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cronos
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und wie weiter ?

#1 Beitrag von cronos » Sonntag 7. Dezember 2014, 14:34

Könnt Ihr hier eigentlich noch mehr, als Euch über die " völkerrechtswidrige Annexion der Krim" oder russische Soldaten und Waffen in der Ostukraine zu empören ? oder wer wo eine Vereinbarung gebrochen haben soll ?

Wenn es denn so ist, was ist Eure realistische Alternative ?
Ich meine nicht, was für Euch wünschenswert ist ?

- wenn Euer credo die Rückführung der Krim in den ukr. Staat ist, DANN habt ihr schon
verloren, wie auch Andere, die das noch nicht einmal fordern, die , wie die EU, nur von
Völkerrechtswidrigkeit rumschwadronieren, aber keine Lösung haben.
Die Krim wird nie mehr zur Ukraine zurück kommen, weder mit Putin, noch mit einem
seiner Nachfolger,

- die ukr. Regierung hat die neuen Republiken im Osten für dir Restukraine bereits
abgeschrieben, Unterstützung - zurecht - zurückgezogen.
Darum kommen auch diese Gebiete nicht mehr zur Restukraine zurück.


Wer die Krim und den Donbas weiterhin als ukr. Staatsgebiet ansieht, der denkt so wie unsere deutschen Revanchisten, die jahrelang von völkerrechtswidriger Okkupation des deutschen Ostens sprachen und formaljuristische Hinweise auf Endgüligkeit der Grenzen von einem Friedensvertrag abhängig machten, der in Potsdam als Vorauustzung genannt worden war.

..... es sei denn, Russland bricht als Staat völlig auseinander.

Das mag sicher ein geheimer Wunsch Vieler, auch HIER sein, aber unralistisch.
Ihr träumt auch von einem Putsch der Reichen gegen Putin.

In den Augen der Russen ist der Westen der Aggressor, ob das stimmt oder nicht.
Und nicht nur einmal wurde das russische Volk zusammengeschweist - egal mit welchen Mitteln auch immer - um sich gegen einen Aggressor zu verteidigen.
Das sind Fakten, wir aus dem Westen mögen darüber lachen , aber es ist die Realität. Ihr mögt das der russischen Propaganda zuschreiben, ob richtig oder falsch, wie auch IHR HIER das Opfer ukrainischer Propaganda seid.

Mit dem steten Hinweis auf die russische Aggressivität, zurecht oder zu unrecht , kommt Ihr und auch Europa keinen Schritt weiter.
Europa geht der russische Markt verloren, ein Markt, der sich zunehmend nach Asien nach China verlagert.
Und der chinesische Markt geht Europa verloren, weil dann China seinen Bedarf mehr und mehr aus Russland decken kann.

Die Jubelchöre der vergangenen Monate zu den Auswirkungen der Sanktionen IN Russland sind einer ernüchternden Einsicht gewichen, dass in wichtigen Sparten der Deutschen Industrie (Kfz, Maschinenbau) gravierende wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen sind.


Eine Alternative ?
Europa muss die Kröte schlucken und auf Russland zugehen, fast bedingungslos.
Wer das als "sich beugen vor der Gewalt" ansieht, wenns denn so ist, den moralisirenden Zeigefinger hebt, , der ist ein Traumtänzer

Auf seinem Grabstein steht: er hatte Vorfahrt

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Re: und wie weiter ?

#2 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 7. Dezember 2014, 14:44

Und wovon träumst du nachts?
Mir fehlt das Smilie mit der Europafahne so!

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Re: und wie weiter ?

#3 Beitrag von telzer » Sonntag 7. Dezember 2014, 14:53

Und der Russensmilie kann dafür getauscht werden , braucht hier eh keiner DANCE

Und daher [smilie=ukr_prapor] [smilie=schland] [smilie=cool_ukr]

Einen schöneren hab ich grad nicht gefunden Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
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Dicker
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Re: und wie weiter ?

#4 Beitrag von Dicker » Sonntag 7. Dezember 2014, 15:00

Lieber Cronos Du könntest ja ein Märchenbuch schreiben :-> Nur so allgemein.

In Russland werden die jungen über kurz oder lang auch eine Maidanrevolte auf die Beine stellen. Sie sehen doch wie es im Westen ist und sehen die Realität in der Heimat.

Korruption Verlogenheit und kein Deut Demokratie. Das ist nicht das Ziel der 20 - 30 jährigen Jugend in RF

Ja wie soll Russland denn die Waren aus China bezahlen [smilie=fool.gif] Mit Rohstoffen vielleicht ,aber den Preis bestimmen die Asiaten und nicht Putin.

Dazu müssen Sie aber auch mal Ihre maroden Fabriken auf Vordermann bringen und nicht nur den Profit sehen.

Schönen Weihnachtstag [smilie=santa2.gif]

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Re: und wie weiter ?

#5 Beitrag von telzer » Sonntag 7. Dezember 2014, 15:11

Dicker hat geschrieben:Ja wie soll Russland denn die Waren aus China bezahlen [smilie=fool.gif] Mit Rohstoffen vielleicht ,aber den Preis bestimmen die Asiaten und nicht Putin.

Dazu müssen Sie aber auch mal Ihre maroden Fabriken auf Vordermann bringen und nicht nur den Profit sehen.
Dafür braucht es Investitionen , woher sollen die kommen , seine weinerliche Rede
- ihr bringt eure Kohle zurück und ich frag nicht woher die kommt -
wird an der Kapitalflucht aus diesem Land nichts ändern .


Und Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... [smilie=ukr_prapor]
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Re: und wie weiter ?

#6 Beitrag von Malcolmix » Sonntag 7. Dezember 2014, 15:16

cronos hat geschrieben:Eine Alternative ?
Europa muss die Kröte schlucken und auf Russland zugehen, fast bedingungslos.
Wer das als "sich beugen vor der Gewalt" ansieht, wenns denn so ist, den moralisirenden Zeigefinger hebt, , der ist ein Traumtänzer
Es gibt einiges, was in Ihrem Beitrag nicht ganz falsch ist. Aber wenn Russland nicht auf Europa zugeht, dann werden vielleicht beide Länder kaum noch Geschäfte miteinander betreiben. Was aber meines Erachtens für Europa langfristig kein so großer Nachteil sein muß. Ich würde mit niemanden Geschäfte betreiben wollen, der willkürlich seine Verträge auslegt. Der Importstop für alle ukrainischen Nahrungsprodukte für 4 Tage sei nur als Beispiel angeführt. Als Janukovich noch Präsident war.

Bis zum vergangenen Jahr war ich eher auf russischer/ostukrainischer Seite. Aber ebenso habe ich bereits seit mindestens 10 Jahren eine neue Energiepolitik für Deutschland und die EU gefordert, um die außenpolitische Abhängigkeit zu reduzieren. Nach den Ereignissen dieses Jahres haben das hoffentlich ein paar mehr Menschen begriffen.

