Allgemeines DiskussionsforumWie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#351 Beitrag von Sonnenblume » Montag 23. Mai 2011, 22:56

howerla hat geschrieben: Соняшник! Du bist herzlich willkommen in der Westukraine, und nimm ein paar Russen mit, unbedingt.
Danke dir, mein letzter Besuch in der Westukraine ist mir noch in sehr guter Erinnerung und ich war bestimmt nicht das letzte mal dort! Die Russen, die mir nahe stehen, haben alle ein sehr gutes Verhältnis zu der Ukraine. Die anderen müßten mal dahin, aber mit denen möchte ich nicht ;)

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howerla
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#352 Beitrag von howerla » Montag 23. Mai 2011, 23:03

Sonnenblume hat geschrieben:
howerla hat geschrieben: Соняшник! Du bist herzlich willkommen in der Westukraine, und nimm ein paar Russen mit, unbedingt.
Danke dir, mein letzter Besuch in der Westukraine ist mir noch in sehr guter Erinnerung und ich war bestimmt nicht das letzte mal dort! Die Russen, die mir nahe stehen, haben alle ein sehr gutes Verhältnis zu der Ukraine. Die anderen müßten mal dahin, aber mit denen möchte ich nicht ;)
es wäre auch sehr freundlich, wenn die sich auch ein bisschen bemühen würden auch mal Ukrainisch zu lernen. So wie die Ukrainer Russisch bei der Reise nach Russland.

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#353 Beitrag von Optimist » Montag 23. Mai 2011, 23:06

howerla hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
freedom hat geschrieben: Übrigens, wer schwer ist es für jemanden, der Ukrainisch beherrscht, Russisch zu lernen und umgekehrt?
Es ist ähnlich schwer wie für einen Deutschen, Niederländisch zu lernen und umgekehrt.
Es ist nicht schwer, da die Grammatik schon ziemlich ähnlich ist.
Aber die Aussprache, die Schreibweise ist teilweise anders.
Z.B.:
Kyiw (ua)
Kiew(ru)

Sonnenblume
соняшник (ua)
[ßonjaschnyk]

[podßolnuch]
подсолнух(ru)

Trotzdem will die russischspechende Bevölkerung in der Ukraine
noch Russisch als zweite Amtssprache anerkannt zu haben
(um sich vom Erlernen der Ukrainischen Staatssprache zu befreien, vermutlich).
Warum hast Du nicht z.B. "Bitte" und "Danke" genommen, wollen wir spasseshalber leicht verständliche Sätze der Umgangssprache bilden und die Ähnlichkeit vergleichen?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#354 Beitrag von Sonnenblume » Montag 23. Mai 2011, 23:11

howerla hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
howerla hat geschrieben: Das tut mir leid.
Vielleicht habe ich einfach Glück, da ich mir aussuchen kann, mit wem ich mich umgebe.
seit solchem nicht einem Vorfall der Wunsch sich mit den Russen umzugeben reduziert sich sehr stark.
Aber ich bin offen und hoffe, dass bei meiner Reise nach Russland sowas werde ich nicht erleben.
Die schlimmste Frage seitens Russen war:
Kommst Du aus der Ukraine?-ja.
Warum sprichst Du denn Ukrainisch?

Könnt Ihr euch vorstellen:
Du kommst aus DE. - Warum sprichst Du Deutsch? (und nicht Franz....)
Wahrscheinlich "Glück" auch in dem, wenn man ukrainische Sprache und Staatsangehörigkeit verpönt und erst dann werde man zu einem/r "normalen" UkrainerIn, russischsprechenden versteht sich.
Соняшник! Du bist herzlich willkommen in der Westukraine, und nimm ein paar Russen mit, unbedingt.
Ich meinte mit dem Glück, dass ich Leute mit solch einem menschenverachtenden Gedankengut gar nicht erst an mich ranlassen muß, da ich keinem verpflichtet bin.
Wo hat dir der Russe diese Frage gestellt? In Russland? Vielleicht meinte er es dann gar nicht böse, sondern ist in seiner Naivität davon ausgegangen, dass fast jeder Ukrainer aus Sowjetzeiten noch russisch kann und hat sich wirklich gewundert? (das hängt natürlich davon ab, wie alt du bist ;) ) Vielleicht war es nur ein Mißverständnis und du hast aufgrund deiner schlechten Erfahrungen etwas anderes verstanden, als gemeint war.
Wär doch schön-oder? ;)

