Allgemeines DiskussionsforumWie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

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Tilko
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#426 Beitrag von Tilko » Dienstag 21. Juni 2011, 22:01

freedom hat geschrieben:Mich als "Depp" zu bezeichnen fasse ich als Beleidigung auf.
Komm nach Kiev da unterhalten wir uns mal über die Beleidigung [smilie=nhl_fight.gif]
freedom hat geschrieben:sind Sie dann wenigstens fähig, Ihr angewandtes "Glashaus-Sprichwort" im Thema-Kontext konkret zu erläutern
Denk mal nach dann findest du den Kontext |-D

Tilko [smilie=ukr_prapor]

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#427 Beitrag von Optimist » Dienstag 21. Juni 2011, 22:56

Damit das Forum seinen, ich denke guten Ruf, nicht verliert, sollten wir unsere Emotionen vielleicht etwas runterfahren und auf unseren Oberexperten ab jetzt nun wirklich nicht mehr reagieren, wir schaukeln uns zu sehr auf. Dieses Niveau sollte nicht weiter unterschritten werden!

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howerla
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#428 Beitrag von howerla » Donnerstag 28. Juli 2011, 23:03

eine Zitat des bekannten Autors Serhij Zhadan aus Luhansk:
"Man sollte verstehen, wenn sie (die Politiker) über das Erbe des ukrainischen Volkes sprechen, geht es in Wirklichkeit um das Lobbying nur der Interessen der russischen Sprache und über die vollkommene Blockierung der Entwicklung und Förderung der ukrainischen Sprache."
Kluge Worte, nicht wahr?

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#429 Beitrag von Optimist » Donnerstag 28. Juli 2011, 23:25

Ein Erbe wächst, auch wenn es nur die Fähigkeit ist, eine andere Sprache zusätzlich sprechen zu können.( ein Zitat des unbekannten Autors Optimist aus dem Leben)
Klugscheisserei, nicht wahr?

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#430 Beitrag von freedom » Dienstag 2. August 2011, 13:39

Optimist hat geschrieben:Ein Erbe wächst, auch wenn es nur die Fähigkeit ist, eine andere Sprache zusätzlich sprechen zu können.( ein Zitat des unbekannten Autors Optimist aus dem Leben)
Klugscheisserei, nicht wahr?
Wessen Erbe wächst, wenn ukrainische Staatsbürger weitere Sprachen lernen?

P.S. Wäre es bitte möglich, auf ein Vulgärdeutsch zu verzichten?

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Kurt Simmchen - galizier
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#431 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Dienstag 2. August 2011, 16:43

Freedom ist aus dem Hartzer-Urlaub und schon springen wir wieder um dem Affen Zucker zu geben. (Keine Beleidigung, sondern Abwandlung eines Sprichwortes)
Bei Freedom muss man ja vorsichtig sein.

Könntet Ihr euch vorstellen, dass diese Diskussionen mal in D stattfindet, wenn wir 50 Jahre weitersehen.
Streiten dann die letzten Deutschen mit den Türken über die Zulassung des Türkischen als zweite Amtssprache?

Schaut doch mal zurück. War es schon schwierig das Russische an die ökonomischen und juristischen Termini der modernen Welt anzupassen, war es fast für das Ukrainische fast unmöglich.
In meiner Tschernowitzer Zeit, habe ich vielfach erlebt, wie ein ganzer Lehrstuhl gearbeitet hat die ukrainische Sprache aus der Literatur in die Neuzeit zu transformieren.
Es fehlten 70 Jahre, die Jahre der Okkupation durch die Russen.
Zum einen wollten sie diese Zeit aufholen, aber zum Anderen nicht in Anglismen ersaufen, aber auch nicht zuviel im Russischen entlehnen.

Schwierige Aufgabe und sie arbeiten immer noch.

Zu einer Nation gehört als wesentliches Identitätsmerkmal die gemeinsame Sprache, wohlgemerkt zu einer Nation.
Haben wir es hier mit einer Nation oder mit einem Staatsvolk zu tun?

