Allgemeines DiskussionsforumWie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#451 Beitrag von lev » Montag 8. August 2011, 17:59

Ich bin auch der Meinung, dass in letzter Zeit so mancher Thread weit abgedriftet ist. Das liegt aber auch daran, dass über längere Zeit nur wenige neue Themen eröffnet wurden und sich dann an den alten, schon reichlich diskutierten, festgehalten wird.
Jedes Mitglied hier im Forum, hat sicher auch seine eigenen Prioritäten. Der eine diskutiert lieber über Geschtichte und Politik, der andere lieber über Land und Leute oder über Reiseberichte und Erlebnisse.
Wenn längere Zeit nichts neues eingestellt wird, hat ein Troll leichtes Spiel und das Forum verliert dann an Qualität.

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#452 Beitrag von freedom » Mittwoch 10. August 2011, 03:30

galizier hat geschrieben:Gestattet mir jetzt mal die vulgäre Art der Darstellung meiner Emotionen.
Wenn freedom die gequirlte Scheiße die er schreibt sprechen müsste hätte er ganz braune Zähne.
Sollte ich Dir mal begegnen schenke ich Dir eine rolle Toilettenpapier, damit Du Dir den Mund abwischen kannst...

Ich gebe Ihnen drei Tage, sich für diese Worte zu entschuldigen und Ihren Beitrag zu löschen. Sollte es Ihnen an der erforderlichen Einsicht für Ihr ehrverletzendes Verhalten fehlen, stelle ich nach Ablauf dieser Frist, Strafantrag wegen Beleidigung i. S. d. § 185 StGB bei einer Strafverfolgungsbehörde in Berlin.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#453 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 10. August 2011, 09:05

@freedom,
mich würde interessieren, was Sie hier in diesem Forum hält, wenn Sie sich permanent so ungerecht behandelt fühlen, dass Sie jetzt sogar klagen wollen? Denken Sie wirklich, dass ein Gericht nach Abwägung aller Begleitumstände hier zu einer Verurteilung kommen wird? tz tz tz...

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#454 Beitrag von lev » Mittwoch 10. August 2011, 13:28

mbert, hatte völlig Recht. Ignorieren hätte die Sache, wenn auch nicht sofort, aber allmählich von selbst gelöst.

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freedom
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#455 Beitrag von freedom » Donnerstag 11. August 2011, 01:29

Sonnenblume hat geschrieben:@freedom,
mich würde interessieren, was Sie hier in diesem Forum hält, wenn Sie sich permanent so ungerecht behandelt fühlen, dass Sie jetzt sogar klagen wollen? Denken Sie wirklich, dass ein Gericht nach Abwägung aller Begleitumstände hier zu einer Verurteilung kommen wird? tz tz tz...

Bleiben Sie bitte bei den Fakten. Es dreht sich nicht um "permanente ungerechte Behandlung", um Ihre Worte zu verwenden, sondern um offensichtliche Beleidigung. Über meinen Strafantrag, den ich nach Ablauf der Drei-Tage-Frist stellen werde, wenn der betreffende Beitrag nicht gelöscht ist, entscheiden die zuständigen Behörden. Meine Anwesenheit im Forum wird mit jeder erhaltenen Anfeindung gegen mich erforderlicher. Im Übrigen möchte ich Sie bitten, personenbezogene Dinge außerhalb des Forumthemas, d. h. durch private Korrespondenz zu klären.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#456 Beitrag von eurojoseph » Donnerstag 11. August 2011, 02:01

lev hat geschrieben:mbert, hatte völlig Recht. Ignorieren hätte die Sache, wenn auch nicht sofort, aber allmählich von selbst gelöst.

sehe ich auch so.........manch ein posting einfach nur sarkastisch wiederholen, aber iggitt nicht persönlich werden....gelacht hab ich allerdings über den Klopapier Sager dann aber doch.... :-(
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#457 Beitrag von Fasil » Donnerstag 11. August 2011, 21:01