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#355 Beitrag von Sonnenblume » Montag 23. Mai 2011, 23:15

howerla hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben: Die anderen müßten mal dahin, aber mit denen möchte ich nicht ;)
es wäre auch sehr freundlich, wenn die sich auch ein bisschen bemühen würden auch mal Ukrainisch zu lernen. So wie die Ukrainer Russisch bei der Reise nach Russland.
Da bin ich ja bei dir!

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#356 Beitrag von Optimist » Montag 23. Mai 2011, 23:15

Manche Menschen sind aber sehr empfindlich, auf eigenartige Fragen sollte man vielleicht immer spassig reagieren, das hilft denke ich, ....zumindest mir?

Ach.. der Ukrainer lernt extra russisch, wenn er nach Russland fährt? Verstehe (!?), hier fahren immer viele in die Türkei, bestimmt lernen die jetzt türkisch?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#357 Beitrag von Sonnenblume » Montag 23. Mai 2011, 23:20

Optimist hat geschrieben:Manche Menschen sind aber sehr empfindlich, auf eigenartige Fragen sollte man vielleicht immer spassig reagieren, das hilft denke ich, ....zumindest mir?

Ach.. der Ukrainer lernt extra russisch, wenn er nach Russland fährt? Verstehe (!?), hier fahren immer viele in die Türkei, bestimmt lernen die jetzt türkisch?
Nur ein bißchen bemühen..., schon zur eigenen Freude.

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howerla
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#358 Beitrag von howerla » Montag 23. Mai 2011, 23:31

Sonnenblume hat geschrieben:
howerla hat geschrieben: Vielleicht war es nur ein Mißverständnis und du hast aufgrund deiner schlechten Erfahrungen etwas anderes verstanden, als gemeint war.
Wär doch schön-oder? ;)
Es war leider in Deutschland. Bedauerlicherweise der Kollege ist erst Mitte zwanzig.
Seine Eltern von seinem Erzählen sind Zahnärzte, leben in Russland, er studiert in DE.
Was traurig ist, dass gerade neue Generation mit solchen Vorurteilen aufwächst,
und seine familiere Umgebung hat dem auch nicht gestört.

Verachtliches, beleidigendes und sarkastisches Benehmen
ist nicht so schwer vom Spass zu unterscheiden.
Bei den älteren, in einem anderem Fall, die aus (noch Leningrad) Sankt-Petersburg
nach DE ausgewandert sind könnte ich vielleicht
das mit Deiner Erklärung
"sondern ist in seiner Naivität davon ausgegangen, dass fast jeder Ukrainer aus Sowjetzeiten noch russisch kann"
noch nachvollziehen.

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howerla
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#359 Beitrag von howerla » Montag 23. Mai 2011, 23:41

Optimist hat geschrieben:
Warum hast Du nicht z.B. "Bitte" und "Danke" genommen, wollen wir spasseshalber leicht verständliche Sätze der Umgangssprache bilden und die Ähnlichkeit vergleichen?

Bitte

(ua) - будь-ласка [budj-lasska]
(ru) - пожалуйста [pozhalussta]


Danke

(ua) - дякую [djakuju]
(ru) - спасибо [sspassiba]

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howerla
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#360 Beitrag von howerla » Dienstag 24. Mai 2011, 00:00

Optimist hat geschrieben:Manche Menschen sind aber sehr empfindlich, auf eigenartige Fragen sollte man vielleicht immer spassig reagieren, das hilft denke ich, ....zumindest mir?

