrangierten Gegenstände für die Ukraine überlassen, ich habe auch abgelaufene Verbandskästen aus den Pkw´s gesammelt. Viele, besonders ältere Leute waren besonders Hilfsbereit, vermutlich weil sie noch aus eigener Erfahrung wissen, was Not überhaupt bedeutet. Viele Gegenstände sind halt aus dem Nachlass der verstorbenen Angehörigen gewesen, was wandert da so alles auf den Müll!? Also Gegenstände wie Hörgeräte oder andere medizinische Hilfsmittel haben wir nicht gekauft, die hat man uns so gegeben. Ständer für Infusionen (grosse Mangelware, besonders mobile mit Rollen) habe ich gesucht , die waren alle noch zu teuer, aber da kann der Besenstiel noch eine Weile herhalten , andere Dinge sind wichtiger. Wir Gesunden denken auch manchmal viel zu weit, es sind gerade die kleinen einfachen Dinge, wie zum Beispiel eine Anziehhilfe für Strümpfe, die diese Menschen unabhängiger macht, oder ein altes Höhrohr, dass sie den Kontakt zum Nächsten und zum Fernseher nicht verlieren. Oder eine alte gute Brille... es hilft diesen Menschen mehr als wir denken, besonders, dass sie sich nicht verlassen fühlen. Man kann auch ohne Geld auch sehr viel helfen.
Zuletzt geändert von Optimist am Montag 22. November 2010, 21:18, insgesamt 1-mal geändert.

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UAFRIEND
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#30 Beitragvon UAFRIEND » Montag 22. November 2010, 20:38

Genau damit werde ich anfangen, jede ältere Brille die mir unter die Augen kommt werde ich mitnehmen, denke alleine bei meiner Verwandschaft kommen da so an die 10 Stück zusammen :).

Auch die Idee mit den abgelaufenen Verbandskästen finde ich sehr gut :).

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#31 Beitragvon freedom » Dienstag 23. November 2010, 12:36

Sonnenblume hat geschrieben:... Wenn ich das Wort Repressionen höre, denke ich an die Stalinzeit. Und damit kannst du die heutige Ukraine wirklich nicht vergleichen, auch nicht den Druck auf Journalisten. Wenn es dich interessiert, wo wirklich Repressionen stattgefunden haben, dann fahr mal nach Moskau und geh ins Museum im Haus am Ufer. Aber du kannst auch einfach nur hier nachlesen: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Ja, ich weiß, Wahrheit ist nur für Menschen, die nicht mit Lügen umgehen können. Sicherlich kann man die heutige Art und Weise der Repressionen auf freiheitsliebende Menschen in der heutigen Ukraine nicht mit Zeiten der Sowjet-Ära oder vorher gleichsetzen, doch gibt es diese in erheblichem und subtilem Umfang weiterhin. Bedauerlicherweise zum Nachteile der gesamten Gesellschaft, weil dadurch Entwicklungspotentiale behindert werden. Das Moskauer Museum lasse ich mir auf alle Fälle näher erläutern...

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#32 Beitragvon freedom » Dienstag 23. November 2010, 12:52

Optimist hat geschrieben: ...Sammeln Sie für Ihre nächste Reise in die Ukraine Krücken, Gehwagen, Schnabeltassen, Brillen, Hörgeräte usw. und liefern dies direkt bei den Behinderten ab. So hab ich es auch hier in einem Altenheim getan. Bitte direkt bei den Bedürftigen abliefern, sonst werden Ihre Mitbringsel hier nur wieder verkauft. Sie bekommen dadurch einen super Einblick in die derzeitige Situation behinderter und auch älterer Bürger der Ukraine. Bei uns wohnen auch jüngere Menschen mit Behinderung im Altenheim, also keine Frage des Alters.