Nun denn, so sehr viel ist ja hier im Forum eigentlich nicht los, aber im Bezug auf das was hier gerade "diskutiert" wird besteht ja fast die Garantie das ein Mitglied hier für Schenkelklopfer sorgt. Da muss man nicht zwingend das Verlangen nach inhaltlich anspruchsvollen Themen mitbringen. Ist halt einfach unterhaltsam.
Und wenn ich ansonsten nicht gerade ein großer Fan der Ansichten und den daraus resultierenden Beiträgen von mbert bin, den ich als "Ehemaligen" noch aus einem anderen Forum kenne, bin ich bei der hier von ihm geäusserten jedoch der Meinung, dass der Hinweis darauf gewisse User doch einfach zu ignorieren, wohl keines weiteren Kommentars bedarf. Da gehe ich 100 % konform. Wenn sich alle anderen User dran halten ist`s halt nur schade für den Fun Faktor. :-D

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#458 Beitrag von Optimist » Donnerstag 11. August 2011, 22:08

Sonnenblume hat geschrieben:@freedom,
mich würde interessieren, was Sie hier in diesem Forum hält, wenn Sie sich permanent so ungerecht behandelt fühlen, dass Sie jetzt sogar klagen wollen? Denken Sie wirklich, dass ein Gericht nach Abwägung aller Begleitumstände hier zu einer Verurteilung kommen wird? tz tz tz...

Vielleicht Gerichtsstand Ukraine? Es wird noch ein richtiger Krimi...

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UlrichWW56244
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#459 Beitrag von UlrichWW56244 » Freitag 7. Oktober 2011, 10:39

Optimist hat geschrieben:Was für mich unverständlich ist die Debatte über die russische und ukrainische Sprache. Soll man doch hier beide Sprachen auch zur Amtsprache machen. Da ich russisch besser verstehe spreche ich meine Gesprächspartner darauf an und es ist für diese kein Problem von ukrainisch auf russisch zu wechseln. Es leben hier auch viele Russen, die sich mit dem Schreiben der ukrainischen Sprache sehr schwer tun, da sie es nicht gelernt haben weil sie später zugezogen sind. Mit dem russischen ist man hier klar im Vorteil, da auch viele Nachbarvölker diese Sprache verstehen. Also warum dann so viel Wind um die ukrainische oder russische Sprache machen.



Also zunaechst einmal ist die Sprache einer der wesentlichesten Faktoren fuer nationale Identitaet, ein kultureller Faktor. Gerade Russland hat in der Vergangenheit gezeigt, wie es mit unerwuenschten Sprachminderheiten umging, und hat durch eine gnadenlose sprachliche Russifizierung versucht, einen durch Gewalt und Krieg geschaffenen Kunststaat wie die UdssR zu einen. Was auch teilweilse gelungen ist. Dass gerade die Ukraine eine Problem mit der russischen Sprache hat, duerfte doch klar sein. Insbesondere der Westen der Ukraine/ Zudem zeigt Putins oligarchische Staatsstruktur eindeutig eine Restitutionspolitik. Er sprach in einem Interview auch frei davon, die Sowjetunion in ihren alten Grenzen als Fernziel zu haben. da russland der letzte Staat ist, der an einer starken, autonomen Ukraine Interesse hat, ist es kein Wunder, dass immer wieder dies : Ach wieso denn nicht beides Gerede kommt. Soweit ich weiss ist z.B. Belgien zwar zweisprachig, aber die Amtssprache ist, national gesehen, franzoesisch. Man kann ja auch im russischen Grenzgebiet durchaus eine Zweisprachigkeit fahren, wird ja z.b. in Deutschland auch in Schleswig mit der daenischen Minderheit gemacht, oder in Sachsen mit den Sorben. Aber eine Nation hat EINE Amstsprache, eine Klammer, die alle eint. Das war in Russland IMMER so, und warum sollte die Ukraine, die endlich ein eigenstaendiger Staat ist, sich davon unterscheiden. Ich halte also die Diskussion ueber Sprache fuer sehr wohl wichtig, und fuer einen zentralen Punkt

