Allgemeines Diskussionsforum | Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#76 Beitragvon freedom » Dienstag 30. November 2010, 02:51

Sonnenblume hat geschrieben:Ich sehe keine Grund für einen Gegenzug. Noch dazu, wo Sie ja das Ukrainische so perfekt beherrschen:
freedom hat geschrieben: Ebenso wie ich ein gepflegtes Ukrainisch schätze, tue ich das auch mit meiner Muttersprache.

Treiben Sie ihre Spielchen, mit wem Sie wollen. Sie werden ab sofort für mich zum ignorierten Mitglied. Armes Deutschland.

Was von Ihnen kommt, ist nichts weiter als eine schlichte Mutmaßung, beispielsweise, dass ich Ukrainisch perfekt beherrschen würde. Etwas zu schätzen, heißt noch lange nicht, dies zu können. Es gibt keine Spielchen von mir, sondern konkrete Äußerungen und Ziele. Wären Sie hilfsbereit und dem Wohl behinderter Menschen in der Ukraine aufgeschlossen, würden Sie ohne zu zögern eine deutsche Inhaltsangabe über den betreffenden Text geben. Mit Ignoranz ist niemandem geholfen!

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#77 Beitragvon freedom » Dienstag 30. November 2010, 03:16

UAFRIEND hat geschrieben: ...Denke mehr muss man nicht sagen.Den Hartz 4 Empfänger kauf ich Ihm ja ab (siehe seine on zeiten), aber nicht den naiven Weltverbesserer, einfach nur ein Troll mit zuviel Zeit.

Und ich denke, dass statt dem Austausch konstruktiver Diskussionsbeiträge "primitives Mobbing" praktiziert wird. Unter Solidarität, Hilfsbereitschaft und geistiger Kapazität verstehe ich etwas ganz anderes. Jedenfalls, auf diese Weise wird Ukrainern mit Behinderung nicht geholfen. Nun verstehe ich auch, weshalb sich immer wieder die gleichen Forumsteilnehmer mit abschreckenden Äußerungen zu Wort melden: Aus reiner Selbstgefälligkeit und Selbstherrlichkeit! Wie der Herr, so`s Gescherr...

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#78 Beitragvon freedom » Dienstag 30. November 2010, 03:38

freedom hat geschrieben:Die Ukraine hat am 4. Februar 2010 die 15. UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert. ..., und wird sich jetzt etwas ändern?

Der DISABILITY RIGHTS FUND zielt darauf ab, gesellschaftliche Leistungsfähigkeit aufzubauen, um die Menschenrechte für alle Menschen mit Behinderung zu erreichen.
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#79 Beitragvon Sonnenblume » Dienstag 30. November 2010, 16:16

UAFRIEND hat geschrieben:Denke mehr muss man nicht sagen.Den Hartz 4 Empfänger kauf ich Ihm ja ab (siehe seine on zeiten), aber nicht den naiven Weltverbesserer, einfach nur ein Troll mit zuviel Zeit.


Vielleicht noch das hier: Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung. (Richard von Schaukal) ;)

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Optimist
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#80 Beitragvon Optimist » Dienstag 30. November 2010, 21:18

freedom- Sie kommen ja wirklich gut in Fahrt! Sicher können Sie uns hier noch mehr "zur Sau" machen, bitte legen Sie los, Sie wissen bestimmt noch mehr! Mal sehen wo Ihren Grenzen sind, ihr Name ist nicht zufällig ..... von Schnitzler? Sie erinnern mich sehr an diesen Mann, der hat sich auch immer mehr in Rage geredet. Aber ich werde Sie auch zukünftig ignorieren, da es beginnt weh zu tun, ihren Schwachsinn zu ertragen!

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#81 Beitragvon freedom » Mittwoch 1. Dezember 2010, 00:58

Sonnenblume hat geschrieben:...Vielleicht noch das hier: Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung. (Richard von Schaukal) ;)

... und was hat bitte das Zitat mit dem Diskussionsthema zun? [smilie=dntknw.gif]

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#82 Beitragvon freedom » Mittwoch 1. Dezember 2010, 01:56

Optimist hat geschrieben:freedom- Sie kommen ja wirklich gut in Fahrt! Sicher können Sie uns hier noch mehr "zur Sau" machen, bitte legen Sie los, Sie wissen bestimmt noch mehr! Mal sehen wo Ihren Grenzen sind, ihr Name ist nicht zufällig ..... von Schnitzler? Sie erinnern mich sehr an diesen Mann, der hat sich auch immer mehr in Rage geredet. Aber ich werde Sie auch zukünftig ignorieren, da es beginnt weh zu tun, ihren Schwachsinn zu ertragen!