Was das Beugen vor der Gewalt angeht: Ich gehe davon aus, daß viele Nachbarn Russlands ihre Militäretats erhöhen werden und das es vielleicht sogar bald mal einen Verteidigungspakt gegen Russland geben könnte. Organisiert von den Nachbarn Russlands.

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Re: und wie weiter ?

#7 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 7. Dezember 2014, 15:18

telzer hat geschrieben:
Dicker hat geschrieben:Ja wie soll Russland denn die Waren aus China bezahlen [smilie=fool.gif] Mit Rohstoffen vielleicht ,aber den Preis bestimmen die Asiaten und nicht Putin.

Dazu müssen Sie aber auch mal Ihre maroden Fabriken auf Vordermann bringen und nicht nur den Profit sehen.
Dafür braucht es Investitionen , woher sollen die kommen , seine weinerliche Rede
- ihr bringt eure Kohle zurück und ich frag nicht woher die kommt -
wird an der Kapitalflucht aus diesem Land nichts ändern .


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Vor allem hat er ja gesagt, sie werden dann nicht auf dem Weg durch die Instanzen verfolgt. Das kann auch die Schlussfolgerung zulassen, dass die Bestrafung für die Flucht auf höchster Ebene erfolgt. ;)

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Re: und wie weiter ?

#8 Beitrag von toto66 » Sonntag 7. Dezember 2014, 15:34

Obwohl ich dir von Hause aus nicht zugestehe wirklich an sachlicher Debatte interessiert zu sein und du selbst hier wieder wo du Fragen stellst und (hoffentlich ) auf ehrliche Antworten hoffst das mit solch blöden Sätzen wieder torpedierst
Wer die Krim und den Donbas weiterhin als ukr. Staatsgebiet ansieht, der denkt so wie unsere deutschen Revanchisten
will ich mal einen Anfang machen dazu. Schliesslich wird es vielleicht auch andere interessieren....

Also erstens gibt es natürlich einen grossen Unterschied zwischen wünschenswert und realistisch.

Realistisch ist die Krim verloren. Ich habe von Anfang an jedem Ukrainer vorsichtig gesagt das ich das für kein Drama halte. Womit ich nicht den Vorgang und die Art und Weise, sondern den nüchternen Sachverhalt meine. Wie sich das irgendwann einmal international und zwischenstaatlich manifestieren wird, davon habe ich noch keine Vorstellung.
Ich muss dir aber sagen das es mich immer wieder erstaunt wie leichthändig du über die Norm-und Vertragsverletzungen Russlands hinweggehst und wie leicht du eine europäische Friedensordnung beerdigst wenn du in dem Zusammenhang über "herumschwadronieren" sprichst. Die langfristigen Konsequenzen scheinen dir vollkommen unklar zu sein. Das es diese in erheblichem Ausmaß geben wird und zwar in einem dessen Auswirkungen wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, daran habe ich keine Zweifel.

Sehr viel komplizierter wird die Sache bei der Ostukraine.
ich habe ja, da meine Frau dort gerade weilt ziemlich viel Input aus Familienkreisen und von Freunden. Bei den Anhängern der Separatisten wächst die Enttäuschung über Russlands Kurs, die wirtschaftliche und soziale Situation jeden Tag. Es waren von Anfang an sehr wesentlich die armen, wenig gebildeten, häufig älteren Menschen, die die "Bewegung" unterstützt haben. Erinnert sei dabei an die häufigen Beschwerden ua. von Strelkov, wie wenig Unterstützung an Kämpfern aus der örtlichen Bevölkerung käme.
Ich glaube das viele gedacht haben der Weg für die "Volksrepubliken" führe genau so schnell und gerade nach Russland wie der der Krim. Und das es dann russische Renten gäbe.... Nun haben sie russische Preise, keine Ersparnisse, keine Renten und grossflächig keine Arbeit.
Viele in Luhansk haben übrigens auf dem Höhepunkt der offensive der ukrainischen Armee schon gehofft das die Ukraine die Separatisten besiegen und im Zentrum von Luhansk einrücken möge. Nicht weil sie Fans von Kiev wären, sondern weil es ihnen egal war und sie von beiden nicht viel oder gar nichts erwarten und sie einfach nur wollten das der Krieg vorbei ist.

Russland ist offensichtlich nicht bereit die Schatulle zu öffnen und die Kosten für den Donbass zu tragen. Vielleicht hat man die Schatulle auch geöffnet und festgestellt das auf die Dauer nicht genug drin ist, keine Ahnung.
Sollte Putin auf Grund irgendwelcher Ereignisse bereit sein Donezk und Luhansk "einzuglidern" wird das genau so unumkehrbar sein wie im Fall der Krim.
Sollte es sein Wille sein die "Volksrepubliken" fortbestehen zu lassen wird man sehen wie lang die Bevölkerung das mit sich machen lässt. Diese Gebilde sind nicht lebensfähig.
Die allermeisten Menschen, überall auf der Welt, wollen einfach nur arbeiten, essen, leben. Das bekommen die Separatisten in ihren "Staaten" nicht hin. Auch von ihnen wird der Krieg noch als Ablenkung von den grossen wirtschaftlichen und sozialen Problemen benutzt. Probleme, die um ein vielfaches grösser als im Rest der Ukraine sind.
Sobald es wirklich ein paar Wochen Waffenstillstand gibt werden die Menschen dort das beginnen zu hinterfragen. Sie sind keineswegs radikale russisch-nationalistische Wirrköpfe wie viele der Führer der importierten Kampfverbände. Sie vertreten ( ich höre das in den vielen Unterhaltungen mit Angehörigen der Familie dort ) Positionen die sich von denen der Leute, die den Maidan hier in Lviv unterstützt haben gar nicht gross unterscheidet. Schau mer mal.
Ich sehe nicht das die ukrainische Führung die Gebiete abgeschrieben hätte. Sie ist bemüht das Problem zu isolieren und die Aggression Russlands einzuhegen. Sie spielen auf Zeit und denken, in meinen Augen nicht zu Unrecht, das die russischen Positionen und die Entwicklung im Donbass die Separatisten zu Zugeständnissen zwingen werden. Eigentlich nur dazu, die Vereinbarungen von Minsk einzuhalten und umzusetzen. Das würde reichen. Man muss sie halt auch kennen.
Schlimm wird es in jedem fall für die Menschen dort, egal wie sich die Sache und wann sie sich löst. Die Folgen werden sie für viele Jahre auszubaden haben.

Ich weiss nicht wie man zu dem Schluss kommt die Auswirkungen der Sanktionen auf Russland wären Anlass Jubelchöre anzustimmen.
Ich weiss auch nicht wie man darauf kommt das es gravierende Auswirkungen der sanktionen in Deutschland gäbe. Es gibt Auswirkungen, aber doch keine gravierenden. Wie gross war noch mal der Anteil des riesigen Russland am deutschen Aussenhandel ?