Ach.. der Ukrainer lernt extra russisch, wenn er nach Russland fährt? Verstehe (!?), hier fahren immer viele in die Türkei, bestimmt lernen die jetzt türkisch?
Ja- sie lernen. Da die meisten Ukrainer Rus.Sprache beherrschen, die die nicht können lernen es passiv durch TV und andere Medien... .
Die Russen trotz der Sprachähnlichkeit verstehen Ukrainisch ja nicht.
Ich sprach nicht von Philologiestudium, dem Sprachkurs oder ähnlichem, nur um ein kleines Bemühen,
nur ein paar Wörter für den Umgang im Alltag. Nur wie Du selbst geschrieben hast
spasseshalber
,
um Freude zu haben.

Verzeihung, falls jemand es sehr sensibel empfindet.
War keine Aufforderung,nur eine freundliche Empfehlung.

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#361 Beitrag von freedom » Dienstag 24. Mai 2011, 02:52

Minuteman hat geschrieben:...Zwar off-topic, aber:
Wenn ich sowas lesen muß, wird mir übel, um es gelinde auszudrücken. Trotz guter Ausbildung und Qualifikation kein, oder kein richtiger Arbeitsplatz? In Deutschland? Seit Jahren? Lese ich das richtig?
Dann haben Sie entweder zu hohe Ansprüche, die Ihrer Qualifikation nicht entsprechen, sind faul oder haben keine Willen dahin zu ziehen wo Menschen mit ihrer Ausbildung und Qualifikation gebraucht werden.
Keine Frage, es kann jeden mal "erwischen" und ich gestehe auch Menschen das Recht zu Sozialleistungen ( die von der arbeitenden Bevölkerung erbracht werden ) in Anspruch zu nehmen. Eine alleinerziehende Mutter hat es wirklich nicht leicht. Aber sie als Mann, und Familienvater seit Jahren keinen Job. Für mich ein schlechter Witz.
Wahrscheinlich entstehen dem Steuerzahler auch noch Kosten für ihre angestrengten Gerichtsvefahren!
Ich kenne hier viele Russen und einige Ukrainer, die trotz guter Ausbildung, die teilweise nicht annerkannt ist, im Niedriglohnsektor arbeiten. Das find ich auch nicht toll, aber dem zolle ich bei weitem mehr Respekt, als einem Deutschen der wartet bis ihm die gegrillten Hähnchen in den Mund fliegen. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich. Denn Merkel und die Bundesregierung zahlt die Transferleistungen nicht.
Nebenberuflich als Propagandaminister tätig?

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#362 Beitrag von freedom » Dienstag 24. Mai 2011, 03:00

howerla hat geschrieben:... Trotzdem will die russischsprechende Bevölkerung in der Ukraine noch Russisch als zweite Amtssprache anerkannt zu haben (um sich vom Erlernen der Ukrainischen Staatssprache zu befreien, vermutlich).
Möglicherweise befürchten Interessengruppen einen Verlust an Macht und Einfluss, wenn die russische Sprache nicht mehr so häufig angewendet wird. [smilie=dntknw.gif]

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#363 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 24. Mai 2011, 08:39