Ich will jetzt nicht weiter ausholen, aber vielleicht erinnern sich einige Ossis an die Zeit, als man uns einbläuen wollte, dass wir keine Deutschen, sondern Bürger der DDR wären.
Und noch heute kann man beim genauen Zuhören die zwei deutschen Sprachen erkennen.
Aber es war da und dort Deutsch.

In der SU gab es das auch.
„Ich bin Bürger der UdSSR.“ Nur wurden dort Kulturen und Sprachen verdrängt.
Okkupanten als Führer eingesetzt. Welche Förderung erhielt die ukrainische Sprache?

Nicht eine zweite Amtssprache ist aus meiner Sicht notwendig, sondern die Anerkennung der Tatsache, dass Russen als Nationalität in einem Territorium der ukrainischen Nation leben.
Was soll auf der Krim passieren? Eine dritte Amtssprache für die Krimtataren?
Ungarisch nahe der ungarischen Grenze?

Warum ist es den Russen gegeben und erlaubt sich als sprachliche Okkupanten aufzuführen?

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#432 Beitrag von freedom » Dienstag 2. August 2011, 18:30

galizier hat geschrieben:Freedom ist aus dem Hartzer-Urlaub und schon springen wir wieder um dem Affen Zucker zu geben. (Keine Beleidigung, sondern Abwandlung eines Sprichwortes)...
Die Bezeichnung eines Menschen mit tierischen Ausdrücken zeugt nach meiner Ansicht von niederer Intelligenz, und wer ist bitte sind "wir"? Soll das eine zwangsweise Kollektivierung aller ForumsteilnehmerInnen nach sowjetischem Vorbild bedeuten? Wer sind Sie überhaupt, dass Sie sich anmaßen wollen, meine Ukraine-Reise als Hartzer-Urlaub zu bezeichnen?

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#433 Beitrag von Optimist » Dienstag 2. August 2011, 22:03

Selten so gelacht.... , aber nun kann man alles drehen wie man will, die russische Sprache ist den Menschen hier wichtig und sie wird noch sehr lange in der Ukraine kultureller Bestandteil bleiben, da gibt es kein wenn und aber.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#434 Beitrag von Optimist » Dienstag 2. August 2011, 22:19

freedom hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Ein Erbe wächst, auch wenn es nur die Fähigkeit ist, eine andere Sprache zusätzlich sprechen zu können.( ein Zitat des unbekannten Autors Optimist aus dem Leben)
Klugscheisserei, nicht wahr?
Wessen Erbe wächst, wenn ukrainische Staatsbürger weitere Sprachen lernen?

P.S. Wäre es bitte möglich, auf ein Vulgärdeutsch zu verzichten?
Je mehr Sprachen, desto besser... kulturelles Erbe der Ukraine... so seh ich das!
Vulgärdeutsch... der war auch nicht schlecht.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#435 Beitrag von eurojoseph » Mittwoch 3. August 2011, 00:00

Optimist hat geschrieben:
freedom hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Ein Erbe wächst, auch wenn es nur die Fähigkeit ist, eine andere Sprache zusätzlich sprechen zu können.( ein Zitat des unbekannten Autors Optimist aus dem Leben)
Klugscheisserei, nicht wahr?
Wessen Erbe wächst, wenn ukrainische Staatsbürger weitere Sprachen lernen?

P.S. Wäre es bitte möglich, auf ein Vulgärdeutsch zu verzichten?
Je mehr Sprachen, desto besser... kulturelles Erbe der Ukraine... so seh ich das!
Vulgärdeutsch... der war auch nicht schlecht.
Das meinen sie ernst ??? Russifizierung macht mehr Sprachen ...bitte wo ??? Es geht um eine Extrawurst für russisch - und nicht als Minderheitensprache unter Minderheitensprachen....niemand hat ein Problem damit das man in Mukachevo mit Ungarisch auch weiter kommt, weder die Ungarn noch die Ukrainer...und ich denke es würde niemandem einfallen die jeweils andre Sprache als "Schweinesprache" zu bezeichnen, wie in Odesa gegenüber einem Ukrainer von einem russischen Polizisten passiert...das die russophonen das Ukrainische aktiv bekämpfen (aus welchem Grund auch immer...) ist ein Faktum....
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#436 Beitrag von Optimist » Mittwoch 3. August 2011, 07:59