Der Schwachsinn "Uranwaffen" wird nicht von mir produziert. Die Folgen hiervon, z. B. durch Uranabbau, machen sich auch in der Ukraine bemerkbar.
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... Zur Verdeutlichung der Situation, ein Zitat aus dem Text:"Die Katastrophe von Tschernobyl hätte die Anhänger dieser Technik eigentlich zu besseren Erkenntnissen führen müssen. Viele werden sich nach Tschernobyl noch an die Bilder von missgebildeten Kindern und Tieren erinnern, die nach dieser Katastrophe geboren wurden..."

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#83 Beitragvon lev » Mittwoch 1. Dezember 2010, 15:15

(at freedom) Ich habe lange gehadert, wusste sie ehrlich nicht richtig einzuschätzen, aber ich bin mir jetzt ziemlich sicher.
Entweder Deutschland ( zum Glück nicht die Ukraine, die haben schon genug Sorgen) hat eine Landung außerirdischer verpasst, oder sie schreiben gerade ihre Diplom-Abschlussarbeit mit dem Thema: Wie leidensfähig sind Forumsmitglieder.
Falls ersteres zutrifft, probieren sie mal unser deutsches Bier, ist echt lecker. (~)3

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Kurt Simmchen - galizier
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#84 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Mittwoch 1. Dezember 2010, 23:58

Da beharken sich zwei und bekommen eine 6 weil das Thema verloren.
Im öffentlichen Leben bemerke ich die wirklichen Invaliden nur dann wenn sie an Kreuzungen betteln.In unserem Dorf gibt es einige, aber die werden weggesperrt.
Die Arbeitswelt produziert jährlich genug Unfälle und Behinderungen.
Es werden aber auch genug Menschen mit Behinderungen geboren. Sie sind aber alle im Verborgenen.
Eingruppierte Invaliden gibt es viele, aber wenn ich da den Grund für die Invalidität nicht sehe oder erlebe, glaube ich dem Papier nicht. Die Einstufung kostet je nach Gruppe zwischen 1000- 2000 USD. und alle 2 Jahre wieder einen Obulus.
Behinderte gibt es, aber die Bedingungen sind schlecht, Hilfe wird gebraucht, aber es ist schwer an der richtigen Stelle zu helfen.
Ich habe vor Jahren mal einige Rollstühle und Gehhilfen, sowie einige Rollatorn in ein Dorf gebracht. Da hat die Kirche die Geräte übernommen und Verleiht sie nun unentgeltlich an die Bedürftigen und bei Nichtbedarf werden sie weitergegeben.
Da hilft man gern, aber wenn mit Hilfsgütern Handel getrieben wird, bekommt man einen dicken Hals.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#85 Beitragvon freedom » Freitag 3. Dezember 2010, 12:55

lev hat geschrieben:(at freedom) ...Wie leidensfähig sind Forumsmitglieder...

Selbst auferlegte Leidensprüfungen sind freiwillig, doch Leidenszustände, die staatlicherseits nicht gemildert werden, obwohl dies international vereinbart wurde, stellen ein Vergehen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.
Anlässlich des heutigen Weltbehindertentages, der auch die Ukraine betrifft, erlaube ich mir einen Teilauszug von der Webseite des Allgemeinen Behindertenverbands in Deutschland e.V. hier wiederzugeben. Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Behindertenbewegung in postsowjetischen Staaten organisiert sich
Vom 23. - 25. August d.J. trafen sich in der Schwarzmeerstadt Odessa (Ukraine) Vertretrer der Behindertenbewegung mehrerer postsowjetischer Staaten (so bezeichnen sie sich selbst): Ukraine, Belarus, Kasachstan, Moldawien und Rußland. Sie berieten über ihre konkreten Bedingungen im Kampf für die Umsetzung der UN-Behindertenrechts- konvention. Die Ausgangslage ist unterschiedlich. Einige Staaten - z.B. die Ukraine - haben sowohl die Konvention als auch das freiwillige Zusatzprotokoll bereits ratifiziert. Dort ist sie also - genau wie in Deutschland - geltendes innerstaatliches Recht. Andere - z.B. die Russische Föderation - nahmen nur die Konvention an (und auch das nur unter bestimmten Vorbehalten). Wieder andere -z.B. Belarus - haben bisher noch nicht einmal unterzeichnet. Ungeachtetdessen spielt die Konvention in behindertenpolitischen Verlautbarungen der jeweiligen Regierungen stets eine große Rolle...