freedom hat geschrieben:
Minuteman hat geschrieben:...Zwar off-topic, aber:
Wenn ich sowas lesen muß, wird mir übel, um es gelinde auszudrücken. Trotz guter Ausbildung und Qualifikation kein, oder kein richtiger Arbeitsplatz? In Deutschland? Seit Jahren? Lese ich das richtig?
Dann haben Sie entweder zu hohe Ansprüche, die Ihrer Qualifikation nicht entsprechen, sind faul oder haben keine Willen dahin zu ziehen wo Menschen mit ihrer Ausbildung und Qualifikation gebraucht werden.
Keine Frage, es kann jeden mal "erwischen" und ich gestehe auch Menschen das Recht zu Sozialleistungen ( die von der arbeitenden Bevölkerung erbracht werden ) in Anspruch zu nehmen. Eine alleinerziehende Mutter hat es wirklich nicht leicht. Aber sie als Mann, und Familienvater seit Jahren keinen Job. Für mich ein schlechter Witz.
Wahrscheinlich entstehen dem Steuerzahler auch noch Kosten für ihre angestrengten Gerichtsvefahren!
Ich kenne hier viele Russen und einige Ukrainer, die trotz guter Ausbildung, die teilweise nicht annerkannt ist, im Niedriglohnsektor arbeiten. Das find ich auch nicht toll, aber dem zolle ich bei weitem mehr Respekt, als einem Deutschen der wartet bis ihm die gegrillten Hähnchen in den Mund fliegen. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich. Denn Merkel und die Bundesregierung zahlt die Transferleistungen nicht.
Nebenberuflich als Propagandaminister tätig?
Im Diffamieren sind Sie der Größte, wenn jemand Ihnen den Spiegel vors Gesicht hält!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#364 Beitrag von Minuteman » Dienstag 24. Mai 2011, 14:13

freedom hat geschrieben: Nebenberuflich als Propagandaminister tätig?
Propaganda würde voraussetzen daß die von mir aufgestellten Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen müssen.
Trotzdem entschuldige ich mich dafür, daß ich sie in ihrer persönlichen gewollten oder ungewollten Lebenssituation verbal attakiert habe.
Gehört sich in einer gepflegten Diskussion einfach nicht, und dann auch noch off-topic.

Nur bitte ich sie mir einiges nachzusehen.
Wenn Sie sich über ignorante Beamte und Ihrer Lebenssituation bezüglich ALG II in Deutschland beschweren und unzufrieden sind, und das dann noch in einem Forum äussern, in dem viele Mitglieder Kenner der Ukraine sind, dann dürfen sie sich über "Gegenwind" nicht wundern.
Während meines Aufenthaltes in der Ukraine wo ich gelebt und gearbeitet habe, habe ich soziale Misstände gesehen, die ich hier nicht näher erläutern brauche.
Lebensqualität, welche Vorstellung Sie davon auch immer davon haben mögen, und gesunde Ernährung haben in der Ukraine nur der kleinste Anteil der Bevölkerung. Aber auf keinem Fall jemand der seit Jahren ohne Arbeit ist.
Meine Frau und ich konnten uns den Luxus leisten, als Paar eine 2 1/2 Zimmer Wohnung anzumieten. Es ist durchaus üblich das in 3 Zimmerwohnungen, oder Häusern vergleichbarer Größe, 3 Generationen zusammenleben. Und das hat eher was mit wirtschaftlichen Gründen zu tun als mit starker Familienbande!
Es ist für viele schon ein finanzielles Disaster wenn der Herd oder Waschmaschine kaputt gehen, mal abgesehen davon wie sich die in letzter Zeit extremen Preissteigerungen selbst für Grundnahrungsmittel, die teilweise sogar teurer sind als in Deutschland, auf den Privathaushalt auswirken. Soziale Beihilfe der ukrainischen Regierung bewegt sich im Level der Lächerlichkeit!
Eine Zahnarztkollegin meiner Frau wurde von ihrem Mann verlassen. Nun ist sie alleinerziehende Mutter, Kindsvater zahlt keinen Unterhalt. Zuwendung vom Staat: 140 Griwen! Und sonst nix!
Sie bekommt weder ihre Unterkunft bezahlt, noch werden Heiz- und Energiekosten übernommen und wenn was kaputt geht muß sie es selber bezahlen. Was die Gesundheitsversorgung für sie und ihren Sohn einschliesst. Dies alles schafft sie mit viel Arbeit und Hilfe der Familie. Ohne sich auch nur einmal über Lebensqualität zu beschweren. Denn die Regeln in der Ukraine sind da einfach: Kein Job = Kein Geld und das soziale Netz ist die Familie!