Sie sollten auch in die Ukraine umziehen, wenn Sie hier leben und mit sehr vielen Ukrainern Kontakt haben, wachsen auch die Erfahrungen.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#437 Beitrag von Optimist » Mittwoch 3. August 2011, 23:07

Kleines Beispiel aus Deutschland: Wenn sich meine Frau dort mit Landsleuten auf ukrainisch oder russisch unterhalten hat, wurde sie oft von "akuraten" Deutschen zurechtgewiesen, sie würde in Deutschland leben und hätte auch Deutsch zu Sprechen. Wenn wir hier in der Ukraine Deutsch sprechen akzeptieren das die Ukrainer, warum wohl?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#438 Beitrag von freedom » Donnerstag 4. August 2011, 01:26

Optimist hat geschrieben:Kleines Beispiel aus Deutschland: Wenn sich meine Frau dort mit Landsleuten auf ukrainisch oder russisch unterhalten hat, wurde sie oft von "akuraten" Deutschen zurechtgewiesen, sie würde in Deutschland leben und hätte auch Deutsch zu Sprechen. Wenn wir hier in der Ukraine Deutsch sprechen akzeptieren das die Ukrainer, warum wohl?
Es kommt auf die auf die Situation, Geduld und Toleranz an. Während meines Sommerurlaubs in Zaporizhzhja habe ich meistens Russisch vernommen, von dem ich nur wenig verstehe, aber das vermittelte Gefühl, in der Gemeinschaft aufgenommen zu sein, macht sehr viel aus. Wenn dann noch jemand in der Runde ist, der mit Englisch und Deutsch weiterhilft, lassen sich leicht Sprachschwierigkeiten ausräumen. Im privaten Bereich fiele es mir als "akkurater" Deutscher nicht ein, die deutsche Sprache zu fordern, doch am Arbeitsplatz scheint mir das erforderlich zu sein.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#439 Beitrag von freedom » Donnerstag 4. August 2011, 02:13

Optimist hat geschrieben:Selten so gelacht.... , aber nun kann man alles drehen wie man will, die russische Sprache ist den Menschen hier wichtig und sie wird noch sehr lange in der Ukraine kultureller Bestandteil bleiben, da gibt es kein wenn und aber.
Das freut mich für Sie, denn Heiterkeit soll ja bekanntlich zum Wohlbefinden beitragen. Dass die russische Sprache vielerorts zum ukrainischen Alltagsleben gehört und gehören wird, möchte niemand abstreiten. Vielmehr erscheint mir sogar die Präsenz des Russischen in der Ukraine zum gemeinsamen Erhalt der slawischen Sprachen für erforderlich, denn ehrlich gesagt nervt mich der Umstand, eine transkribierte Anschrift auf Postsendungen verwenden zu müssen. Keine angenehme Tendenz!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#440 Beitrag von eurojoseph » Freitag 5. August 2011, 20:21

freedom hat geschrieben:
Optimist hat geschrieben:Selten so gelacht.... , aber nun kann man alles drehen wie man will, die russische Sprache ist den Menschen hier wichtig und sie wird noch sehr lange in der Ukraine kultureller Bestandteil bleiben, da gibt es kein wenn und aber.
Das freut mich für Sie, denn Heiterkeit soll ja bekanntlich zum Wohlbefinden beitragen. Dass die russische Sprache vielerorts zum ukrainischen Alltagsleben gehört und gehören wird, möchte niemand abstreiten. Vielmehr erscheint mir sogar die Präsenz des Russischen in der Ukraine zum gemeinsamen Erhalt der slawischen Sprachen für erforderlich, denn ehrlich gesagt nervt mich der Umstand, eine transkribierte Anschrift auf Postsendungen verwenden zu müssen. Keine angenehme Tendenz!
Bitte was hat Russisch mit dem Erhalt der slawischen Sprachen in der Ukraine zu tun - die russophonen tun doch alles, das Ukrainisch verschwindetm....
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#441 Beitrag von freedom » Samstag 6. August 2011, 01:56