Keinesfalls darf man "diese Kröte schlucken", wie Cronos schrieb. Sollte man das tun wird es in der Zukunft noch etliche davon geben.
Bedingungslos auf den Aggressor zuzugehen heisst nichts anderes als zu kapitulieren. Das kann und darf man nicht ersthaft erwägen. Aus politischen Gründen nicht, aus zivilisatorischen Gründen nicht, aus ethischen und moralischen schon mal gar nicht. Und es gibt in Anbetracht der Kräfteverhältnisse dazu auch null Anlass.

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Re: und wie weiter ?

#9 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 7. Dezember 2014, 16:10

toto66 hat geschrieben:.
Bedingungslos auf den Aggressor zuzugehen heisst nichts anderes als zu kapitulieren. Das kann und darf man nicht ersthaft erwägen. Aus politischen Gründen nicht, aus zivilisatorischen Gründen nicht, aus ethischen und moralischen schon mal gar nicht. Und es gibt in Anbetracht der Kräfteverhältnisse dazu auch null Anlass.
Man muß nicht bedingungslos auf jemanden zugehen!
Zuallererst sollte man sich aber selbst an eigens auferlegte Bedingungen halten. Das hat die Ukraine peinlichst vermieden!
Und solange man sich aus "Befindlichkeitsgründen" stark redet - und eben die Menschen nicht in diese "Überlegungen" einbezieht - solange wird sich für die Menschen auch nichts ändern...

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Re: und wie weiter ?

#10 Beitrag von toto66 » Sonntag 7. Dezember 2014, 16:18

Könntest du das begründen ? :
Zuallererst sollte man sich aber selbst an eigens auferlegte Bedingungen halten. Das hat die Ukraine peinlichst vermieden!

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cronos
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Re: und wie weiter ?

#11 Beitrag von cronos » Sonntag 7. Dezember 2014, 17:11

Malcolmix hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:Eine Alternative ?
Europa muss die Kröte schlucken und auf Russland zugehen, fast bedingungslos.
Wer das als "sich beugen vor der Gewalt" ansieht, wenns denn so ist, den moralisirenden Zeigefinger hebt, , der ist ein Traumtänzer
Es gibt einiges, was in Ihrem Beitrag nicht ganz falsch ist. Aber wenn Russland nicht auf Europa zugeht, dann werden vielleicht beide Länder kaum noch Geschäfte miteinander betreiben. Was aber meines Erachtens für Europa langfristig kein so großer Nachteil sein muß. Ich würde mit niemanden Geschäfte betreiben wollen, der willkürlich seine Verträge auslegt. Der Importstop für alle ukrainischen Nahrungsprodukte für 4 Tage sei nur als Beispiel angeführt. Als Janukovich noch Präsident war.

Bis zum vergangenen Jahr war ich eher auf russischer/ostukrainischer Seite. Aber ebenso habe ich bereits seit mindestens 10 Jahren eine neue Energiepolitik für Deutschland und die EU gefordert, um die außenpolitische Abhängigkeit zu reduzieren. Nach den Ereignissen dieses Jahres haben das hoffentlich ein paar mehr Menschen begriffen.

Was das Beugen vor der Gewalt angeht: Ich gehe davon aus, daß viele Nachbarn Russlands ihre Militäretats erhöhen werden und das es vielleicht sogar bald mal einen Verteidigungspakt gegen Russland geben könnte. Organisiert von den Nachbarn Russlands.

Gut:

1.) welche Alternative gibt es denn, wenn Russland NICHT auf Europa zugeht und wie weit müsste Russland auf Europa zugehen, wer entscheidet darüber ? Wäre das dann nicht wieder der Beginn einer neuen Spirale ?

Wäre es da nicht besser, den status quo festzuschreiben und diplomatisch formuliert eine mögliche Wiedervereinigung der ganzen Ukraine in die Zukunft zu verlegen ?

Und Nichteinmischung gegen Neutralität. ? DAS ist ja für Russland das Entscheidende.

2.) Die Deutsche Wirtschaft ist nachhaltig von Russland abhängig. Darum ja auch das Interesse der USA einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben.
Die deutsche Wirtschaft hat zu Russland und auch zum Export nach China keine Alternative.
Vergrößert sich der bilaterale Warenaustausch zwischen Russland und China, bricht der europäische/deutsche Warenaustausch mit Russland und China .

Die von Dir beschriebene Energieabhängigkeit Deutschlands von Russland ist eine ganz andere Sache, ähnliches hat aber Putin in einem kürzlichen Interview geagt, dass es für Russland früher sehr einfach war, nur Energie zu exportieren, und sich die benötigten Waren dann im Ausland zu kaufen. Insofern diese Sanktionen aber den Vorteil für das Land haben, Dinge selber zu produzieren.

Damit fällt auf Sicht gesehen, ein wichtiger Markt weg. Ich darf Dich an die Probleme des Einbruches des poln. Apfelmarktes erinnnern, für den Russland nun in der Türkei und Südamerika Zulieferer hat.

Eine merwürdigerweise bisher wenig beachtete Sache ist die in wenigen Jahren eisfreie nördliche Umschiffung Asiens, für den Warenaustausch mit Japan und Korea, Häfen an Ob, .Lena und Jenissei-Mündung ganz wichtige neue Hafenstandorte entstehen werden.

3.) Neue Militärbündnisse als Alternative ? und vor allem, gegen wen ?
Das Gerede Polens oder aus Pribaltika über eine Bedrohung durch Russland ist doch der größte denkbare Unsinn.
Ein Nato.Land würde Russland nie angreifen, weil dann der Bündnisfall eintreten würde.fall

Wenns die Herren an der Weichsel glücklich macht, können sie ja ihre Trockenübungen machen, das schmeichelt auch ihrem Selbstwertgefühl.

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Re: und wie weiter ?

#12 Beitrag von toto66 » Sonntag 7. Dezember 2014, 17:37

Ein Nato.Land würde Russland nie angreifen, weil dann der Bündnisfall eintreten würde.fall
Fällt dir auf was du schreibst ? Ich finde es nicht falsch, nur aus deiner Feder sehr bemerkenswert.
Und Nichteinmischung gegen Neutralität. ? DAS ist ja für Russland das Entscheidende
Ja, damit man wie im Falle der Ukraine und des Budapest-Memorandums einen Vetrag brechen kann ohne das der oben erwähnte Bündnisfall eintritt. Das diese erzwungene Neutralität dann ein Bruch der KSZE-Schlussakte wäre interessiert in dem Zusammenhang auch nicht. Ist ja eh schon passiert.
Deine Argumentation begründet sich darin, das du Russland Interessen wo auch immer zugestehst und bei der Wahrung dieser Interesen jedes Mittel recht ist. Die Betrofffenen haben sich gefälligst zu fügen. Und den militärisch erzeugten Status Quo hinzunehmen. Wenn das so ist wundert mich das Drängen in die NATO nicht.
Damit fällt auf Sicht gesehen, ein wichtiger Markt weg. Ich darf Dich an die Probleme des Einbruches des poln. Apfelmarktes erinnnern, für den Russland nun in der Türkei und Südamerika Zulieferer hat.
weil es mein Tätigkeitsfeld tangiert muss ich dir sagen, das es a) so nicht funktioniert und es b) schön wäre, wenn die Geschäfte auf so einfache Art liefen in der Branche wie von dir beschrieben. Und ich kann dir sagen das die Polen im nächsten Jahr den Grossteil ihrer Äpfel wieder verkaufen werden. Das wird dann der eine oder andere woanders spüren. Aber so läuft das eben.
Die Deutsche Wirtschaft ist nachhaltig von Russland abhängig. Darum ja auch das Interesse der USA einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben.
Die deutsche Wirtschaft hat zu Russland und auch zum Export nach China keine Alternative.
Vergrößert sich der bilaterale Warenaustausch zwischen Russland und China, bricht der europäische/deutsche Warenaustausch mit Russland und China
.