Damit ich nicht falsch verstanden werde. Das soziale Netz der BRD ist m.E. eines der Besten der Welt und ich finde es gut so wie es ist. Nur sollte etwas mehr Bescheidenheit nicht nur von Top-Managern gefordert werden.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#365 Beitrag von freedom » Dienstag 24. Mai 2011, 22:56

Minuteman hat geschrieben:
freedom hat geschrieben: Nebenberuflich als Propagandaminister tätig?
Propaganda würde voraussetzen daß die von mir aufgestellten Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen müssen.
Trotzdem entschuldige ich mich dafür, daß ich sie in ihrer persönlichen gewollten oder ungewollten Lebenssituation verbal attakiert habe. Gehört sich in einer gepflegten Diskussion einfach nicht, und dann auch noch off-topic.
Nur bitte ich sie mir einiges nachzusehen...
Ihr vereinfachtes Menschenbild trifft nicht auf jede Situation und auf jeden Menschen zu. Gelinde gesagt, und da bin ich sicher nicht der Einzige auf diesem Erdball, habe ich etwas dagegen, wenn Menschen zu Arbeitsvieh deklassiert werden und die eigene Regierung dem Geldadel mit dem Leid der Bevölkerung anstrengungslosen Wohlstand garantiert. In dieser Hinsicht sind nach meiner Meinung, die deutsche wie die ukrainische Regierung Versager. Wir leben in einer hochtechnisierten Welt, in der die Arbeitsplätze immer weiter rationalisiert werden. Doch warum sollen die Menschen unter diesem Fortschritt leiden? Ihnen sind meine Lebensumstände, die im Allgemeinen gewiss wesentlich besser sind als die vieler UkrainerInnen, nicht bekannt. Lassen Sie mich das mit einem Vergleich darstellen. Ein Gärtner geht mit seiner Gießkanne durch Garten und bewässert die Pflanzen. Die Wassermenge, die die Kanne verlässt, bleibt gleich, doch muss er nicht einigen Pflanzen mehr Wasser geben, weil deren Natur es verlangt? Die natürlichen Bedürfnisse von Menschen sind zu unterschiedlich, dass mit einem Regelsatz von 364,- € eine gesunde Lebensführung, d. h. ohne Leidenszustand, möglich ist. Hinzu kommt noch der immense Werbeeinfluss, der Bedürfnisse weckt und aufrechterhält. Die psychologische Wirkung sollte nicht unterschätzt werden. Was dem Ukrainischen Volk an Unrecht geschieht, ist mit dem Leid von HartzIV-Empfängern nicht zu vergleichen. Darum bedarf jeder Unterstützung auf seine Weise.

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#366 Beitrag von Optimist » Dienstag 24. Mai 2011, 23:52

Noch einmal zu den Sprachen, möglich dass ich falsch verstanden habe oder falsch verstanden worden bin. Vielleicht geht es auch so:
Die Ukrainer wachsen nun seit sehr vielen Jahren zweisprachig auf, die Russen sind darüber auch neidisch.
Noch einmal meine Frage: Wer ist als Volk im Vorteil, die Russen weil sie nur auf ihrer Sprache sprechen, oder die Nachbarländer wie Ukraine, denen es dann auch kein Problem bereitet eine dritte zu lernen und zu beherrschen?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#367 Beitrag von freedom » Mittwoch 25. Mai 2011, 16:45