Wir können dann einen heben, wenn`s den Menschen mit Behinderung in der Ukraine wesentlich besser geht. [smilie=friends.gif]

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#86 Beitragvon freedom » Freitag 3. Dezember 2010, 13:28

galizier hat geschrieben:Da beharken sich zwei und bekommen eine 6 weil das Thema verloren...

Wenn jemand ein 6 wegen Themaverfehlung bekommen soll, besitzt dieser aber auch das Recht auf vernünftige Begründung. Normalerweise sollte derjenige, der mit 6 benotet, das aus eigenem Antrieb tun. Vielleicht habe ich in meinem Beitrag unterlassen, auf die latent tödlichen Gefahren des Uranabbaus hinzuweisen. Hauptgrund der Gefährlichkeit von Uran ist seine Radioaktivität; diese erzeugt Ionisierende Strahlung, sowie das freigesetzte radioaktive Edelgas Radon, welche als Auslöser von Erbgutveränderungen - wie Mutationen - und nachfolgenden Krebserkrankungen gelten. Um weltweit akzeptierte Umweltstandards zu dokumentieren, lassen große Minengesellschaften ihre Abbau-Methoden nach ISO-Normen zertifizieren.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#87 Beitragvon lev » Freitag 3. Dezember 2010, 15:15

Westukrainischer EM-2012 Spielort berücksichtigt Behinderte bei Vorbereitungen auf Turnier
Straßen- und Bürgersteige werden bei aktuell laufenden Renovierung- bzw. Verbesserungsarbeiten auf Bedürfnisse von Behinderten orientiert.

Mehr bei:
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So profitieren nicht nur die Dollarhaie von der EURO 2012, sondern auch die Behinderten und sie dauerhaft. GOOD (ein Rückbau ist sicher nicht geplant)

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#88 Beitragvon freedom » Freitag 3. Dezember 2010, 15:43

lev hat geschrieben:Westukrainischer EM-2012 Spielort berücksichtigt Behinderte bei Vorbereitungen auf Turnier
Straßen- und Bürgersteige werden bei aktuell laufenden Renovierung- bzw. Verbesserungsarbeiten auf Bedürfnisse von Behinderten orientiert.
Mehr bei: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

Hoffen wir, dass "Barrierefreiheit" auch bald auf der Krim ankommen wird. :-)

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#89 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Samstag 4. Dezember 2010, 22:14

Aus Deutschland heraus Grundsätze zu postulieren ohne die Situation in der UA zu kennen zeugt von fortgeschrittenem Gutmenschenschwachsinn.
Deshalb auch die 6. Mit Ihrer Antwort bestätigen Sie aber in vollem Umfang Ihre eingeschränkte Erkenntnisfähigkeit.
Man kann sich nicht an Gesetzen berauschen und dabei vergessen wie lange der Prozess der Integration im guten Deutschland gedauert hat und welche Hürden heute noch bestehen.
Wenn Sie was Gutes tun wollen, übernehmen Sie eine konkrete Patenschaft über ein behindertes Kind und ermöglichen Sie ihm den Zugang zur Bildung.
Gut wäre auch sich mit Ihrer Begeisterungsfähigkeit dazu hinreißen zu lassen, den Behinderten zu helfen sich zu organisieren um ihre Rechte durchzusetzen.
Da haben Sie die beste Gelegenheit das Leben dieser Menschen in der UA kennenzulernen. Sicher nur der kleinen Gruppe die bereits den Weg in die Öffentlichkeit sucht und findet.