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#460 Beitrag von Optimist » Freitag 7. Oktober 2011, 23:32

Ein Ukrainer hat mir auf die Sprachen angesprochen gesagt: " Es ehrt uns sehr, dass Ihr Deutsche Euch Gedanken macht über unsere Sprache die wir sprechen, aber es gehört zu unserer Freiheit, diese zu verwenden, die wir möchten und das sind und bleiben für noch einige Zeit Ukrainisch und Russisch!"
Deshalb ist auch für mich hier dieses Thema beendet!

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#461 Beitrag von eurojoseph » Freitag 7. Oktober 2011, 23:44

Optimist hat geschrieben:Ein Ukrainer hat mir auf die Sprachen angesprochen gesagt: " Es ehrt uns sehr, dass Ihr Deutsche Euch Gedanken macht über unsere Sprache die wir sprechen, aber es gehört zu unserer Freiheit, diese zu verwenden, die wir möchten und das sind und bleiben für noch einige Zeit Ukrainisch und Russisch!"
Deshalb ist auch für mich hier dieses Thema beendet!

Na und ???
Weil es für Sie erledigt ist, soll es für die Ukraine nicht mehr wichtig sein ?? Für wie wichtig halten Sie sich eigentlich ???
Tatsache ist, immer noch ist das Ukrainisch bedroht - und wenn man sieht was aus belarusisch geworden ist - sowas kann nur ein erklärter Feind der Ukraine wollen...
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#462 Beitrag von Kurt Simmchen - galizier » Samstag 8. Oktober 2011, 16:02

Deine Meinung Optimist ist sicherlich geprägt von der Umgebung in der Du jetzt wohnst.
Wenn ich mich richtig erinnere hast Du mal geschrieben, dass in Deiner Ecke fast alle russisch sprechen, das färbt ab.
Ich freue mich, dass das durch Freedom getötete Thema erneut aufgegriffen wurde.

Wie Ulrich schreibt war die SU ein durch Gewalt gegründetes Kunstgebilde.
Bei eigenem Wollen der Völker wären sie nicht so schnell auseinandergelaufen.

Kann ein Russe die fremde Sprache anerkennen?
Hier geht es um Hegemonie Ansprüche einer nationalen Gruppe in einem fremden Staat.
Der Erhalt des ukrainischen Passes, die Inanspruchnahme der staatsbürgerlichen Rechte der Ukraine sollten an die Kenntnis und die Beherrschung der ukrainischen Sprache geknüpft werden.
Bei der Beibehaltung der gegenwärtigen Bildungspolitik und der Förderung der russischen Sprache, ist die UA auf dem besten Wege ihre Amtssprache abzuschaffen.

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#463 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Oktober 2011, 17:54