eurojoseph hat geschrieben:... Bitte was hat Russisch mit dem Erhalt der slawischen Sprachen in der Ukraine zu tun - die russophonen tun doch alles, das Ukrainisch verschwindetm....
Wer sind bitte die "russophonen"? Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass durch den Zerfall der UdSSR, Menschen aus Osteuropa in die EU wollen, weil sie sich dort bessere Lebensbedingungen und Arbeit versprechen. Andererseits, versuchen Wirtschaftssubjekte aus den USA und Westeuropa sich verstärkt in den ehemaligen Sowjetrepubliken anzusiedeln. Wie es mit der Kompatibilität beider Alfabeten (Kyrillisch bzw. Lateinisch) aussieht, wissen Sie sicher. Wenn also mit den jeweiligen Interessengruppen die angestammte Sprache mitwandert, kann man davon ausgehen, dass immer, ob bewusst oder unbewusst, eine Einflussnahme stattfinden wird. Beispiel: Am "Platz der Unabhängkeit" in Kiew steht Coca Cola und nicht Кока Кола. Lesen Sie irgendwo in der Ukraine аддідас? Damit die Sprachen mit kyrillischem Alfabet unbeschadet erhalten bleiben, obliegt den Vertretern der russischen Sprache eine hohe Verantwortung, da sie von den meisten Menschen in der ehemaligen UdSSR gesprochen wird. Das soll jedoch nicht als Freibrief für Russifizierung verstanden werden.

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stefko
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#442 Beitrag von stefko » Samstag 6. August 2011, 14:13

freedom hat geschrieben:Wie es mit der Kompatibilität beider Alfabeten (Kyrillisch bzw. Lateinisch) aussieht, wissen Sie sicher. Wenn also mit den jeweiligen Interessengruppen die angestammte Sprache mitwandert, kann man davon ausgehen, dass immer, ob bewusst oder unbewusst, eine Einflussnahme stattfinden wird. Beispiel: Am "Platz der Unabhängkeit" in Kiew steht Coca Cola und nicht Кока Кола. Lesen Sie irgendwo in der Ukraine аддідас? Damit die Sprachen mit kyrillischem Alfabet unbeschadet erhalten bleiben, obliegt den Vertretern der russischen Sprache eine hohe Verantwortung, da sie von den meisten Menschen in der ehemaligen UdSSR gesprochen wird. Das soll jedoch nicht als Freibrief für Russifizierung verstanden werden.
Sorry, aber das ist Schwachsinn ...

Sind die slawischen Sprachen, die lateinische Schrift verwenden, weniger slawisch oder gar bedroht?

Hat das NATO und EU Mitglied Griechenland seine Schrift aufgegeben? Dabei ist Griechenland doch so viel kleiner als die Ukraine oder gar Russland.

Wer sagt, dass mit einem Schriftwechsel die Sprache bedroht ist? Rumänisch wurde bis ins 19 Jhd. kyrillisch geschrieben. Lustigerweise war es ausgerechnet dort bedroht, wo die kyrillische Schrift beibehalten wurde - nämlich in dem Teil Moldawiens, das zum russischen Imperium gehörte (Verbot der moldawischen Schriftsprache usw.).

Auch Kroatisch ist nicht ausgestorben obwohl es Ende des 19. Jhdt von der urslawischen Schrift (der Glagolitza, nicht der kyrillischen Schrift, die eine Abwandlung der griechischen Schrift ist) endgültig Abschied nahm.

Übrigens wurde der Zeichensatz der kyrillischen Schrift wie sie für Ukrainisch heute verwendet wird, erst 1927 festgelegt. Manche Buchstaben wie z.B. ҍ gibt es seitdem nicht mehr.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#443 Beitrag von eurojoseph » Samstag 6. August 2011, 14:55

stefko hat geschrieben:
freedom hat geschrieben:Wie es mit der Kompatibilität beider Alfabeten (Kyrillisch bzw. Lateinisch) aussieht, wissen Sie sicher. Wenn also mit den jeweiligen Interessengruppen die angestammte Sprache mitwandert, kann man davon ausgehen, dass immer, ob bewusst oder unbewusst, eine Einflussnahme stattfinden wird. Beispiel: Am "Platz der Unabhängkeit" in Kiew steht Coca Cola und nicht Кока Кола. Lesen Sie irgendwo in der Ukraine аддідас? Damit die Sprachen mit kyrillischem Alfabet unbeschadet erhalten bleiben, obliegt den Vertretern der russischen Sprache eine hohe Verantwortung, da sie von den meisten Menschen in der ehemaligen UdSSR gesprochen wird. Das soll jedoch nicht als Freibrief für Russifizierung verstanden werden.
Sorry, aber das ist Schwachsinn ...