Die deutsche Wirtschaft ist sicher nachhaltig von China, aber doch nicht von Russland abhängig. Und sicher werden die Chinesen auf dem russischen Markt nun Plätze besetzen, die vorher von Europäern besetzt waren. Ich glaube nicht das das für Russland und die Entwicklung der Industrie dort auch nur einen Vorteil haben wird. Im Gegenteil, es wird die russische Deindustrialisierung beschleunigen und die Abhängigkeit des Landes von den Rohstoffexporten noch vergrössern. Was die Chinesen noch mehr als bsher in die Lage versetzen wird die Bedingungen zu diktieren.
Die Möglichkeiten der "engeren Kooperation" Russlands mit China gibt es ja schon lange. Es muss also aus der Sicht Russlands bisher gute Gründe gegeben haben das nicht zu forcieren. Das man es jetzt tut zeugt in meinen Augen von dem grossen Druck, der auf dem Kreml lastet.
Und China wird sich sicher nicht gegen den Westen ausspielen lassen. Da ist dein Wunsch der Vater des Gedankens.
Der Export in die USA und Europa ist den Faktor wieviel höher als nach Russland ? Und wer hat eine höhere Kaufkraft, Kalifornien oder die RF ?
Die Chinesen sind viel zu klug sich in die Abenteuer Putins hineinziehen zu lassen. Sie nutzen die Situation zu ihrem Vorteil, rein wirtschaftlich und das ist im Gegensatz zu Putins handeln in der Ukraine, Moldawien oder Georgien ganz legitim und mit legitimen Mitteln.

Apropos, zu deinem 1. Punkt: ich schrieb es ja, ich halte die Krim für dauerhaft verloren für die Ukraine. Wie man das so verhandeln kann das auch eine wie auch immer geartete ukrainische Regierung das ohne Gesichtsverlust akzeptieren und im Land verkaufen kann weiss ich nicht.
Vielleicht sollte man von Russlands Seite damit beginnen auf die Separatisten in Donezk und Luhansk einzuwirken ( ich formuliere das mal so vorsichtig) die politischen und verwaltungstechnischen Absprachen ( weiss nicht wie ich das anders nennen soll ) der Minsker Vereinbarung umzusetzen. Territoriale Integrität, Übergabe der Grenzkontrolle an die ukrainischen Grenzschützer, Kommunal-und Regionalwahlen nach ukrainischem Recht. Tut man das, da halte ich jede Wette, ist der Krieg vorbei. Löst sich das Problem dort löst sich auf Sicht vielleicht auch das Krim-Problem.
Zuletzt geändert von toto66 am Sonntag 7. Dezember 2014, 17:50, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: und wie weiter ?

#13 Beitrag von Sonnenblume » Sonntag 7. Dezember 2014, 17:43

Hier noch ein Artikel zur finanziellen Situation Russlands: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Aber lieber cronos, rede es dir nur weiter schön.

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Re: und wie weiter ?

#14 Beitrag von FEINDFLIEGER » Sonntag 7. Dezember 2014, 18:44

toto66 hat geschrieben:Könntest du das begründen ? :
Zuallererst sollte man sich aber selbst an eigens auferlegte Bedingungen halten. Das hat die Ukraine peinlichst vermieden!
Das geht bei der Genfer Vereinbarung schon los: Man sollte/wollte gewisse Gruppierungen entwaffnen - genau DAS hat man aber nicht getan (DAS habe ich jedenfalls selbst noch gesehen!) - man hat dem ganzen die Krone aufgesetzt,indem man diese Gruppierungen noch weiter bewaffnete und der ATO unterstellte...
Und so versucht man eben mit kleinen Umwegen und "Nicklichkeiten" sämtliche Verträge zu umgehen und zu seinen Gunsten auszulegen (Beispiel: Wasser- und Stromversorgung für die Krim) - die Schuld für alles kann man ja dem Russen in die Schuhe schieben,schließlich weiß man ja den "amerikanischen Bruder" und westliche Gelder hinter sich...
Das sind aber nur die kleinen Dinge,die sofort jedem auffallen müßten - die großen Sauereien will ich gar nicht mehr wissen...
Die Ukraine mit ihrer jetzigen Regierung (besonders Jazenjuk und seine Helfershelfer) hat genug eigene Schuld am eigenen Volk auf sich geladen,als daß sie sich solchen Unsinn,wie oben genannt,leisten könnte!

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Re: und wie weiter ?

#15 Beitrag von toto66 » Sonntag 7. Dezember 2014, 19:09

Ziemlich schwach.
Minsk war die Folge davon das Genf nicht funktioniert hat. Die Gründe mal beiseite lassend hat man sich auf ein neues Abkommen geeinigt, was übrigens wesentlich durchdachter und umfangreicher war.
Nun kommst du her, feindflieger und sagst, Minsk musste scheitern oder man muss sich nicht an jene Vereinbarungen halten weil Genf gescheitert war ? Was ist denn das für eine Logik. Dann hätte man nicht verhandeln müssen und nichts unterschreiben brauchen.

Und dann war Minsk nur wenige Stunden nach Unterzeichnung eigentlich Geschichte, weil sich da die Terroristen schon vertragswidrig darauf öffentlich festgelegt hatten ihre albernen "Wahlen " abzuhalten und damit den wichtigsten Punkt "territoriale Integrität" beerdigten.
Aber du willst das nicht wissen, klar, es könnte ja deine Vorurteile beschädigen. Wie im Falle Schüsse auf dem Maidan oder im Falle Odessa, Gewerkschaftshaus, wo wohl ein Prozess begonnen hat.
Nicht die anderen laufen mit Scheuklappen rum, du bist es.
Und das es dir um die Menschen geht, um das Kompliment mal zurückzugeben, nehme ich dir auch nicht mehr ab. Dir gehts nicht mal um Ideologie oder ein Land. Dir gehts ausschliesslich darum deine einmal bezogenen Positionen nicht räumen zu müssen. Schlechte Voraussetzungen für lebenslanges Lernen.... für funktionierende Beziehungen auf Dauer übrigens auch...^^

ich möchte noch ein P.S.: anfügen: beim Ligaspiel odessa-Lviv liefen beide Mannschaften in T-Shirts mit der Aufschrift "Danke, ukrainische Armee" auf. Scheinbar sehen ziemlich viele Menschen in der ukraine die Dinge nicht so wie du...
"Карпати" та "Чорноморець" вийшли на матч у футболках "Слава українській армії". ФОТО
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Re: und wie weiter ?