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#90 Beitragvon freedom » Sonntag 5. Dezember 2010, 13:26

galizier hat geschrieben:Aus Deutschland heraus Grundsätze zu postulieren ohne die Situation in der UA zu kennen zeugt von fortgeschrittenem Gutmenschenschwachsinn.
Deshalb auch die 6. Mit Ihrer Antwort bestätigen Sie aber in vollem Umfang Ihre eingeschränkte Erkenntnisfähigkeit.
Man kann sich nicht an Gesetzen berauschen und dabei vergessen wie lange der Prozess der Integration im guten Deutschland gedauert hat und welche Hürden heute noch bestehen.
Wenn Sie was Gutes tun wollen, übernehmen Sie eine konkrete Patenschaft über ein behindertes Kind und ermöglichen Sie ihm den Zugang zur Bildung.
Gut wäre auch sich mit Ihrer Begeisterungsfähigkeit dazu hinreißen zu lassen, den Behinderten zu helfen sich zu organisieren um ihre Rechte durchzusetzen.
Da haben Sie die beste Gelegenheit das Leben dieser Menschen in der UA kennenzulernen. Sicher nur der kleinen Gruppe die bereits den Weg in die Öffentlichkeit sucht und findet.

Schön, wieder auf eine medizinische Fachkraft zu treffen, die in der Lage ist, eine Ferndiagnose zu stellen! ROFL Ich bin gern ein guter Mensch, denn gute Menschen bauen auf und schlechte zerstören. Meine Erwartungen bezüglich der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine, gehen weit über eine Postulierung hinaus. Ob Deutschland nun das Vorzeigeland für die Integration von Behinderten ist, wage ich aus eigener Erfahrung stark zu bezweifeln. Der Vorschlag, sich hinreißen zu lassen, Behinderten zu helfen, hört sich für mich etwas zu populistisch an. Denn ich bevorzuge eher das plan- und zielgerichtete Vorgehen zur Unterstützung der betroffenen Menschen. Solange die ukrainische Rechtssprechung keine ausreichende Garantie im Sinne von demokratischen Grundsätzen bietet, haben Aktivitäten in dieser Ebene noch zu wenig Aussicht auf Erfolg. Dennoch, das bisher gemeinsam Erreichte bei Lebensfreude, -qualität und Bildung und die erfahrene Dankbarkeit, sind nicht nur die besten Bestätigungen sondern auch Motivation, in der gleichen Weise weiter zu machen. I do it my way! [smilie=dance3.gif]

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#91 Beitragvon freedom » Dienstag 7. Dezember 2010, 13:53

freedom hat geschrieben:Die Ukraine hat am 4. Februar 2010 die 15. UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert.
...Wie sieht das Leben behinderter Menschen in der Ukraine aus, und wird sich jetzt etwas ändern?

Ein Beispiel für Behindertenhilfe in der Ukraine mit aktueller Situationsbeschreibung, ist auf einer Website des Verlags MGV Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... zu finden. [smilie=friends.gif] [smilie=friends.gif] [smilie=friends.gif]

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#92 Beitragvon freedom » Sonntag 6. Februar 2011, 19:08

lev hat geschrieben:(at freedom) Ich habe lange gehadert, wusste sie ehrlich nicht richtig einzuschätzen, aber ich bin mir jetzt ziemlich sicher.
Falsch geraten, nächste Einschätzung, bitte! :-)