Ihren Vorschlag in allen Ehren, bei mir mangelt es nur an den Transportmöglichkeiten. Deswegen habe ich mich an eine nahegelene Hilforganisation gewandt, die regelmäßig auf eigene Kosten mit Sachspenden in die Ukraine fährt. Zumindest ist es ein Versuch wert, etwas Geld zu spenden, damit in einem bestimmten Waisenhaus ein Rollstuhl ankommt. Mein gewünschtes Feedback wird zeigen, inwieweit die Angelegenheit läuft und ausbaufähig ist. Der Bedarf an Unterstützung ist enorm!

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#33 Beitragvon freedom » Dienstag 23. November 2010, 13:24

lev hat geschrieben: ...Das war für mich auch ein Schock, wie eine Mutter sich ihrer behinderten Tochter schämt. Ist aber wohl kein Einzelfall.

Die Behinderten mit einem Rollstuhl haben in der Tat keine Chance sich risikolos zu bewegen. Schon die überdimensionalen Bordsteine sind unüberwindbar und im ländlichen sind die meist unbefestigten Straßen und Wege im Rollstuhl unbefahrbar. Eine sehr traurige Realität, die wohl noch sehr lange präsent sein wird.

Dass sich Mütter ihrer behinderten Kinder schämen, gibt es auch in Deutschland. Ob es nun in der Person der Mutter liegt oder andere Ursachen hat, ist nicht mein Problem. Was aber jeder tun kann, behinderte Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und die Herausforderung der Selbstüberwindung anzunehmen. Der beträchliche Aufwand (körperlich, seelisch, monetär) für Eltern mit behinderten Kindern besteht ja nicht nur in hohen Bordsteinen und unbefestigten Wegen. Normalerweise kann man von Schuld- und Versagensgefühlen bei den Eltern ausgehen, sodass Nachbarn beispielsweise mit einer gesunden Portion Verständnis und Freundlichkeit zur Entspannung bei den betroffenen Familien beitragen können. "Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz." (Franz von Sales, Heiliger)

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#34 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 23. November 2010, 17:28

freedom hat geschrieben:Ja, ich weiß, Wahrheit ist nur für Menschen, die nicht mit Lügen umgehen können. ...

Das haben Sie gesagt. Zynischer geht es ja wohl nicht! Zyniker verachten die Menschen und zu denen moechte ich nicht gehoeren.
Oder meinen Sie das ernst und denken Sie, Sie befinden sich im Besitz der alleinig seelig machenden Wahrheit?

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#35 Beitragvon lev » Dienstag 23. November 2010, 18:29

freedom hat geschrieben:
lev hat geschrieben: ...Das war für mich auch ein Schock, wie eine Mutter sich ihrer behinderten Tochter schämt. Ist aber wohl kein Einzelfall.

Die Behinderten mit einem Rollstuhl haben in der Tat keine Chance sich risikolos zu bewegen. Schon die überdimensionalen Bordsteine sind unüberwindbar und im ländlichen sind die meist unbefestigten Straßen und Wege im Rollstuhl unbefahrbar. Eine sehr traurige Realität, die wohl noch sehr lange präsent sein wird.

Dass sich Mütter ihrer behinderten Kinder schämen, gibt es auch in Deutschland. Ob es nun in der Person der Mutter liegt oder andere Ursachen hat, ist nicht mein Problem. Was aber jeder tun kann, behinderte Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und die Herausforderung der Selbstüberwindung anzunehmen. Der beträchliche Aufwand (körperlich, seelisch, monetär) für Eltern mit behinderten Kindern besteht ja nicht nur in hohen Bordsteinen und unbefestigten Wegen. Normalerweise kann man von Schuld- und Versagensgefühlen bei den Eltern ausgehen, sodass Nachbarn beispielsweise mit einer gesunden Portion Verständnis und Freundlichkeit zur Entspannung bei den betroffenen Familien beitragen können. "Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz." (Franz von Sales, Heiliger)

freedom, hier im Thema geht es darum, wie Menschen mit Behinderungen in der Ukraine leben. Das es auch in Deutschland Eltern gibt, die sich ihrer behinderten Kinder schämen ist wohl war, aber es gibt hier einen völlig anderen Umgang mit diesem Thema. Schau dir nur die Lebenshilfe an, wo Behinderte arbeiten und wohnen können, egal ob geistig oder körperlich behindert. Und da diese am öffentlichem Leben teilnehmen können, sind auch barrierefreie Wege erforderlich. Davon ist nun mal die Ukraine meilenweit entfernt.
Du solltest mal versuchen, die Inhalte der hier geschriebenen Berichte zu verstehen und dann darauf zu antworten, wenn erforderlich. Nur von Wunsch- und Idealzuständen zu philosophieren, lähmt was zu verändern.