Sind die slawischen Sprachen, die lateinische Schrift verwenden, weniger slawisch oder gar bedroht?

Hat das NATO und EU Mitglied Griechenland seine Schrift aufgegeben? Dabei ist Griechenland doch so viel kleiner als die Ukraine oder gar Russland.

Wer sagt, dass mit einem Schriftwechsel die Sprache bedroht ist? Rumänisch wurde bis ins 19 Jhd. kyrillisch geschrieben. Lustigerweise war es ausgerechnet dort bedroht, wo die kyrillische Schrift beibehalten wurde - nämlich in dem Teil Moldawiens, das zum russischen Imperium gehörte (Verbot der moldawischen Schriftsprache usw.).

Auch Kroatisch ist nicht ausgestorben obwohl es Ende des 19. Jhdt von der urslawischen Schrift (der Glagolitza, nicht der kyrillischen Schrift, die eine Abwandlung der griechischen Schrift ist) endgültig Abschied nahm.

Übrigens wurde der Zeichensatz der kyrillischen Schrift wie sie für Ukrainisch heute verwendet wird, erst 1927 festgelegt. Manche Buchstaben wie z.B. ҍ gibt es seitdem nicht mehr.

Danke, das mit dem Schwachsinn, das stimmt - ich wollte mich nur zurückhalten....ausserdem was der Vorteil am Cyrillischem sein soll, das konnte mir noch niemand erklären...es gibt auch Latynska für Ukrainisch und Belarusisch wurde sowieso teilweise in lateinischen Lettern geschrieben....Das von Russland aus das Ukrainisch irgendwie geschützt worden wäre ist ein Treppenwitz der Geschichte - in mehreren Wellen wurde das Ukrainische diskriminiert und sogar verboten...in Belarus kann man das noch deutlicher sehen, da ist Belarusisch quasi ausgestorben...
Man kann das in Wiki unter "Ukrainophobie" gerne nachlesen...auch "Russifizierung" im Wiki hilft....und wenn man die Russen in Moldawien oder imBaltikum beobachtet ...ich möcht gar nicht genau sagen welche Gefühle da bei mir entstehen...ich sage nur so viel *+$%§"?& !!!!
Das Zwangsverordnen des Cyrillischen für alle Sprachen innerhalb der RF dient auch nicht zum Erhalt irgendwelcher Sprachen.....man kann übrigens in der RF sehen, das NICHTS zum Erhalt der Ukrainischen Kultur getan wird, weder im Kuban, noch in Sibirien, wohin viele Ukrainer ( unfreiwillig) umgesiedelt wurden....Und das alle lateinisch geschriebenen slawischen Sprachen - die sich alle näher sind als jede davon dem russischem - deswegen weniger slawisch wären - ein Hohn....Die Russen sehen doch nur mit Verachtung auf alle Nichtrussen (weil sie glauben etwas Höheres, bzw. die einzigen "richtigen" Slawen zu sein - man kann da einiges Lesen von diesen "Perlen" der Kultur...und da mein ich nicht mal nur Schirinowski....aber die Geschichte zeigt eh - überall wo sich die Russen festgesetzt hatten wurden und werden sie gehasst ...warum wohl - weil sie so nett und "völkerfreundlich" sind....???
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#444 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 6. August 2011, 20:09

Gestattet mir jetzt mal die vulgäre Art der Darstellung meiner Emotionen.
Wenn freedom die gequirlte Scheiße die er schreibt sprechen müsste hätte er ganz braune Zähne.
Sollte ich Dir mal begegnen schenke ich Dir eine rolle Toilettenpapier, damit Du Dir den Mund abwischen kannst.
Freedom:
Wie es mit der Kompatibilität beider Alfabeten (Kyrillisch bzw. Lateinisch) aussieht, wissen Sie sicher. Wenn also mit den jeweiligen Interessengruppen die angestammte Sprache mitwandert, kann man davon ausgehen, dass immer, ob bewusst oder unbewusst, eine Einflussnahme stattfinden wird.