galizier- Hier wird Ukrainisch und Russisch gesprochen, auch Weissrussisch. Die Menschen, die hier leben sind Russen, Kasachen... naja halt viele auch aus ehemaligen Sowjetrepubliken. Was hier sehr gut ist, sie verhalten sich sehr friedlich einander gegenüber- auch gegenüber Leuten aus dem Kaukasus. Es wir nicht rumgemault wenn einer nicht die Amtssprache benutzt, die Sprache ist hier weder Thema noch Problem. Alle Kinder wachsen hier zweisprachig auf, die familiären und freundschaftlichen Verbindungen nach Russland, Weissrussland, Kanada, USA, Israel, Deutschland , Holland, Italien und, und, und, werden auch weiterhin gepflegt, ja wenn es halt sein muss, auf russisch. Die Leute sind hier auch stolz gleichermassen beide Sprachen zu beherrschen. Sehr viele dieser Menschen haben während ihrer Armee und Studienzeit nur russisch gesprochen, noch heut werden hier viele Dokumente im Arbeitsleben verwendet, die in russischer Sprache gedruckt sind. Jetzt komme ich und sage diesen Menschen, dass sie doch bitte nicht die Besatzersprache sprechen sollen und ihre russischen Freunde und Verwandten eigentlich Feinde der Ukraine sind, die müssen mich doch dann für total bekloppt halten.
Ich verstehe hier diese Menschen und bin froh dass sie sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen.
Deshalb ist eigentlich für mich alles zu diesem Thema gesagt.
Werde wie bisher weiter beide Sprachen lernen und daraus kein Politikum stricken.
Das Wichtigste ist der wirtschaftliche Faktor: Hier sind leider nicht wenige darauf angewiesen ihren Lebensunterhalt in Weissrussland, Russland und Kasachstan zu bestreiten, die ukrainische Sprache ist dafür nicht geeignet und macht diese Familien nicht satt. Um die ukrainische Bevölkerung zu einen, reicht eine einheitliche Sprache nicht aus, die kommt von allein, wenn es hier im Land für die Einwohner lebenswerter wird, sie einen gesunden Nationalstolz entwickeln können und ein Gemeinschaftsgefühl entsteht.
Zuletzt geändert von Optimist am Samstag 8. Oktober 2011, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#464 Beitrag von mbert » Samstag 8. Oktober 2011, 20:07

Sehr schön geschrieben, Optimist! Ich kenne aus eigener Erfahrung Umgebungen, wo das so harmonisch läuft. Letztlich wäre diese ganze Diskussion doch längst nicht so aufgeheizt und mit so viel Symbolwert versehen, wenn derartiger gegenseitiger Respekt und Pragmatismus im ganzen Lande Normalität wäre.

Ich möchte dennoch gern den anderen Punkt aufgreifen: die ukrainische Sprache benötigt Förderung - und sie verdient sie auch! Das ukrainische Volk hat 500 Jahre lang zunächst polnischer und später russischer Assimilierung widerstanden und dabei sowohl seine Sprache als auch seine kulturellen Eigenheiten bewahrt. Man muss sich nur anschauen, wie es anderen Völkern ergangen ist (z.B. dem weißrussischen), dann kann man sehen, welch eine Leistung das ist. Die ukrainische Sprache wurde im 19. Jh. geradezu brutal unterdrückt, im 20. Jh. zumindest kaum gefördert.

Die Kultur des Landes heute ist eine Mischung aus den alten Traditionen, die man über 500 Jahre hinweg bewahrt hat, und anderen Einflüssen, die das Volk über diese Zeit hinweg auch aufgenommen hat, und dies sowie die sprachliche Vielfalt sind aus meiner Sicht ein kultureller Reichtum. Wenn ich von Förderung spreche, meine ich nicht damit, den Menschen mit Gewalt diese Vielfalt auszuprügeln, sondern den Menschen im ganzen Land, wenigstens die kulturellen Wurzeln näherzubringen, auf denen der Staat Ukraine fußt. Und ich glaube, wir wissen alle, dass es Regionen gibt, für die so etwas ein großes Mehr nicht nur an Sprache, sondern auch an Wissen um die eigenen Wurzeln bedeuten würde.

Die russische Kultur bedarf einer solchen Förderung nicht oder zumindest viel weniger, da die sie in Funk, Fernsehen und Printmedien sowie in den Köpfen der Menschen, die ja überwiegend in der Sowjetunion geboren waren, in allen Teilen des Landes noch sehr präsent ist.

Und hier komme ich zum letzten Punkt - der Politik. Die Sprache ist in der Vergangenheit der Ukraine und ihrer Nachbarn immer auch ein Mittel der Politik gewesen. Ein Teil dieser Politik war auch, den Menschen einzureden, dass eine Kultur höherwertig sei als die andere, mit dem Ziel, die eigene Herrschaft zu festigen. Wenn heute das Thema "Förderung" der ukrainischen Sprache auf den Tisch kommt, wird fast schon reflexartig in den mehr russifizierten Teilen der Ukraine "nein" gerufen und blockiert. Die wenig sensible Politik unter Juschchenko tat das ihrige dazu. Das ändert aber aus meiner Sicht nichts daran, dass diese Förderung not tut. Sie kann auch - wenn man da nicht wieder Elefanten in die Porzellanläden loslässt - dazu beitragen, dass das Land ein bisschen mehr zu einer Nation wird.
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!