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#36 Beitragvon freedom » Mittwoch 24. November 2010, 19:28

lev hat geschrieben:freedom, hier im Thema geht es darum, wie Menschen mit Behinderungen in der Ukraine leben. Das es auch in Deutschland Eltern gibt, die sich ihrer behinderten Kinder schämen ist wohl war, aber es gibt hier einen völlig anderen Umgang mit diesem Thema. Schau dir nur die Lebenshilfe an, wo Behinderte arbeiten und wohnen können, egal ob geistig oder körperlich behindert. Und da diese am öffentlichem Leben teilnehmen können, sind auch barrierefreie Wege erforderlich. Davon ist nun mal die Ukraine meilenweit entfernt.
Du solltest mal versuchen, die Inhalte der hier geschriebenen Berichte zu verstehen und dann darauf zu antworten, wenn erforderlich. Nur von Wunsch- und Idealzuständen zu philosophieren, lähmt was zu verändern.

Das liest sich etwas nach dem Vorwurf der Themaverfehlung. Gerade deshalb, weil das Leben behinderter Menschen in der Ukraine noch wesentlich verbessert werden sollte und reichlich Diskussionsstoff bietet, habe ich dieses Thema aufgeworfen. Aus meiner aktenfüllenden Erfahrung als Erwerbsgeminderter in Deutschland und dem persönlichen Kontakt in der Ukraine, weiß ich wohl, wovon ich spreche. Die zitierte Lebenshilfe hierzulande ist stellenweise nicht einmal das Papier wert, auf dem sie proklamiert wird. Viele schöne Worte! Vorschlag: Gehe zum JobCenter, zum Integrationsamt oder zum Integrationsfachdienst und bitte um Hilfe zur Eingliederung ins Arbeitsleben. Höchstwahrscheinliche Antwort:"Wir können keine Arbeit vermitteln, weil es keine geeignete gibt und raten daher, Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen." Es ist kein Philosophieren, wenn ich konkret vorschlage, Hilfe und Unterstützung in der Weise zu leisten, das nachbarschaftliche Miteinander zu verbessern. Meine Beitrage könnten dann lähmend wirken, wenn sie missinterpretiert dargestellt würden. Wer keine innere Stimme des Gewissens besitzt, wird sich nicht selbstkritisch reflektieren können. Wie mit Kritik in Osteuropa umgegangen wurde und wird, zeigt die Zeitgeschichte sehr deutlich auf. Ob völkermordender Stalinismus oder Demokratieabbau in der Ukraine, in beiden Fällen fand und findet Selbstreflexion nur zum Vorteile des eigenen Ichs statt. Wer will für mich entscheiden, wann ein Beitrag meinerseits erforderlich ist? Dieses Mindestmaß an Toleranz erwarte ich von jedem hier, der vorgibt, sich mit freiheitlich-demokratischer Rechtsstaatlichkeit zu indentifizieren. Wer von den Millionären und Multimillionären, egal wo auf diesem Planeten, sich in dem Irrtum befindet, unendlich lange unbegrenzte Kapital- und Machtanhäufung sowie Realitätsfluch zu Lasten von Natur und Menschheit betreiben zu können, wird ohnehin eines Tages von der Realität des Lebens wieder eingeholt. Es hat daher nichts mit Philosophie zu tun, wenn ich von zivilisierten Bürgern ein wenig mehr Geist und Sensibilität gegenüber Menschen mit Behinderung erwarte und voraussetze. Wieviele Universitäten in der Ukraine sind mit Aufzügen ausgestattet, damit auch diejenigen freien Zugang zu höherer Bildung bekommen, die nicht dem Gesundheits- und Schönheitsideal entsprechen?