Optimist hat geschrieben:Noch einmal zu den Sprachen, möglich dass ich falsch verstanden habe oder falsch verstanden worden bin. Vielleicht geht es auch so: Die Ukrainer wachsen nun seit sehr vielen Jahren zweisprachig auf, die Russen sind darüber auch neidisch. Noch einmal meine Frage: Wer ist als Volk im Vorteil, die Russen weil sie nur auf ihrer Sprache sprechen, oder die Nachbarländer wie Ukraine, denen es dann auch kein Problem bereitet eine dritte zu lernen und zu beherrschen?
Für Neid kann es viele Ursachen geben, so auch die Fähigkeit anderer, weil die sich in mehreren Sprachen (Ukrainisch, Russisch u.a.) bewegen können. Auf dem ersten Blick mag es nicht als Vorteil wirken, Ukrainisch und Russisch zu können, wenn man sich die enorme Diskrepanz zwischen Lebenshaltungskosten und Einkommen in der Ukraine betrachtet. Auf lange Sicht wird die wirkliche Einbindung in die Internationale Staatengemeinschaft und Unabhängkeit der Ukraine jedoch voll zur Entfaltung kommen. Die sprachliche Flexibilität trägt dazu erheblich bei. Wer ernsthaft Ukrainisch lernt und die offenherzige Unterstützung von Ukrainern erfährt, wird sich kaum mehr der Attraktivität dieser Sprache entziehen können. Hätte ich damals als West-Berliner kein Russisch in der Schule gehabt und gäbe es nicht das Russische Haus in Berlin, wäre mir mein Zugang zum Ukrainischen sicher wesentlich schwerer gefallen. Das ist der Vorteil geschichtlich nicht belastet zu sein, denn die immerwiederkehrenden Perioden der Oppression durch Besatzungsmächte, haben mit Sicherheit zu sprachlichen Vorurteilen bzw. Ablehnung bei Ukrainern geführt. Meine Bewunderung gilt denjenigen, die sich freiwillig der Herausforderung stellen und Russisch und/ oder Deutsch lernen.

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#368 Beitrag von Optimist » Mittwoch 25. Mai 2011, 18:07

freedom hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Noch einmal zu den Sprachen, möglich dass ich falsch verstanden habe oder falsch verstanden worden bin. Vielleicht geht es auch so: Die Ukrainer wachsen nun seit sehr vielen Jahren zweisprachig auf, die Russen sind darüber auch neidisch. Noch einmal meine Frage: Wer ist als Volk im Vorteil, die Russen weil sie nur auf ihrer Sprache sprechen, oder die Nachbarländer wie Ukraine, denen es dann auch kein Problem bereitet eine dritte zu lernen und zu beherrschen?
Für Neid kann es viele Ursachen geben, so auch die Fähigkeit anderer, weil die sich in mehreren Sprachen (Ukrainisch, Russisch u.a.) bewegen können. Auf dem ersten Blick mag es nicht als Vorteil wirken, Ukrainisch und Russisch zu können, wenn man sich die enorme Diskrepanz zwischen Lebenshaltungskosten und Einkommen in der Ukraine betrachtet. Auf lange Sicht wird die wirkliche Einbindung in die Internationale Staatengemeinschaft und Unabhängkeit der Ukraine jedoch voll zur Entfaltung kommen. Die sprachliche Flexibilität trägt dazu erheblich bei. Wer ernsthaft Ukrainisch lernt und die offenherzige Unterstützung von Ukrainern erfährt, wird sich kaum mehr der Attraktivität dieser Sprache entziehen können. Hätte ich damals als West-Berliner kein Russisch in der Schule gehabt und gäbe es nicht das Russische Haus in Berlin, wäre mir mein Zugang zum Ukrainischen sicher wesentlich schwerer gefallen. Das ist der Vorteil geschichtlich nicht belastet zu sein, denn die immerwiederkehrenden Perioden der Oppression durch Besatzungsmächte, haben mit Sicherheit zu sprachlichen Vorurteilen bzw. Ablehnung bei Ukrainern geführt. Meine Bewunderung gilt denjenigen, die sich freiwillig der Herausforderung stellen und Russisch und/ oder Deutsch lernen.
Dem ist wohl wirklich nichts mehr hinzuzufügen!