#16 Beitrag von wikna » Sonntag 7. Dezember 2014, 23:53

Also wir haben ja seit dem 11.11., 11Uhr11 die "Fünfte Jahreszeit".

Und so sehe ich auch einen erneuten Erguss, der beginnt mit
Könnt Ihr hier eigentlich noch mehr, als Euch über die " völkerrechtswidrige Annexion der Krim" oder russische Soldaten und Waffen in der Ostukraine zu empören? oder wer wo eine Vereinbarung gebrochen haben soll ?
Da ist eine Büttenrede fällig.
Das muss sein!!

Wenn es denn so ist, was ist Eure realistische Alternative?
Ich meine nicht, was für Euch wünschenswert ist?

Was ist für RU die Alternative?
Die Eurasische Union?
Nach dieser hier abgegebenen Vorstellung über beliebige Sprünge nach (beliebigen) Vereinbarungen?
Nach dieser One-Man-Show?
Bei der sogar ein Lukaschenko sich („peinlich berührt“) fast jeglichen Kommentares enthält?
Weil all die in Aussicht genommenen „Partner“ bzw. dessen Quasi-Oligarchien an Staatsspitze sich ausrechnen können, wann der nächste „Sprung“ nach einer (beliebigen) Vereinbarung durch ihren „Partner-Geber“ kommt?


- wenn Euer credo die Rückführung der Krim in den ukr. Staat ist, DANN habt ihr schon
verloren, wie auch Andere, die das noch nicht einmal fordern, die , wie die EU, nur von
Völkerrechtswidrigkeit rumschwadronieren, aber keine Lösung haben.
Die Krim wird nie mehr zur Ukraine zurück kommen, weder mit Putin, noch mit einem
seiner Nachfolger,

Nur von Völkerrecht… schwadronieren?
Also der russische Stammtisch, der sich ob des guten Männerwitzes (also der vom Völkerrecht - Völkerrecht???? selten so gelacht)…
Was also auf künftige „Vertragstreue“ schließen lässt?
(Vöööölkerrecht! Der lacht sich tot! Guter Witz!)
Also die beliebige Vereinbarung, zu beliebigen Bedingungen, mit beliebigem „Brechen“ mittels kalku-lierter Maßnahmen?
Der „Umwertung“ aller Werte nach beliebig-nationalpatriotischem Stammtischdenken (politischem natürlich. Rein politisch…)?
Wo die doch nur „herumschwadronieren“?
Siehe übernächster Absatz mit dem „formaljuristischem Hinweis“ (also schwadronieren die ja schon wieder…


- die ukr. Regierung hat die neuen Republiken im Osten für dir Restukraine bereits
abgeschrieben, Unterstützung - zurecht - zurückgezogen.
Darum kommen auch diese Gebiete nicht mehr zur Restukraine zurück.

Also –wie das Großraumbüro bereits schon einmal schreiben ließ- das mit den „blühenden Republiken“, auf welche dann die „Restukraine“…. und dann selbstverständlich „ neidisch blicken“ wird?
Und deshalb das „Wunschdenken der Ukraine-Jubler“ dann „bar jeder Realität!“ ist, das ist damit gemeint?
Dieses HÄTTE-KÖNNTE-VIELLEICHT?

Wer die Krim und den Donbas weiterhin als ukr. Staatsgebiet ansieht, der denkt so wie unsere deut-schen Revanchisten, die jahrelang von völkerrechtswidriger Okkupation des deutschen Ostens sprachen und formaljuristische Hinweise auf Endgüligkeit der Grenzen von einem Friedensvertrag abhängig machten, der in Potsdam als Vorauustzung genannt worden war.
Also diejenigen, diese „Herumschwadronierer“ und „Jubel-Ukrainer“, die also „Vööölkrerecht hängen-den“ sind dann rein automatisch dann die Revanchisten?
Also nicht die, die von „Novorossija“ und ihrem „Tempelberg“ sprechen?
Und den „Tod für’s Vaterland“…. (hatten wir das nicht schon einmal)?
Das sind dann die „revanchistische Faschisten“?
Also die mit dem „Vööööölkerrecht“…?

..... es sei denn, Russland bricht als Staat völlig auseinander.
Das mag sicher ein geheimer Wunsch Vieler, auch HIER sein, aber unralistisch.
Ihr träumt auch von einem Putsch der Reichen gegen Putin.

Also alle diese herumschwadronierenden vöööölkerrechtlichen Ukraine-Jubler-USgekauften-Feierabend-Faschisten?
Also diese Putin-Putsch-Proleten-Plattlinge-per-se?
(Also die von „vornherein“! Nicht die im Arsch des Geheimdienstlers Befindlichen, also von „hinten-herum“?)


In den Augen der Russen ist der Westen der Aggressor, ob das stimmt oder nicht.
Och!
Und nicht nur einmal wurde das russische Volk zusammengeschweißt - egal mit welchen Mitteln
Also „hart wie Krupp-Stahl“?
Das sind Fakten, wir aus dem Westen mögen darüber lachen
Richtig!
aber es ist die Realität
Das Lachen?
Ihr mögt das der russischen Propaganda zuschreiben, ob richtig oder falsch
Ist jetzt Überlegung gefragt?!
wie auch IHR HIER das Opfer ukrainischer Propaganda seid.
und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir auch heute…

Mit dem steten Hinweis auf die russische Aggressivität, zurecht oder zu unrecht
Schau, schau, gibt es tatsächlich die Wahlmöglichkeit?
kommt Ihr und auch Europa keinen Schritt weiter
Ja, ja, „so schwul, so liberal und so erfolgreich…“, das kann kein Großraumbüro fassen… das muss deprimieren…

Europa geht der russische Markt verloren, ein Markt, der sich zunehmend nach Asien nach China verlagert.
Und der chinesische Markt geht Europa verloren, weil dann China seinen Bedarf mehr und mehr aus Russland decken kann.

Also das mit dem „decken“ kommt bei Putin ganz schlecht an. GANZ SCHLECHT!
Musst du aufpassen, alder!
Kann nach hinten losgehen!


Die Jubelchöre der vergangenen Monate zu den Auswirkungen der Sanktionen IN Russland sind einer ernüchternden Einsicht gewichen, dass in wichtigen Sparten der Deutschen Industrie (Kfz, Maschinenbau) gravierende wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen sind.
Ich kann schon nicht mehr zählen, wie viele Male in meinem Leben das „christliche Abendland“ bereits untergegangen ist….
Es lebe die Retrospektive!


Eine Alternative ?
Europa muss die Kröte schlucken und auf Russland zugehen, fast bedingungslos.