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#37 Beitragvon freedom » Mittwoch 24. November 2010, 20:19

Sonnenblume hat geschrieben:
freedom hat geschrieben:Ja, ich weiß, Wahrheit ist nur für Menschen, die nicht mit Lügen umgehen können. ...

Das haben Sie gesagt. Zynischer geht es ja wohl nicht! Zyniker verachten die Menschen und zu denen moechte ich nicht gehoeren.
Oder meinen Sie das ernst und denken Sie, Sie befinden sich im Besitz der alleinig seelig machenden Wahrheit?

Mit diesem Beispiel möchte ich aufzeigen, dass Realitäten und Logiken ins Skurrile verzerrt bzw. verbogen werden können. Zu diesem legalen Mittel greife ich dann, wenn die Beweisführung des Gegenübers in einer Diskussion die Pfade der allgemeingültigen Logik verlässt bzw. verdreht. Gemäß der Definition von Zynismus (lt. Wikipedia):"Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (oft absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet, und zum anderen auch eine Haltung, die moralische Werte grundsätzlich in Frage stellt (und sich darüber hinaus manchmal auch über sie lustig macht)." habe ich mich nicht zynisch geäußert.
Nach meiner Einschätzung gibt es mehrere seelig machende Wahrheiten. Eine besteht beispielsweise in der praktizierten Maxime "Geben ist seeliger denn Nehmen."
Menschen mit Behinderung zu fördern und zu helfen, ohne das eigene Ich zu vernachlässigen, kann sehr glücklich machen und den Horizont erweitern.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#38 Beitragvon Optimist » Donnerstag 25. November 2010, 00:19

Ich lade Sie, freedom , hiermit ein, zu mir zu kommen, auf ein ukrainisches Dorf, es ist alles vorhanden. Aber sie müssen für ihren Lebensunterhalt auch arbeiten wie ein Pferd. Nach ca. 2 Wochen sehen Sie das Leben aus einer neuen Perspektive. Mag sein, dass Sie sagen, meine Heimat Deutschland ist doch nicht so schlimm, und wollen schnell zurück in die soziale Geborgenheit. Kann auch sein, dass sie hier eine ungewohnte, neue und schöne Freiheit finden, fernab aller Gesetze und Verordnungen. Nur die Naturgesetze bestimmen dann in erster Linie Ihr Leben, sowie der Ertrag ihrer beider Hände. So hat die Menschheit Jahrtausende überlebt, versuchen Sie es einfach.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#39 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 25. November 2010, 09:50

freedom hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
freedom hat geschrieben:Ja, ich weiß, Wahrheit ist nur für Menschen, die nicht mit Lügen umgehen können. ...

Das haben Sie gesagt. Zynischer geht es ja wohl nicht! Zyniker verachten die Menschen und zu denen moechte ich nicht gehoeren.
Oder meinen Sie das ernst und denken Sie, Sie befinden sich im Besitz der alleinig seelig machenden Wahrheit?

Mit diesem Beispiel möchte ich aufzeigen, dass Realitäten und Logiken ins Skurrile verzerrt bzw. verbogen werden können. Zu diesem legalen Mittel greife ich dann, wenn die Beweisführung des Gegenübers in einer Diskussion die Pfade der allgemeingültigen Logik verlässt bzw. verdreht. Gemäß der Definition von Zynismus (lt. Wikipedia):"Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (oft absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet, und zum anderen auch eine Haltung, die moralische Werte grundsätzlich in Frage stellt (und sich darüber hinaus manchmal auch über sie lustig macht)." habe ich mich nicht zynisch geäußert.
Nach meiner Einschätzung gibt es mehrere seelig machende Wahrheiten. Eine besteht beispielsweise in der praktizierten Maxime "Geben ist seeliger denn Nehmen."
Menschen mit Behinderung zu fördern und zu helfen, ohne das eigene Ich zu vernachlässigen, kann sehr glücklich machen und den Horizont erweitern.