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UlrichWW56244
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#465 Beitrag von UlrichWW56244 » Samstag 8. Oktober 2011, 20:50

Vielleicht mag es fuer den ein oder anderen ein wenig seltsam klingen, aber per definitionem ist Russisch fuer die Ukraine FREMDSPRACHE. Es liegt nun an dem Staat selbst wie er mit dieser Situation umgeht. Ich halte es fuer allein im Sinne von Putin und Konsorten, mit der Dominanz der russischen Sprache weiterhin einen Fuss in der Tuer zu haben, hier geht es nicht um Kultur, hier geht es um MACHT. Man moege doch nicht so blauaeugig sein und annehmen, ein KGB Mann wie Putin, der ja seine Efahrungen in der DDR sammelte, in Dresden, und sich dort nicht unbedingt durch Menschenfreundlichkeit auszeichnete, dass ein solcher Mann die Methoden der Destabilisierung vergessen haette. Dazu gehoert auch das schueren von nationalen gegensaetzen. hat man eigentlich in der Ukraine vergessen, wie Hitler sich die Sudetendeutschen zunutze macht, um dann 38 die gebiete abzupressen, glaubt man eigentlich wirklich, dass es hier um Puschin oder Tolstoi geht. Die Geschichte spricht eine andere Sprache, und die Ukraine wurde in den dreissigern um jedes Gramm Korn gepresst, und dem Kremel war es ziemlich egal, wieviele dabei verreckten. Ich denke einmal, das wichtigste um ssich einer wirklichen nationalen Eigenstaendigkeit zu versichern ist die Sprache. Ohne eine wirkliche kulturelle Identitaet wird die Ukraine immer in gefahr stehen, einfach ein Spielball Moskaus zu sein, wobei ja absolut klar ist, dass der Kremel in allen entscheidenden gremien seine Finger im Spiel hat. Und die weithin beklagte Korruption ist einfach ein wundervolles Mittel, um die Tuer nach Europa weiterhin geschlossen zu halten. Und man moege nicht uebersehen, wie Moskau mit dem Ansinnen umgeht, das die Ukraine der nato beitritt. Das sind unverholene drohungen gegen einen souveraenen Staat. und der groesste Mumpitz ist ja dieser gemeinsame raketenabwehr die ja nichts anderes ist als das riesengrosse Schluesselloch, mit dem der kremel in die strategische Palnungen des Landes schauen kann. Ich denke fuer Randgebiete des Landes ist sicher eine zweisprachliche Moeglichkeit gegeben, aber eben nur auf begrenzter Ebene. Und wenn wir schon von wirtschaftlichen Sporachen reden, waere dann nicht Englisch als Zweitsprache weit besser ? Also hier mit der wirtschaftlichen Flagge zu wedeln ist nicht ganz schluessig. Insbesondere Russland keinerlei Interesse daran hat, eigene Arbeitslosigkeit noch durch Pendler aus der Ukraine zu steigern. Ich denke einfach, wenn die Ukraine es ernst meint mit der Eigenstaendigkeit wird sie nicht umhin kommen, eine klare trennung in den Sprachen herbeizufuehren. Und wer hindert denn Russen daran, mit urkainern auf Englisch zu sprechen , wenn es mit der firedlichen Coexistenz und wirtschaftlichen Zusammenarbeit ernst gemeint ist ?