Ich stell’mir gerade vor, wie um diesen epochalen Satz gerungen wurde, und die bedingungslose Kröte, die auf Putin zuhopst und fragt: Wer ist denn nun die Herzblatt?
Wer das als "sich beugen vor der Gewalt" ansieht, wenn’s denn so ist,
Jaaa…, die „Vöööölkerrechtler“….
den moralisirenden Zeigefinger hebt,
Stell dir vor, es wäre der Mittelfinger…
der ist ein Traumtänzer
also der geträumte Fingertanz als Großraumbüro-Polonaise
Auf seinem Grabstein steht: er hatte Vorfahrt
Richtig! Bei Fassenacht + Alkohol kann das passieren, das ist Realität….


Narrhalla-Marsch!

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Re: und wie weiter ?

#17 Beitrag von cronos » Montag 8. Dezember 2014, 01:29

wikna, Du bist albern.

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Re: und wie weiter ?

#18 Beitrag von cronos » Montag 8. Dezember 2014, 02:16

toto66 hat geschrieben:
Ein Nato.Land würde Russland nie angreifen, weil dann der Bündnisfall eintreten würde.fall
Fällt dir auf was du schreibst ? Ich finde es nicht falsch, nur aus deiner Feder sehr bemerkenswert.
Und Nichteinmischung gegen Neutralität. ? DAS ist ja für Russland das Entscheidende
Ja, damit man wie im Falle der Ukraine und des Budapest-Memorandums einen Vetrag brechen kann ohne das der oben erwähnte Bündnisfall eintritt. Das diese erzwungene Neutralität dann ein Bruch der KSZE-Schlussakte wäre interessiert in dem Zusammenhang auch nicht. Ist ja eh schon passiert.
Deine Argumentation begründet sich darin, das du Russland Interessen wo auch immer zugestehst und bei der Wahrung dieser Interesen jedes Mittel recht ist. Die Betrofffenen haben sich gefälligst zu fügen. Und den militärisch erzeugten Status Quo hinzunehmen. Wenn das so ist wundert mich das Drängen in die NATO nicht.
Damit fällt auf Sicht gesehen, ein wichtiger Markt weg. Ich darf Dich an die Probleme des Einbruches des poln. Apfelmarktes erinnnern, für den Russland nun in der Türkei und Südamerika Zulieferer hat.
weil es mein Tätigkeitsfeld tangiert muss ich dir sagen, das es a) so nicht funktioniert und es b) schön wäre, wenn die Geschäfte auf so einfache Art liefen in der Branche wie von dir beschrieben. Und ich kann dir sagen das die Polen im nächsten Jahr den Grossteil ihrer Äpfel wieder verkaufen werden. Das wird dann der eine oder andere woanders spüren. Aber so läuft das eben.
Die Deutsche Wirtschaft ist nachhaltig von Russland abhängig. Darum ja auch das Interesse der USA einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben.
Die deutsche Wirtschaft hat zu Russland und auch zum Export nach China keine Alternative.
Vergrößert sich der bilaterale Warenaustausch zwischen Russland und China, bricht der europäische/deutsche Warenaustausch mit Russland und China
.

Die deutsche Wirtschaft ist sicher nachhaltig von China, aber doch nicht von Russland abhängig. Und sicher werden die Chinesen auf dem russischen Markt nun Plätze besetzen, die vorher von Europäern besetzt waren. Ich glaube nicht das das für Russland und die Entwicklung der Industrie dort auch nur einen Vorteil haben wird. Im Gegenteil, es wird die russische Deindustrialisierung beschleunigen und die Abhängigkeit des Landes von den Rohstoffexporten noch vergrössern. Was die Chinesen noch mehr als bsher in die Lage versetzen wird die Bedingungen zu diktieren.
Die Möglichkeiten der "engeren Kooperation" Russlands mit China gibt es ja schon lange. Es muss also aus der Sicht Russlands bisher gute Gründe gegeben haben das nicht zu forcieren. Das man es jetzt tut zeugt in meinen Augen von dem grossen Druck, der auf dem Kreml lastet.
Und China wird sich sicher nicht gegen den Westen ausspielen lassen. Da ist dein Wunsch der Vater des Gedankens.
Der Export in die USA und Europa ist den Faktor wieviel höher als nach Russland ? Und wer hat eine höhere Kaufkraft, Kalifornien oder die RF ?
Die Chinesen sind viel zu klug sich in die Abenteuer Putins hineinziehen zu lassen. Sie nutzen die Situation zu ihrem Vorteil, rein wirtschaftlich und das ist im Gegensatz zu Putins handeln in der Ukraine, Moldawien oder Georgien ganz legitim und mit legitimen Mitteln.

Apropos, zu deinem 1. Punkt: ich schrieb es ja, ich halte die Krim für dauerhaft verloren für die Ukraine. Wie man das so verhandeln kann das auch eine wie auch immer geartete ukrainische Regierung das ohne Gesichtsverlust akzeptieren und im Land verkaufen kann weiss ich nicht.
Vielleicht sollte man von Russlands Seite damit beginnen auf die Separatisten in Donezk und Luhansk einzuwirken ( ich formuliere das mal so vorsichtig) die politischen und verwaltungstechnischen Absprachen ( weiss nicht wie ich das anders nennen soll ) der Minsker Vereinbarung umzusetzen. Territoriale Integrität, Übergabe der Grenzkontrolle an die ukrainischen Grenzschützer, Kommunal-und Regionalwahlen nach ukrainischem Recht. Tut man das, da halte ich jede Wette, ist der Krieg vorbei. Löst sich das Problem dort löst sich auf Sicht vielleicht auch das Krim-Problem.
Du hast wirklich keine Ahnung, hier Beispiele:

1.) der deutsche Außenhandelsumsatz mit Russland betrug in 2013 rd. 77 MRD Euro, das ist platz 10 also wichtig, ein Exportrückgang um nur die Hälfte auf rd. 17 Mrd beträgt 3-4 % des Wirtschaftswachstums

2.) bei dem, was die Poroschenko-Clique in der Ostukraine angerichtet haben, glaubst Du ersnstlich noch an ein Zusammengehen mit Kiev ?

3.) Europa sollte einmal auf die Kiever Clique einwirken, damit dieser Bürgerkrieg beendet wird.

4.) Du weisst so Vieles nicht, wie Du selber schreibst, so z.B dein Postulat, dass es Gründe haben müsste, dass die alten Verbindungen zwischen China uein nd Russland nun größer werden, dir offensichtlich Grundsätze kaufmännischen Handelns unbekannt zu sein scheinen
Wenn ein Markt wegbricht, dann muss für Alternative gesorgt werden.

5.) Du schwafelst mir zuviel rum mit sollte und würde und könnte und vielleicht, Du Traumtänzer
und dann deine dubiose Wette.

Eines sehe ich als sicher an: Mit dieser Deiner Meinung wird es keinen Frieden in der Ukraine geben.
Europa hat sich Putin zu einem Gegner gemacht, an dem es sich die Zähne ausbeißen wird.