Ihr Antwort verstehe ich nicht. Wo wurden hier
Sonnenblume hat geschrieben:... Wenn ich das Wort Repressionen höre, denke ich an die Stalinzeit. Und damit kannst du die heutige Ukraine wirklich nicht vergleichen, auch nicht den Druck auf Journalisten. Wenn es dich interessiert, wo wirklich Repressionen stattgefunden haben, dann fahr mal nach Moskau und geh ins Museum im Haus am Ufer. Aber du kannst auch einfach nur hier nachlesen: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Realitäten und Logiken ins Skurrile verzerrt bzw. verbogen bzw. wurde hier die "Beweisführung des Gegenübers in einer Diskussion die Pfade der allgemeingültigen Logik verlässt bzw. verdreht" ?

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#40 Beitragvon Sonnenblume » Donnerstag 25. November 2010, 09:55

Optimist hat geschrieben:Ich lade Sie, freedom , hiermit ein, zu mir zu kommen, auf ein ukrainisches Dorf, es ist alles vorhanden. Aber sie müssen für ihren Lebensunterhalt auch arbeiten wie ein Pferd. Nach ca. 2 Wochen sehen Sie das Leben aus einer neuen Perspektive. Mag sein, dass Sie sagen, meine Heimat Deutschland ist doch nicht so schlimm, und wollen schnell zurück in die soziale Geborgenheit. Kann auch sein, dass sie hier eine ungewohnte, neue und schöne Freiheit finden, fernab aller Gesetze und Verordnungen. Nur die Naturgesetze bestimmen dann in erster Linie Ihr Leben, sowie der Ertrag ihrer beider Hände. So hat die Menschheit Jahrtausende überlebt, versuchen Sie es einfach.

Er wird nicht darauf eingehen und als Begründung wird seine Erwerbsminderung angeführt werden, wenn sie denn körperlicher Art ist.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#41 Beitragvon lev » Donnerstag 25. November 2010, 14:36

(at freedom) hier ein Beispiel praktischer und direkter Hilfe und das ganz ohne sozialwissenschaftlichen Studium.
Eine prima Sache, wenn es an den eigenen Transportmöglichkeiten mangelt.

Caritas schickt 1800 Weihnachtspakete in Ukraine
5. November 2010 | 11:14 Uhr
Schwerin/Demmin (dpa/mv) - Die Caritas Mecklenburg schickt am kommenden Montag 1800 Weihnachtspakete für bedürftige Kinder in die Ukraine. Insgesamt werden acht Tonnen Hilfsgüter auf den 20. Hilfstransport des katholischen Sozialwerks in die westukrainische Stadt Rohatyn geschickt, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Dazu gehörten auch Textilien und medizinische Hilfsmittel. Die Caritas Mecklenburg finanziert zudem in drei ukrainischen Städten Armenküchen mit jährlich 12 000 Euro.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#42 Beitragvon lev » Donnerstag 25. November 2010, 14:53

freedom hat geschrieben: Aus meiner aktenfüllenden Erfahrung als Erwerbsgeminderter in Deutschland und dem persönlichen Kontakt in der Ukraine, weiß ich wohl, wovon ich spreche. Die zitierte Lebenshilfe hierzulande ist stellenweise nicht einmal das Papier wert, auf dem sie proklamiert wird. Viele schöne Worte!

Bevor ich so etwas äußere, würde ich ihnen dringend anraten, sich vorab zu informieren, denn die vielen schönen Worte kommen von ihnen.
Hier ist die reale Hilfe für behinderte Menschen:
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#43 Beitragvon UAFRIEND » Donnerstag 25. November 2010, 20:48

Dieses gejammere ist teilweise echt nicht zu ertragen, mir geht die Situation hierzu lande auch gewaltig gegen den Strich, aber in genau der anderen richtung als bei dir.Statt dankbar zu sein, wird immer nur gejammert und gemotzt.Gewisse Hartz 4 Empfänger sollte man echt mal 1 Monat in die UA schicken , danach wüssten sie die gross zügigkeit hier zu lande wieder zu schätzen.