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#466 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Oktober 2011, 20:50

1.Während der Sowjetzeit war die ukrainische Sprache in den Schulen Pflichtfach!
2.Englisch wird hier derzeit schon ab 1.Klasse in der Schule unterrichtet, danach kommt, wer möchte, die nächste Sprache (z.B. Deutsch). Dass heisst die Kinder lernen, ob sie es immer können ist ein anderer Schnack, 4 (!) Sprachen.
Wie sieht denn das in Deutschland aus? Teilweise kennen die Schulabgänger nicht einmal richtig die deutsche Sprache.
Zuletzt geändert von Optimist am Samstag 8. Oktober 2011, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#467 Beitrag von UlrichWW56244 » Samstag 8. Oktober 2011, 20:55

Optimist : wenn es hier im Land für die Einwohner lebenswerter wird, sie einen gesunden Nationalstolz entwickeln können und ein Gemeinschaftsgefühl entsteht.


Und genau dies wird massiv von Russland torpediert, weil im Kremel eben niemand auch nur das geringste Interesse an einer eigenstaendigen, STARKEN Ukraine Interesse hat. Und ich verstehe ukrainische Ueberreaktionen in Punkto Sprache sehr gut. Russen haben es wohl nie erlebt, wie es ist, dass man ihnen ihre Mutterpsrache versucht auszutreiben, dies ist aber Ukrainern und anderen unter dem Regime der Sowjetunion passiert. Die Hegemonie der Sprache ist aber, was die entwicklung einer eigenstaendigen Kultur letztlich torpediert und verhindert.

Und wenn man bedenkt, dass in den USA das Erlernen der Sprache zu den Grundvoraussetzungen gehoert, so darf man Bestrebungen durchaus recht geben, die Fordern, dass man eben in der ukraine Ukrainisch spricht.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#468 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Oktober 2011, 21:18

Frage: Wie recherchiert ein Autor in Odessa und deren Museen, auf Ukrainisch oder Russisch?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#469 Beitrag von UlrichWW56244 » Samstag 8. Oktober 2011, 21:39

Wieder einmal, wenn man nicht optimistisch genug ist, ein Rueckfall in doch eigentlich laengst ueberkommene dumme dogmatische Spielerteien. AUF ENGLISCH, mit Haenden und Fuessen, einem Laecheln und der wundervollen Ubersetzungsmoeglichkeit durch meine Bekannte. Ich abe nun einmal eine meinung zu dieser ganzen Anglegenheit, die der ihren widerspricht, ich denke auch einmal, dass das bei ihnen einfach eine Grundhaltung ist. Die Ukrainische Sprache ist fuer eine selbstbewusste, autonome Ukraine absolutes MUSS und ALLEINIGE AMTSSPRACHE. Wer den Mut dazu nicht hat, den Willen nicht, der kann auch gleich wieder seine Steuern im Kreml zahlen,. Und wenn man immer ueber ukrainische nationale Auswuechse spricht, die zu recht zu verurteilen sind, so sollte man sich doch die neofaschistischen und ultranationalen Stroemungen in russland anschauen, und insbesondere das Interview Putins nicht vergesssen, in dem er davon sprach, dass er ein Russland in den alten grenzen der Sowjetunion anstrebt. Die Mittel heissen nicht mehr T-72 und Kalaschnikov, wohl aber Geld und Rohstoffe. Und mal ganz abgesehen davon muessten dann alle Beglaubigungen alle Vertraege etc Zweisprachlich abgefasst werden. Aber darum geht es ja nicht, es geht letzlich um alte hegemoniale Bestrebungen eines Grossen Bruders, der zwar den Bruderkuss gerne gab, aber dessen geschwisterliche Liebe eher Unterdrueckung und Ausbeutung war. Niemand hindert doch die Menschen daran, zu sprechen wie sie wollen, meinetwegen Kisuaheli, aber die Sprache einer Nation ist die einende Klammer. Mal sehen wieviel Gas die Ukraine diesen Winter erreicht

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Optimist
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#470 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Oktober 2011, 21:46

Spricht man in Odessa Russisch oder Ukrainisch?