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Robert
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#369 Beitrag von Robert » Donnerstag 26. Mai 2011, 09:43

Optimist hat geschrieben:Noch einmal zu den Sprachen, möglich dass ich falsch verstanden habe oder falsch verstanden worden bin. Vielleicht geht es auch so:
Die Ukrainer wachsen nun seit sehr vielen Jahren zweisprachig auf, die Russen sind darüber auch neidisch.
Noch einmal meine Frage: Wer ist als Volk im Vorteil, die Russen weil sie nur auf ihrer Sprache sprechen, oder die Nachbarländer wie Ukraine, denen es dann auch kein Problem bereitet eine dritte zu lernen und zu beherrschen?
Mensch Optimist !

Die Russen sind Ukrainer !
Die leben und seit vielen Jahren genauso zweisprachig in der Ukraine wie die sogenannten "richtigen" Ukrainer .
Ich jedenfalls kenne keinen Ukrainer russischer Nationalität , der kein Ukrainisch kann !
Ebenso wie ich keinen "richtigen" Ukrainer kenne , der kein Russisch kann .

Die Frage jedoch , warum die einen kein Russisch sprechen wollen , zumal im häuslichem Umfeld , im Familienkreis usw. ist genau wie anders herumm eben eine andere .......

Zumal das "Sprachproblem" , der "Sprachenstreit" , die " Medien-Sprachenkrieg" ... usw. , wie man an der Art der Begriffe unschwehr erkennen kann ( so man nicht voreingenommen ist ) im realem Leben ohne !
- im Parteientheater und ideologischem Gezerre aber viel Bedeutung hat insofern , daß man der jeweils der anderen Volksgruppe die Fratze der Böswilligen überstülpen kann .

Es gibt kein Sprachproblem in der Ukraine !
Es gibt nur ein Problem mit Anführern die um Macht und entsprechende Zugänge zu Geldhähnen buhlen , dafür jedoch genügend Holzköpfe brauchen , welche sich nach dem Motto Teile und herrsche aufeinander hetzen lassen .

Robert

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Robert
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#370 Beitrag von Robert » Donnerstag 26. Mai 2011, 10:07

freedom hat geschrieben:zu den Sprachen, möglich dass ich falsch verstanden habe oder falsch Für Neid kann es viele Ursachen geben, so auch die Fähigkeit anderer, weil die sich in mehreren Sprachen (Ukrainisch, Russisch u.a.) bewegen können.
..................
Meine Bewunderung gilt denjenigen, die sich freiwillig der Herausforderung stellen und Russisch und/ oder Deutsch lernen.
Das , mit allem Respekt freedom ! , gilt allgemein und weltweit denke ich
Und ja , auch ich bewundere Jeden , dem es gegeben ist mehrere Sprachen zu beherrschen ....

...............................................................................................................................................
Meine Frau beherrscht ,undzwar in Wort und Schrift , Russisch , Ukrainisch , Deutsch , Englisch , Spanisch ....
Meine Kinder beherrschen alle ,undzwar in Wort und Schrift , Russich , Deutsch , Englisch , Tatarisch ( Turk ) ( die Tochter Arabisch noch )
.......
Nur ich Dödel beherrsche nur ,undzwar in Wort und Schrift , Russisch und Deutsch ... verstehe allerdings Tatarisch und Ukrainisch .
Sind wir alle vereint , herrscht ein unglaubliches Sprachengewirr meist aus Deutsch und Russisch und eingefügt Worte , deren entsprechung im moment nicht einfallen will , aus einer anderen Sprache

Was sagt das nun aus ?
doch im Grunde garnichts - oder ?

also - lange Rede kurzer Sinn ......
Es gibt kein Sprachenproblem in der Ukraine , es gibt nur Ideologen die ein Problem draus machen !!!!!!!!!!!!!!