Was das eigentliche Thema angeht, so kann man auch ein paar alte Brillen in den Koffer packen.Habe bereits bei meinen Freunden und bekannten angefragt und über 10 alte Brillen erhalten, welche ich im Januar dort im Altersheim an ältere verteile.

Mann muss nicht immer unbedingt in LKW Ladungen denken, wenn man nur ein paar Leuten da unten mit einer Sachspende das Leben erleichtert ist das auch schon etwas.

Über Ihr Gutmenschen Gehabe kann ich nur noch den Kopf schütteln, da es mit einer ebenso großen naivität einhergeht, glauben Sie ernsthaft die UAler interessiert es ob die Unis behindertengerecht sind und Aufzüge haben, wenn sogar die Strassen und Bordsteinkanten "Behindertenfeindlich" sind?

Was die probleme angeht, so zitiere ich aus Star Wars " Die bedürfnisse der Masse überwiegen die des einzelnen".Oder anders gesagt: Erstmal gibt es eine ewig lange liste anderer probleme die gelöst werden müssen, da sie weit aus mehr Menschen angeht.

Mit Gruss
UAF

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#44 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 01:40

Optimist hat geschrieben:Ich lade Sie, freedom , hiermit ein, zu mir zu kommen, auf ein ukrainisches Dorf, es ist alles vorhanden. Aber sie müssen für ihren Lebensunterhalt auch arbeiten wie ein Pferd. Nach ca. 2 Wochen sehen Sie das Leben aus einer neuen Perspektive. Mag sein, dass Sie sagen, meine Heimat Deutschland ist doch nicht so schlimm, und wollen schnell zurück in die soziale Geborgenheit. Kann auch sein, dass sie hier eine ungewohnte, neue und schöne Freiheit finden, fernab aller Gesetze und Verordnungen. Nur die Naturgesetze bestimmen dann in erster Linie Ihr Leben, sowie der Ertrag ihrer beider Hände. So hat die Menschheit Jahrtausende überlebt, versuchen Sie es einfach.

Danke vielmals für das Angebot! Erstens bin ich deutscher Staatsbürger, zweitens halte ich nichts von Sklavenarbeit und drittens ist von Machtidioten im Namen der Menschheit wahrlich zuviel Schwachsinn angerichtet worden. Bereits viele Jahre vor der Ermordung Jesus Christi! Und eines dürfte für immer bewiesen sein: ARBEIT MACHT NICHT FREI! Nicht für Menschen ohne Behinderung, nicht für Menschen mit Behinderung, für niemanden. Arbeit ist ein Mittel zum Leben, weiter nichts, auch wenn einige Superschlaue meinen, diese Medium für politische Zwecke missbrauchen zu müssen. Wer meint, seinen geistigen Horizont auf Feldarbeit begrenzen zu müssen und anderen Menschen diese Begrenzheit aufzingen zu müssen, sollte vorher die Menschheitsgeschichte befragen, wo derartige Gleichmacherei und Verdummungstherapie hinführt.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#45 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 02:03

Sonnenblume hat geschrieben: Ihr Antwort verstehe ich nicht. Wo wurden hier
Sonnenblume hat geschrieben:... Wenn ich das Wort Repressionen höre, denke ich an die Stalinzeit. Und damit kannst du die heutige Ukraine wirklich nicht vergleichen, auch nicht den Druck auf Journalisten. Wenn es dich interessiert, wo wirklich Repressionen stattgefunden haben, dann fahr mal nach Moskau und geh ins Museum im Haus am Ufer. Aber du kannst auch einfach nur hier nachlesen: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Realitäten und Logiken ins Skurrile verzerrt bzw. verbogen bzw. wurde hier die "Beweisführung des Gegenübers in einer Diskussion die Pfade der allgemeingültigen Logik verlässt bzw. verdreht" ?