Da kommen nun die bösen Westler und wollen absolut nicht russischen Kwas trinken und drängen mit ihrer Reklame die russische Sprache in den Hintergrund.
Böse, Böse.

Beispiel: Am "Platz der Unabhängkeit" in Kiew steht Coca Cola und nicht Кока Кола. Lesen Sie irgendwo in der Ukraine аддідас?

Du solltest mit dieser Einstellung mal gegen die Verfremdung der deutschen Sprache zu Felde ziehen. Marken sind nun mal Marken und brauchen ihren Wiedererkennungswert.

Alphabet schreibt man immer noch nicht mit "f", sollte man als gebildeter "geförderter" Bundesdöttel aber wissen.

freedom
Damit die Sprachen mit kyrillischem Alfabet unbeschadet erhalten bleiben, obliegt den Vertretern der russischen Sprache eine hohe Verantwortung, da sie von den meisten Menschen in der ehemaligen UdSSR gesprochen wird. Das soll jedoch nicht als Freibrief für Russifizierung verstanden werden.

Wie ich annehme sollte ein Mensch Deiner Bildung und Deiner Förderung aber zumindest verstehend lesen können.
In vielen Beiträgen ist das okkupatorische Wesen der russischen Sprache und ihrer Anwender deutlich gemacht worden. Wie viele Sprachen der kyrllischen Schreibweise müssen nach 50 bis 70 Jahren der Unterdrückung wieder erwachen und den Anschluß an eine moderne Welt finden?

Und dann solltest Du Dich mal mit dem Alter und der Entstehung der Sprachen hier beschäftigen.

Ich ersuche den Administrator des Forums das Thema Sprachen zu beenden und zum zweiten den Teilnehmer freedom auf den Index setzen. Ich habe Angst um das Niveau des Forums.
Sollte das nicht möglich sein, rufe ich Euch auf dieses Thema nicht mehr zu besuchen.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#445 Beitrag von Sonnenblume » Samstag 6. August 2011, 20:28

galizier hat geschrieben:Gestattet mir jetzt mal die vulgäre Art der Darstellung meiner Emotionen.
Wenn freedom die gequirlte Scheiße die er schreibt sprechen müsste hätte er ganz braune Zähne.
Sollte ich Dir mal begegnen schenke ich Dir eine rolle Toilettenpapier, damit Du Dir den Mund abwischen kannst.
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Wie es mit der Kompatibilität beider Alfabeten (Kyrillisch bzw. Lateinisch) aussieht, wissen Sie sicher. Wenn also mit den jeweiligen Interessengruppen die angestammte Sprache mitwandert, kann man davon ausgehen, dass immer, ob bewusst oder unbewusst, eine Einflussnahme stattfinden wird.

Da kommen nun die bösen Westler und wollen absolut nicht russischen Kwas trinken und drängen mit ihrer Reklame die russische Sprache in den Hintergrund.
Böse, Böse.

Beispiel: Am "Platz der Unabhängkeit" in Kiew steht Coca Cola und nicht Кока Кола. Lesen Sie irgendwo in der Ukraine аддідас?

Du solltest mit dieser Einstellung mal gegen die Verfremdung der deutschen Sprache zu Felde ziehen. Marken sind nun mal Marken und brauchen ihren Wiedererkennungswert.

Alphabet schreibt man immer noch nicht mit "f", sollte man als gebildeter "geförderter" Bundesdöttel aber wissen.

freedom
Damit die Sprachen mit kyrillischem Alfabet unbeschadet erhalten bleiben, obliegt den Vertretern der russischen Sprache eine hohe Verantwortung, da sie von den meisten Menschen in der ehemaligen UdSSR gesprochen wird. Das soll jedoch nicht als Freibrief für Russifizierung verstanden werden.