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Re: und wie weiter ?

#19 Beitrag von toto66 » Montag 8. Dezember 2014, 09:32

du solltest dringend deine Zahlen überprüfen:
der deutsche Export nach Russland betrug in 2913 rund 42 Milliarden Euro, was den 11. Platz bedeutet.
Zum Vergleich, die Ausfuhren in das kleine Österreich hatten einen Wert von gut 56 Milliarden Euro.
Zumindestens sagt das das Statistische Bundesamt. Die Website wirst du selber finden, du zwingst uns ja auch immer zum suchen.
Und weil sich diese "Fehler" in deinen Darstellungen wie ein roter Faden durch deine Posts zieht bat ich dich unlängst deine Aussagen mit Links zu den Quellen zu versehen. Ansonsten bestätigt sich mehr und mehr mein verdacht das du hier aus propagandistischen Zwecken Zahlen und Fakten fälschst. Womit die Kommunisten ja langjährige Erfahrungen haben.

Der ganze andere Mist bleibt unkommentiert. Du machst höchstselbst einen Threat auf, fragst nach Meinungen der User über Dinge, die in naher und/oder ferner Zukunft liegen, was bei halbwegs klarem Verstand logischerweise natürlich sollte, könnte und hätte in den Formulierungen nach sich zieht und beschimpst dann die User für ihre Meinungsäusserung. Du bist einfach nur ein Troll ! Gehören die Orks nicht auch irgendwie zu der Gattung ?
Im übrigen stimmt es, es gibt eine Menge, was ich nicht weiss. Im Gegensatz zu dir habe ich kaum ein Problem das zuzugeben. Bei dir ist das anders, du behauptest permanent Dinge zu wissen von denen du ganz offensichtlich und schon beim ersten Blick aber ganz exakt null Ahnung hast. Und ganz genau deshalb bist du derjenige der schwafelt und schwafelt und schwafelt.
Und du fälscht Zahlen, Statistiken, Fakten.

rechnen kannst du "Kaufmann" auch nicht
Außenhandelsumsatz mit Russland betrug in 2013 rd. 77 MRD Euro
Exportrückgang um nur die Hälfte
bringt als erstaunliches Endergebnis:
rd. 17 Mrd

Ansonsten hat dich wikna gut und treffend "seziert"

zum lesen:
Ukraine-Krise: Exporte nach Russland gehen um 15 % zurück
Ende Juli hat die EU aufgrund der Ukraine-Krise um­fassende Wirtschafts­sanktionen gegen Russ­land beschlossen. Der deutsche Handel mit Russ­land ist jedoch bereits vor dem in Kraft treten der Sanktionen deutlich zurück­ge­gangen: Seit Mai 2013 ist ein stetiger Rück­gang der Exporte nach Russ­land zu beobachten.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro. Wichtigste Export­güter waren Maschinen (22 %), Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile (20 %) sowie chemische Erzeug­nisse (10 %). Inner­halb dieser Güter fiel der Export­rückgang mit 22 % bei Kraft­wagen und Kraft­wagen­teilen am deut­lichsten aus.

Im Gegen­satz zu den Exporten legten die Importe aus Russ­land in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 5 % zu. Wichtigste Import­güter waren Erdöl und Erdgas (71 %).
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Re: und wie weiter ?

#20 Beitrag von cronos » Montag 8. Dezember 2014, 10:35

toto66 hat geschrieben:du solltest dringend deine Zahlen überprüfen:
der deutsche Export nach Russland betrug in 2913 rund 42 Milliarden Euro, was den 11. Platz bedeutet.
Zum Vergleich, die Ausfuhren in das kleine Österreich hatten einen Wert von gut 56 Milliarden Euro.
Zumindestens sagt das das Statistische Bundesamt. Die Website wirst du selber finden, du zwingst uns ja auch immer zum suchen.
Und weil sich diese "Fehler" in deinen Darstellungen wie ein roter Faden durch deine Posts zieht bat ich dich unlängst deine Aussagen mit Links zu den Quellen zu versehen. Ansonsten bestätigt sich mehr und mehr mein verdacht das du hier aus propagandistischen Zwecken Zahlen und Fakten fälschst. Womit die Kommunisten ja langjährige Erfahrungen haben.

Der ganze andere Mist bleibt unkommentiert. Du machst höchstselbst einen Threat auf, fragst nach Meinungen der User über Dinge, die in naher und/oder ferner Zukunft liegen, was bei halbwegs klarem Verstand logischerweise natürlich sollte, könnte und hätte in den Formulierungen nach sich zieht und beschimpst dann die User für ihre Meinungsäusserung. Du bist einfach nur ein Troll ! Gehören die orks nicht auch irgendwie zu der Gattung ?
Im übrigen stimmt es, es gibt eine Menge, was ich nicht weiss. Im Gegensatz zu dir habe ich kaum ein Problem das zuzugeben. Bei dir ist das anders, du behauptest permanent Dinge zu wissen von denen du ganz offensichtlich und schon beim ersten Blick aber ganz exakt null Ahnung hast. Und ganz geau deshalb bist du derjenige der schwafelt und schwafelt und schwafelt.
Und du fälscht Zahlen, Statistiken, Fakten.

rechnen kannst du "Kaufmann" auch nicht
Außenhandelsumsatz mit Russland betrug in 2013 rd. 77 MRD Euro
Exportrückgang um nur die Hälfte
bringt als erstaunliches Endergebnis:
rd. 17 Mrd

Ansonsten hat dich wikna gut und treffend "seziert"

zum lesen:
Ukraine-Krise: Exporte nach Russland gehen um 15 % zurück
Ende Juli hat die EU aufgrund der Ukraine-Krise um­fassende Wirtschafts­sanktionen gegen Russ­land beschlossen. Der deutsche Handel mit Russ­land ist jedoch bereits vor dem in Kraft treten der Sanktionen deutlich zurück­ge­gangen: Seit Mai 2013 ist ein stetiger Rück­gang der Exporte nach Russ­land zu beobachten.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro.In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro. Wichtigste Export­güter waren Maschinen (22 %), Kraft­wagen und Kraft­wagen­teile (20 %) sowie chemische Erzeug­nisse (10 %). Inner­halb dieser Güter fiel der Export­rückgang mit 22 % bei Kraft­wagen und Kraft­wagen­teilen am deut­lichsten aus.

Im Gegen­satz zu den Exporten legten die Importe aus Russ­land in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 5 % zu. Wichtigste Import­güter waren Erdöl und Erdgas (71 %).
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Ist Dir bekannt, dass unter Umsatz die Summe von Export und Import verstanden wird, natürlich nicht, Du würdest sonst nicht den Unsinn schreiben. Rechnen ungenügend.