Mit dem "einfach nur nachlesen" ist es bei dieser russischsprachigen Website nicht getan. Bei mir war als West-Berliner Russisch (freiwillig) die zweite Fremdsprache in der Oberschule, und das ist schon einige Zeit her. Dennoch habe ich mir den Inhalt des "Museum im Haus am Ufer" näher erläutern lassen. Fotos von Dokumenten, Personen und Wohnungen würden die Glaubwürdigkeit der Angaben unterstreichen und die damalige Situation deutlicher werden lassen.
Zur weiteren Erklärung: Ich halte es ggf. für erforderlich, meine Antwort in skurriler Form abzugeben, wenn mir jemand mit Unlogik auf die Nerven geht. Den Museumslink finde ich treffend plaziert, wenn damit aufgezeigt werden soll, auf welch brachiale und brutale Weise mit Wahnsinnsidiologien zu dieser Zeit auf das Leben unschuldiger Menschen eingewirkt wurde. ... und ganze Familien ermordet wurden. :o

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#46 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 02:24

Sonnenblume hat geschrieben:Er wird nicht darauf eingehen und als Begründung wird seine Erwerbsminderung angeführt werden, wenn sie denn körperlicher Art ist.

Stimmt, treffend bemerkt. Doch das allein hält mich davon nicht ab, berufsmäßige Feldarbeit in einem ukrainischen Dorf zu leisten. Wie entspannend und wohltuend diese Art der Betätigung auch sein mag... Denn, wer abends müde wie ein Pferd nach Hause kommt, kann sich nicht auf Dinge konzentrieren, die seín Leben beeinflussen und/ oder anderen Menschen helfen, sich zu verwirklichen. Zum Beispiel das Leben von Menschen mit Behinderung in der Ukraine zu hinterfragen und aktive Beiträge zur Verbesserung derer Lebenssituation zu leisten.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#47 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 02:43

lev hat geschrieben:(at freedom) hier ein Beispiel praktischer und direkter Hilfe und das ganz ohne sozialwissenschaftlichen Studium. Eine prima Sache, wenn es an den eigenen Transportmöglichkeiten mangelt...

Eine prima Angelegenheit, die garantiert den gewünschten Erfolg bringt! Mit Sicherheit nicht das einzige Beispiel praktischer und direkter Hilfe aus Deutschland. Ganz ohne sozialwissenschaftliches Studium werden professionelle Helfer wie die Caritas nicht auskommen. Dieser Artikel lässt automatisch die Frage entstehen, warum der Staat Ukraine nicht selbst in der Lage ist, seinen BürgerInnen ein menschenwürdiges Leben zu sichern. Meine Transportmöglichkeit liegt etwas näher als MacPom. Am Rande bemerkt: Die Arbeitslosenquote unter Menschen mit Berhinderung betrage in Deutschland deutlich mehr als 20 Prozent, so Experten der OECD. (Berliner Zeitung v. 25.11.2010)

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#48 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 03:17

lev hat geschrieben:Bevor ich so etwas äußere, würde ich ihnen dringend anraten, sich vorab zu informieren, denn die vielen schönen Worte kommen von ihnen.
Hier ist die reale Hilfe für behinderte Menschen:http://www.lebenshilfe-md.de/pages/werkstaetten-fuer-behinderte-menschen.php

Die reale Hilfe für behinderte Menschen! Sicher die einzige, die beste und für jeden die passende Lösung! Scherz beiseite, derart würde ich mich nicht einmal einem hilfesuchenden Menschen in der Ukraine gegenüber äußern, egal, wie ärmlich die Lebensverhältnisse sein mögen. Die Suche mit dem Stichwort "Behindertenwerkstätten" im Berliner Branchenbuch Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... dürfte weitaus mehr Ergebnistreffer bringen, doch mit der einfachen Zuordnung einer Institution würde weder dem betreffenden Menschen noch der Allgemeinheit geholfen, eine zufriedenstellende Situation zu schaffen. Meine Erfahrungen mit dem Arbeitsmarkt und staatlich beauftragten Einrichtungen behalte ich besser für mich. Eines steht jedoch fest: Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Schöne Flyer und Internetauftritte sind eine Welt, vorgelegte Verträge und Vermittlungsergebnisse mitunter eine vollkommen konträre.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#49 Beitragvon freedom » Freitag 26. November 2010, 03:55