Wie ich annehme sollte ein Mensch Deiner Bildung und Deiner Förderung aber zumindest verstehend lesen können.
In vielen Beiträgen ist das okkupatorische Wesen der russischen Sprache und ihrer Anwender deutlich gemacht worden. Wie viele Sprachen der kyrllischen Schreibweise müssen nach 50 bis 70 Jahren der Unterdrückung wieder erwachen und den Anschluß an eine moderne Welt finden?

Und dann solltest Du Dich mal mit dem Alter und der Entstehung der Sprachen hier beschäftigen.

Ich ersuche den Administrator des Forums das Thema Sprachen zu beenden und zum zweiten den Teilnehmer freedom auf den Index setzen. Ich habe Angst um das Niveau des Forums.
Sollte das nicht möglich sein, rufe ich Euch auf dieses Thema nicht mehr zu besuchen.
Der letzte Absatz ist eine gute Idee GOOD
Zuletzt geändert von Anonymous am Mittwoch 10. August 2011, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#446 Beitrag von Optimist » Samstag 6. August 2011, 21:48

Siehe : ACHTUNG!!! FAHREN nach Ukraine es ist große Risiko!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#447 Beitrag von mbert » Samstag 6. August 2011, 23:56

galizier hat geschrieben:Ich ersuche den Administrator des Forums das Thema Sprachen zu beenden und zum zweiten den Teilnehmer freedom auf den Index setzen. Ich habe Angst um das Niveau des Forums.
Sollte das nicht möglich sein, rufe ich Euch auf dieses Thema nicht mehr zu besuchen.
Ich bin kein Administrator. Mein Gefühl ist, dass es nicht verboten ist, Unsinn zu schreiben. Es liegt an uns. Wir können wunderbar über alles diskutieren, was uns wert erscheint, und dabei brauchen wir nur auf Beiträge zu antworten, für die das selbe gilt. Wenn wir diese Disziplin nicht aufbringen, dann leidet das Niveau. Ich wundere mich, warum so viele von uns gefühlt ihre Zeit damit vergeuden, auf Unsinn zu antworten...
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#448 Beitrag von Optimist » Sonntag 7. August 2011, 07:43

"Mein Gefühl ist, dass es nicht verboten ist, Unsinn zu schreiben. "
Na, wenn das mal kein Futter für unseren Spezi ist!?

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mbert
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#449 Beitrag von mbert » Sonntag 7. August 2011, 10:09

Optimist hat geschrieben: Na, wenn das mal kein Futter für unseren Spezi ist!?
Meine Güte, soll er doch, dies ist ein freies Land. Solange wir auf diese Ergüsse nicht eingehen, hält sich der Schaden für das Forum in Grenzen [smilie=lulka]
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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Minuteman
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#450 Beitrag von Minuteman » Montag 8. August 2011, 13:19

galizier hat geschrieben:Ich ersuche den Administrator des Forums das Thema Sprachen zu beenden und zum zweiten den Teilnehmer freedom auf den Index setzen. Ich habe Angst um das Niveau des Forums.
Sollte das nicht möglich sein, rufe ich Euch auf dieses Thema nicht mehr zu besuchen.
mbert hat geschrieben: Ich bin kein Administrator. Mein Gefühl ist, dass es nicht verboten ist, Unsinn zu schreiben. Es liegt an uns. Wir können wunderbar über alles diskutieren, was uns wert erscheint, und dabei brauchen wir nur auf Beiträge zu antworten, für die das selbe gilt. Wenn wir diese Disziplin nicht aufbringen, dann leidet das Niveau. Ich wundere mich, warum so viele von uns gefühlt ihre Zeit damit vergeuden, auf Unsinn zu antworten...
Es ist schon etwas zum schmunzeln, aber etwas Selbstkritik ist auch angebracht!
Mbert hat da schon recht.
Wenn ich mir anschaue über was wir uns in den letzten Wochen im Forum ausgelassen haben:
Über Wochen seitenweise Einträge, teils wirklich interessant und mit Faken hinterlegt, teils wirklich sinnfrei.
Der "Renner" waren hier die threads "Busreise in die UA" und "Wie sollte in der UA mit den Sprachen....."

Dabei sind doch so viele wirklich interessante, und ich denke entscheidende Dinge in der Ukraine passiert.
Deren Ausmasse heute noch nicht ersichtlich sind!

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