Robert

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#371 Beitrag von freedom » Donnerstag 26. Mai 2011, 10:38

Robert hat geschrieben:... also - lange Rede kurzer Sinn ...... Es gibt kein Sprachenproblem in der Ukraine , es gibt nur Ideologen die ein Problem draus machen !!!!!!!!!!!!!!
Genau, eben diese Ideologen und Trittbrettfahrer, die dem Staat Ukraine bzw. dem ukrainischen Volk die russische Sprache aufzwingen wollen, obwohl das Russische ohnehin als Bestandteil osteuropäischer Kultur allgemein anerkannt ist, bereiten unnötige Probleme. Soweit ich die Situation einschätzen kann, geht es hierbei um Interessen der Wirtschaft, der Politik und der Konfessionszugehörigkeit. Auch wenn die Problematik nicht offenkundig durch Presse, Rundfunk und Fernsehen angesprochen und besprochen wird, ist sie doch vorhanden. Leugnen zwecklos!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#372 Beitrag von Sonnenblume » Donnerstag 26. Mai 2011, 11:00

Robert hat geschrieben:
Es gibt kein Sprachproblem in der Ukraine !
Es gibt nur ein Problem mit Anführern die um Macht und entsprechende Zugänge zu Geldhähnen buhlen , dafür jedoch genügend Holzköpfe brauchen , welche sich nach dem Motto Teile und herrsche aufeinander hetzen lassen .

Robert
Klasse Schlußwort! Damit ist wirklich alles gesagt. [smilie=ukr_prapor] [smilie=ru_prapor]

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#373 Beitrag von freedom » Donnerstag 26. Mai 2011, 11:25

Robert hat geschrieben:... Es gibt kein Sprachproblem in der Ukraine! Es gibt nur ein Problem mit Anführern die um Macht und entsprechende Zugänge zu Geldhähnen buhlen, dafür jedoch genügend Holzköpfe brauchen, welche sich nach dem Motto Teile und herrsche aufeinander hetzen lassen.
Es gibt überall dort ein Sprachproblem in der Ukraine, wo den Menschen die russische Sprache aufgezwungen und das Russische als zweite Amtssprache eingeführt werden soll. Betrachten wir geschichtlich das Entstehen der Sowjetunion und die Schicksale der Teilrepubliken einschließlich deren Sprachen, sind Besorgnisse in der Ukraine begründet.

Völker aller Vodka-Trinker, vereinigt euch! (~)3

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Robert
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#374 Beitrag von Robert » Donnerstag 26. Mai 2011, 13:54

Wer immer nur rückwärts schaut wird kaum voran kommen können auf seinem Weg , zumal wenn der ziemlich schlecht und voller Geröll ist

Schonmal darüber nachgedacht ..........Friedensengel ?

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#375 Beitrag von Optimist » Donnerstag 26. Mai 2011, 22:58

Nur zum Verständnis: Der Beitrag "Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?" ist nicht von mir, auch die Formulierung nicht. Hervorgegangen ist dieser Beitrag aus einem anderen, in dem ein Forumsteilnehmer geäussert hat, dass ihm die russische Sprache genügt um sich in der Ukraine zu verständigen, er müsse dafür nicht Ukrainisch lernen. Dies hat einen kleinen Aufschrei bei anderen Teilnehmern ausglöst, die der Meinung sind, es müsse selbstverständlich ukrainische Sprache in der Ukraine gesprochen werden. Darauf hin stellte ich hier meine Erlebnisse in dieses Forum, und bin nach wie vor der Meinung, dass es keine Probleme für den grössten Teil der Bevölkerung mit der Sprache gibt. Nur dass es auch möglich sein sollte, Ukrainern, die nicht die Möglichkeit hatten in der Schule diese Sprache zu lernen, da sie aus anderen Sowjetrepubliken zugewandert sind, die Chance zu geben, wichtige Formulare und Dokumente in russische Sprache zu lesen und auszufüllen. Dies betrifft die Generation ab 50. Diese hatten nun wirklich die letzten 25 Jahre andere Sorgen als sich um die Sprache zu kümmern.

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