UAFRIEND hat geschrieben:1.) Dieses gejammere ist teilweise echt nicht zu ertragen, mir geht die Situation hierzu lande auch gewaltig gegen den Strich, aber in genau der anderen richtung als bei dir.Statt dankbar zu sein, wird immer nur gejammert und gemotzt.Gewisse Hartz 4 Empfänger sollte man echt mal 1 Monat in die UA schicken , danach wüssten sie die gross zügigkeit hier zu lande wieder zu schätzen.
2.) Was das eigentliche Thema angeht, so kann man auch ein paar alte Brillen in den Koffer packen.Habe bereits bei meinen Freunden und bekannten angefragt und über 10 alte Brillen erhalten, welche ich im Januar dort im Altersheim an ältere verteile.
3.) Mann muss nicht immer unbedingt in LKW Ladungen denken, wenn man nur ein paar Leuten da unten mit einer Sachspende das Leben erleichtert ist das auch schon etwas.
4.) Über Ihr Gutmenschen Gehabe kann ich nur noch den Kopf schütteln, da es mit einer ebenso großen naivität einhergeht, glauben Sie ernsthaft die UAler interessiert es ob die Unis behindertengerecht sind und Aufzüge haben, wenn sogar die Strassen und Bordsteinkanten "Behindertenfeindlich" sind?
5.) Was die probleme angeht, so zitiere ich aus Star Wars " Die bedürfnisse der Masse überwiegen die des einzelnen".Oder anders gesagt: Erstmal gibt es eine ewig lange liste anderer probleme die gelöst werden müssen, da sie weit aus mehr Menschen angeht.

zu 1.) Fantastisch, Arbeitslager Ukraine zur Bedürfnisbefriedigung! Stalin, Hitler und Konsorten lassen grüßen! HartzIV bedeutet m. E. Menschenrechtsverletzung wegen Kostenunterdeckung. Inwieweit werden Menschen mit Behinderung beim Regelsatz berücksichtigt? Gewiss nicht im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
zu 2.) Jede Brille passt für jeden?!? Optiker werden jetzt sicher Beifall klatschen.
zu 3.) Es dreht sich hier nicht nur um ein paar Leute da unten, sondern um Menschen mit Behinderung, denen individuelle Hilfe und Zuwendung gegeben werden sollte.
zu 4.) Die Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention führt zu Verpflichtung, im Bewusstsein der Bevölkerung eine positive Änderung gegenüber Behinderten zu bewirken.
zu 5.) Ein Beispiel, wie die Bedürfnisbefriedigung der Masse manipuliert werden kann, ist in der "Sportpalastrede" unter Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... nachzulesen. Star Wars als Ultima Ratio oder als Leitgedanke? Nein, danke! Herr Staatspräsident Janukowitsch besitzt seit geraumer Zeit, auf eigenen Wunsch, die uneingeschränkte Staatsgewalt, und nun liegt es an ihm, wie unter seiner Führung Vertragserfüllung, z. B. UN-Behindertenrechtskonvention, aussieht. Bezüglich der Liste anstehender Probleme, erlaube ich mir Artikel 21 der Verfassung der Ukraine zu zitieren:"Alle Menschen sind frei und in ihrer Würde und ihren Rechten gleichwertig."

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#50 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 26. November 2010, 08:49

freedom hat geschrieben: HartzIV bedeutet m. E. Menschenrechtsverletzung wegen Kostenunterdeckung. Inwieweit werden Menschen mit Behinderung beim Regelsatz berücksichtigt? Gewiss nicht im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

Hast du schon geklagt und wenn nein, warum nicht?

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