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UlrichWW56244
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#471 Beitrag von UlrichWW56244 » Samstag 8. Oktober 2011, 22:03

Amtssprache ist Ukrainisch , und die Menschen untereinander sprechen was sie wollen. Waere doch mal interessant den Oberkommandieren der Streitkraefte fuer den Suedteil hier im Hauptquartier zu fragen. Im uebrigen, das einzige restaurant, in dem man hier in Odessa wirklich gut bedient wird, freundlich und zuvorkommen ist ein ukrainisches :)/ Ich denke einmal, wenn man genau hinsieht, sieht man, wie du versuchst, nicht andere, zu polarisieren und dem Russischen die Lanze zu brechen. Angesichts der geschichtlichen gegebenheit dient diese stete Forcierung des Russischen aber lediglich der SChuerung von gegensaetzen, und dass man im Westen der Ukraine, dem alten ostpolen, keine sonderlich guten Erinnerungen an die Okkupation, die Massenerschiesungen hat, ich denke, das sollte dir klar sein. Geht es also um eine Zweiteilung des Landes, denn darauf wuerde es irgendwann hinauslaufen. Ich denke einmal, es wird Zeit, die Ukraine wirklich als Staat ernst zu nehmen, sowohl im Westen wie im Osten.

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#472 Beitrag von paracelsus » Samstag 8. Oktober 2011, 22:20

Optimist hat geschrieben:Spricht man in Odessa Russisch oder Ukrainisch?

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Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.
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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#473 Beitrag von Optimist » Samstag 8. Oktober 2011, 22:21

Darf man fragen an welchem Buchthema Sie gerade arbeiten?

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#474 Beitrag von eurojoseph » Sonntag 9. Oktober 2011, 04:09

UlrichWW56244 hat geschrieben:Amtssprache ist Ukrainisch , und die Menschen untereinander sprechen was sie wollen. Waere doch mal interessant den Oberkommandieren der Streitkraefte fuer den Suedteil hier im Hauptquartier zu fragen. Im uebrigen, das einzige restaurant, in dem man hier in Odessa wirklich gut bedient wird, freundlich und zuvorkommen ist ein ukrainisches :)/ Ich denke einmal, wenn man genau hinsieht, sieht man, wie du versuchst, nicht andere, zu polarisieren und dem Russischen die Lanze zu brechen. Angesichts der geschichtlichen gegebenheit dient diese stete Forcierung des Russischen aber lediglich der SChuerung von gegensaetzen, und dass man im Westen der Ukraine, dem alten ostpolen, keine sonderlich guten Erinnerungen an die Okkupation, die Massenerschiesungen hat, ich denke, das sollte dir klar sein. Geht es also um eine Zweiteilung des Landes, denn darauf wuerde es irgendwann hinauslaufen. Ich denke einmal, es wird Zeit, die Ukraine wirklich als Staat ernst zu nehmen, sowohl im Westen wie im Osten.


Lassen Sie sich nicht provozieren, "Optimist" ist nur ein Schaumschläger, der hetzen will....na wie wird in Odessa gesprochen, na wie, na wie, na wie ??? Wer hat Ukrainer ermordet, weil sie Ukrainisch gesprochen haben, na wer, na wer, na wer ???
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Wie sollte in der Ukraine mit den Sprachen umgegangen werden?

#475 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 9. Oktober 2011, 09:28

Optimist hat geschrieben:Darf man fragen an welchem Buchthema Sie gerade arbeiten?

Das frage ich mich auch gerade. Wie will man ein ernstzunehmendes Buch schreiben (das vermute ich mal, wenn Sie monatelang recherchieren), wenn man nicht in der Sprache recherchiert, die die Befragten sprechen? Bei Antworten kommt es oft auf Nuancen an und die erkennt man nicht, ohne die Sprache verinnerlicht zu haben. Englisch und Hände und Füße sind da nicht wirklich hilfreich.
Heraus kommt dann wieder so ein typisches Buch von Westeuropäern, die denken nur weil sie ein paar Monate in der Ukraine waren, kennen sie das Land und die Leute.
Aber vielleicht arbeiten Sie ja an einem utopischen Roman...

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