HELIOS Kliniken
27.12.10
Der Traum vom Sozialpädiatrischen Zentrum in der Ukraine Erfurt/Lviv.
Was lange währt, wird gut, heißt es im Volksmund. Das gilt auch für die Zusammenarbeit des Sozialpädiatrischen Zentrums im HELIOS Klinikum Erfurt und Ärzten der westukrainischen Metropole Lviv. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Experten beider Länder an einem Konzept, das Hilfe für behinderte Menschen und sozial Benachteiligte leisten soll. Bei seiner jüngsten Reise in die Ukraine konnte Dr. med. Friedemann Schulze, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Erfurt und Vorsitzender des Vereins Aktion Sonnenschein Thüringen, ein großes Häkchen auf der langen Aufgabenliste setzen: Nach vielen Jahren des Aufbaus und der Lehre werden jetzt regelmäßig betroffene Kinder untersucht. „Es ist für uns heute kaum vorstellbar. Aber die institutionalisierte Hilfe für behinderte Menschen hat in der Ukraine lange keine Rolle gespielt“, sagt Dr. Schulze. Erst die politische Wende habe auch Barrieren in den Köpfen gelöst. Seinerzeit sei das Thüringer Sozialministerium an den Experten herangetreten und habe um Unterstützung gebeten bei einem Projekt mit dem Ziel, behinderten Kindern und deren Familien zu helfen,. „Wir haben damals tatsächlich bei Null anfangen müssen“, erinnert sich Dr. Schulze. „Die Vorstellung, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam eine Einrichtung oder Schule besuchen, war für die Ukrainer seinerzeit einfach nur absurd“, sagt er. Um Berührungsängste zu lösen und Wissenslücken zu schließen, wurden in einem ersten Schritt in einem Kinderkrankenhaus in Lviv Seminarräume eingerichtet. Damit war die Grundlage für ein Weiterbildungsinstitut geschaffen. Nach Jahren der Qualifizierung von Fachpersonal konnten seit 2004 Schritt für Schritt ein Montessori-Kindergarten und eine erste Montessori-Schulklasse eröffnet werden. Jetzt erfolgte die systematische Wissensvermittlung und der Austausch zu den Inhalten einer interdisziplinären sozialpädiatrischen Betreuung mit Ärzten der städtischen Kinderklinik. Dazu gehören beispielsweise die neurologische Untersuchung von Säuglingen, psychologische Leistungsdiagnostik und spezielle physiotherapeutische Behandlungsverfahren. Diese Inhalte werden regelmäßig durch Falldemonstrationen ergänzt, in denen betroffenen Kindern unmittelbar geholfen wird. Dr. Schulze hofft nun, dass sich der langjährige Prozess zu einem „Flächenbrand“ im gesamten Land entwickelt. „Wir haben mit den ukrainischen Kollegen ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis aufgebaut. In einem nächsten Schritt werden sie eigene Wege zur Lösung der umfangreichen Problem im eigenen Land finden.“ Sein Traum: Sozialpädiatrische Zentren auf Ukrainisch. Eine nicht ganz unberechtigte Hoffnung. Wie Dr. Schulze auf seiner jüngsten Reise erfuhr, gibt es inzwischen Planungen auch für andere ukrainische Zentren in Kiev und Odessa. Auch in Tula (Russland) interessiert man sich für das Ausbildungskonzept. Im Sozial-
pädiatrischen Zentrum Erfurt befassen sich 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der interdisziplinären Diagnostik. Sie erstellen Hilfskonzepte bei entwicklungs-
gestörten Kindern und arbeiten dabei eng mit Einrichtungen und Institutionen zusammen, die sich diesen Kindern und ihren Familien helfend zuwenden. Derzeit befinden sich in Erfurt etwa 800 Kinder in ständiger Betreuung des SPZ; seit 1972 wurden hier fast 18.000 Kinder behandelt.

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marienke
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#93 Beitragvon marienke » Donnerstag 24. Februar 2011, 19:02

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Lebensituation für Menschen mit einem körperlichen oder geistigen defizit recht schwierig ist, weil die politische und soziale Situation schon so nicht unbedingt die Beste ist. Und seien wir uns ehrlich, aber die soziale Einbindung in Deutschland für Menschen mit körperlichen oder geistigen defiziten funktioniert schon nicht richtig.

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#94 Beitragvon freedom » Freitag 25. Februar 2011, 01:51

marienke hat geschrieben:Ich kann mir schon vorstellen, dass die Lebensituation für Menschen mit einem körperlichen oder geistigen defizit recht schwierig ist, weil die politische und soziale Situation schon so nicht unbedingt die Beste ist. Und seien wir uns ehrlich, aber die soziale Einbindung in Deutschland für Menschen mit körperlichen oder geistigen defiziten funktioniert schon nicht richtig.

In Deutschland wie in der Ukraine herrscht immer noch im Verborgenen die Maxime, wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. Aufgrund des technischen Fortschritts und Wandels sollen nun alle Arbeitslosen, ob behindert oder nicht, verhungern? Es ist nicht nur das Problem der Integration in das Arbeitsleben, sondern auch der individuellen Persönlichkeitsentfaltung behinderter Menschen, das aufgrund von Kostengründen bzw. leerer staatlicher Kassen fortbesteht. Es gibt staatenübergreifende Konventionen und Gesetze, doch die Realität sieht anders aus, als sie auf schönen Webseiten und farbigen Druckerzeugnissen dargestellt wird. Wie soll es erst in der Ukraine sein, wenn selbst hier Anfeindungen gegenüber Behinderten stattfinden. Meine Erfahrungen mit Institutionen, die laut Gesetz für Menschen mit Behinderungen tätig sein sollen, sind sehr enttäuschend. Diese vermitteln mir den Eindruck von Selbstzweckeinrichtungen ohne nachweisbare Effizienz.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#95 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 25. Februar 2011, 08:29

freedom hat geschrieben:
marienke hat geschrieben:Ich kann mir schon vorstellen, dass die Lebensituation für Menschen mit einem körperlichen oder geistigen defizit recht schwierig ist, weil die politische und soziale Situation schon so nicht unbedingt die Beste ist. Und seien wir uns ehrlich, aber die soziale Einbindung in Deutschland für Menschen mit körperlichen oder geistigen defiziten funktioniert schon nicht richtig.

In Deutschland wie in der Ukraine herrscht immer noch im Verborgenen die Maxime, wer nicht arbeitet soll auch nicht essen.

Sie wissen ja überhaupt nicht, wovon Sie reden!
Haben Sie einmal überlegt, wie es Ihnen gehen würde, wenn der Steuerzahler nicht Ihren Lebensunterhalt sichern würde?
Sie sollten sich schämen!!!

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#96 Beitragvon freedom » Freitag 25. Februar 2011, 14:24

Sonnenblume hat geschrieben:...Sie wissen ja überhaupt nicht, wovon Sie reden!
Haben Sie einmal überlegt, wie es Ihnen gehen würde, wenn der Steuerzahler nicht Ihren Lebensunterhalt sichern würde?
Sie sollten sich schämen!!!

Als persönlich Betroffener weiß ich sehr wohl, wovon ich rede, denn als Teilnehmer bei nervenaufreibenden erfolglosen aktenfüllenden Verwaltungsvorgängen, komme ich immer wieder zu demselben Ergebnis: Die Einen stecken sich die dicken Unternehmergewinne ein, und die Chancenlosen dürfen sich das Steuergeschwafel anhören. Die Politik- und Wirtschaftsprinzipien sind in der Ukraine wie in Deutschland die gleichen, mit dem feinen Unterschied, dass die Illusionen in Deutschland subtiler gestrickt sind. Es fängt bei der Legislative an, die Gesetze auf der Grundlage falscher bzw. unrealistischer Erwartungen und Vorgaben erstellt und alle nachfolgenden Institutionen die Wahrheit derart verzerren, dass der Staatsbürger zum Irren erklärt werden soll, wenn er/ sie die Wahrheit sagt. Dieses Geschehen ist allen Diktaturen immanent, und nun bitte die ehrliche Antwort: Wo herrscht nicht die Diktatur des Geldes? Ich soll mich schämen, weil ich mich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und Werteerhaltung in der Gesellschaft einsetze? Worauf beruhen Ihre Wertvorstellungen, wenn nicht auf dem Dogma des Geldes? Auch Behinderte, die keine Arbeit haben, weil sie nicht arbeiten können oder weil es keine Arbeit gibt, besitzen das Grundrecht auf würdiges Leben und nicht Vegetieren. Sollten Sie es vergessen haben, möchte ich Sie hiermit daran erinnern, und falls es noch nicht gewusst haben, nehmen Sie diese Tatsache bitte zur Kenntnis.
Zuletzt geändert von freedom am Freitag 25. Februar 2011, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#97 Beitragvon Kurt Simmchen - galizier » Freitag 25. Februar 2011, 14:25

freedom sappert vor sich hin:
Meine Erfahrungen mit Institutionen, die laut Gesetz für Menschen mit Behinderungen tätig sein sollen, sind sehr enttäuschend. Diese vermitteln mir den Eindruck von Selbstzweckeinrichtungen ohne nachweisbare Effizienz.

Niemand bestreitet die die mangelnde Effizienz der Arbeitsämter, zumal Du noch als lebendes Beispiel herumläufst.
Ich habe beileibe etwas gegen Denunziation, aber Dich sollten sie auf elektronischem Wege mal fangen und der Arbeit, notfalls der Zwangsarbeit zuführen.

Woher bekommst Du so mehr als ausreichend zu essen, obwohl Du außer die Armut zu pflegen nichts Produktives vollbringst. Mehr als ausreichend, weil Du keine Zeit für die Erhaltung Deiner überflüssigen Art aufwenden musst.

Behinderte haben in Deutschland eine Lobby. In der Ukraine haben sie das nicht. Gesetze hin und her.
Das aber ist ein Erbe des realen Kommunismus, der den gesunden "Erbauer des Kommunismus" propagierte und die Behinderten und unheilbar Kranken weg sperrte.
Beispielhaft dazu ist das Schicksal der siamesischen Zwillinge, die in der SU zu Versuchen missbraucht wurden und dann noch von den Pflegern als Kuriositäten in nächtlichen Führungen vorgezeigt wurden, gegen Geld selbstverständlich.

Die sollte man eine solchen Armut verpassen, dass Dich die Kälte und der Hunger zur Arbeit treiben.
Schade, dass es in Deutschland nicht mehr den Schandpfahl auf dem Markt gibt.

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#98 Beitragvon freedom » Freitag 25. Februar 2011, 14:32

galizier hat geschrieben: ...Niemand bestreitet die die mangelnde Effizienz der Arbeitsämter, zumal Du noch als lebendes Beispiel herumläufst.
Ich habe beileibe etwas gegen Denunziation, aber Dich sollten sie auf elektronischem Wege mal fangen und der Arbeit, notfalls der Zwangsarbeit zuführen.
Woher bekommst Du so mehr als ausreichend zu essen, obwohl Du außer die Armut zu pflegen nichts Produktives vollbringst. Mehr als ausreichend, weil Du keine Zeit für die Erhaltung Deiner überflüssigen Art aufwenden musst...
Die sollte man eine solchen Armut verpassen, dass Dich die Kälte und der Hunger zur Arbeit treiben.
Schade, dass es in Deutschland nicht mehr den Schandpfahl auf dem Markt gibt.

Welch armseliges Wesen offenbart sich mit diesen Worten? Was für eine Arroganz und Menschenverachtung gibt sich her preis?

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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#99 Beitragvon Sonnenblume » Freitag 25. Februar 2011, 14:39

freedom hat geschrieben: Auch Behinderte, die keine Arbeit haben, weil sie nicht arbeiten können oder weil es keine Arbeit gibt, besitzen das Grundrecht auf würdiges Leben und nicht Vegetieren.

Meinen Sie sich damit? Können Sie nun nicht arbeiten, oder gibt es keine Arbeit? Bisher erweckten Sie sowohl den Eindruck, dass sie hochqualifiziert sind und keine Arbeit finden, als auch, dass Sie erwerbsunfähig sind.
Was denn nun?
Als Erwerbsunfähiger steht Ihnen eine Rente zu, was vorher natürlich von entsprechenden Stellen geprüft wird. Wenn Sie diese nicht bekommen, hat das sicher seine Gründe.
Und wenn eine Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten und die so gering ist, dass sie zusätzlich noch staatliche Unterstützung bekommen, so kann es ja mit Ihrem Arbeitsleben bisher nicht weit her gewesen sein.
Hören Sie auf, den Moralapostel zu spielen, sie suchen den Splitter im Auge des Anderen und übersehen dabei den Balken in Ihrem.

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freedom
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Re: Wie leben Menschen mit Behinderung in der Ukraine?

#100 Beitragvon freedom » Samstag 26. Februar 2011, 02:41

Sonnenblume hat geschrieben:
freedom hat geschrieben: Auch Behinderte, die keine Arbeit haben, weil sie nicht arbeiten können oder weil es keine Arbeit gibt, besitzen das Grundrecht auf würdiges Leben und nicht Vegetieren.

Meinen Sie sich damit? Können Sie nun nicht arbeiten, oder gibt es keine Arbeit? ...

Ist es so schwer, beim Diskussionsthema zu bleiben und Anfeindungen zu unterlassen? NEA

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