7. Stelle im Import mit rd. 41 Mrd, 11. Stelle im Export mit rd. 35 Mrd = sind = ca. 77 Mrd.
Vom Esport von 35 Mrd die Hälfte Einbruch = rd. 17 Mrd. und das bedeutet einen erheblichen Verlust für die Volkswirtschaft.
Denkst Du eigentlich nach, wenn Du etwas schreibst ?
Dir ist bekannt, dass Deine Zahlen für die ersten 5 Monate gelten ? noch für die Zeit, in der es keine Exportverbote nach Russland gab ? und da war der Exportrückgang bereits rd. 13 %

Lies meinen Vor-Beitrag noch einmal, dann wird er sich Dir erschließen.

Entweder sind Deine Quellen falsch, oder Du kannst sie nicht deuten: Dein Zitat:
"In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro"

Bei einem Exportrückgang von 15 % von 35 Mrd verbleiben nur 12,9 Mrd. ?
Bei MIR sind 35 Mrd ./. 15 % (rd. 6 Mrd.) noch rd. 29 Mrd.

Genau Das kritisiere ich bei Dir, alles nur halb.

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Re: und wie weiter ?

#21 Beitrag von toto66 » Montag 8. Dezember 2014, 10:54

Kannst du mir bitte erläutern welchen Einfluss Sanktionen und Gegensanktionen auf den Import aus Russland haben, der im wesentlichen aus Rohstoffen besteht und wie im Fall Öl und Gas trotz des "Kalten Krieges" sogar gewachsen ist ?
Und, verstehe ich es falsch, wenn ich sage, das die Sanktionen im wesentlichen aus Ausfuhrverboten nach Russland von westlicher Seite ( naja, es gibt noch paar andere) und Einfuhrverboten von russischer Seite bestehen ? Sollte man also von deutscher Seite die beiderseitigen Auswirkungen der Sanktionen nicht wesentlich am Export festmachen ? Zumal der Import aus Russland eine verschwindende Marge hat wenn man Gas und Öl herausrechnet...
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro"
Wie ist es mit lesen und Textverständnis ? 5 Monate und Vorjahreszeitraum, verstehst du das ? Was rechnest du denn da zusammen ?

Im übrigen ist die Quelle nicht meine, es ist, wie weiter unten verlinkt das Statistische Bundesamt. Und die können wesentlich besser Daten erfassen, deuten und rechnen als du....

Wie immer, viel Lärm, nix dahinter.

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Re: und wie weiter ?

#22 Beitrag von cronos » Montag 8. Dezember 2014, 11:25

toto66 hat geschrieben:Kannst du mir bitte erläutern welchen Einfluss Sanktionen und Gegensanktionen auf den Import aus Russland haben, der im wesentlichen aus Rohstoffen besteht und wie im Fall Öl und Gas trotz des "Kalten Krieges" sogar gewachsen ist ?
Und, verstehe ich es falsch, wenn ich sage, das die Sanktionen im wesentlichen aus Ausfuhrverboten nach Russland von westlicher Seite ( naja, es gibt noch paar andere) und Einfuhrverboten von russischer Seite bestehen ? Sollte man also von deutscher Seite die beiderseitigen Auswirkungen der Sanktionen nicht wesentlich am Export festmachen ? Zumal der Import aus Russland eine verschwindende Marge hat wenn man Gas und Öl herausrechnet...
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro"
Wie ist es mit lesen und Textverständnis ? 5 Monate und Vorjahreszeitraum, verstehst du das ? Was rechnest du denn da zusammen ?

Im übrigen ist die Quelle nicht meine, es ist, wie weiter unten verlinkt das Statistische Bundesamt. Und die können wesentlich besser Daten erfassen, deuten und rechnen als du....

Wie immer, viel Lärm, nix dahinter.

Quatsch, für DICH waren 35 Mrd. minus 15 % lediglich 12,9 Mrd. DAS sind Deine Worte.
Für mich sich 35 Mrd minus 15 % immer noch 29 Mrd.
Das hat mit dem Zeitraum nichts zutun.

Es ist hierbei auch völlig nebensächlich, ob die gegenseitigen Handelsbeziehungen durch ein Exportverbot Deutschlands oder einem Importverbot Russlands reduziert werden.
Importrückgang für Russland = Exportrückgang für Deutschland und EU

Nicht nur, dass die Gewinnmargen für die deutsche Industrie beim Export (z.B. Maschinenbau, KFZ) höher sind, als die Margen bei der Weitergabe des Imports von Energie, beim Export geht es auch in Deutschland um Arbeitsplätze, von Auslastung von Fertigungskapazitäten.

Ich nehme allerdings an, dass Dich diese Dinge darum nicht interessieren, weil du nur rechthaberisch mit Zahlen jonglieren willst, weil sich Dir die Feinheiten und Kausalitäten eines Exporteinbruches nicht erschließen.

Ich MACHE !!! ja die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen an den Sanktionen des Exportverbotes nach Russland fest., das ist ja Deine Forderung

Um aber die Auswirkungen der Exportsanktionen für die Deutsche Wirtschaft kleinzureden, wurde die Mär vom Wirtschaftsrückgang Russlands seit über 1 Jahr creiiert, und nun großgeredet. das also eigentlich der Exportrückgang weniger mit den Sanktionen als mit der gesunkenen Nachfrage in Russland zutun hätte, und damit ist auch das Wirtschaftsministerium aus dem Schneider.
Zuletzt geändert von cronos am Montag 8. Dezember 2014, 11:40, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: und wie weiter ?

#23 Beitrag von toto66 » Montag 8. Dezember 2014, 11:33

Nochmal, es waren nicht meine Worte sondern die des Statistischen Bundesamtes. Hier noch einmal:
....In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro....
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Im übrigen zweifle ich nicht daran das die Gewinne deutscher Firmen unter den Sanktionen leiden und das Ganze vielleicht Arbeitsplätze kostet.
Die russische Invasion kostet MENSCHENLEBEN, das ist zumindestens für mich das wesentlichere.

So, nun kannste weiterfälschen...... für mich ist diese fruchtlose Debatte mit dir beendet.

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Re: und wie weiter ?

#24 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 11:37

1000 Dank nochmal an wikna für seinen letzten Beitrag zum Thema. [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr]

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Re: und wie weiter ?

#25 Beitrag von cronos » Montag 8. Dezember 2014, 11:47

toto66 hat geschrieben:Nochmal, es waren nicht meine Worte sondern die des Statistischen Bundesamtes. Hier noch einmal:
....In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro....
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Im übrigen zweifle ich nicht daran das die Gewinne deutscher Firmen unter den Sanktionen leiden und das Ganze vielleicht Arbeitsplätze kostet.
Die russische Invasion kostet MENSCHENLEBEN, das ist zumindestens für mich das wesentlichere.

So, nun kannste weiterfälschen...... für mich ist diese fruchtlose Debatte mit dir beendet.
Dann ist der Text des statistischen Amtes schlichtweg falsch,
Dass Dir das nicht auffiel ? Nicht alles abkupfern, was einem so angeboten wird.

Für mich sind 35 Mrd minus 15 % KEINE 12,9 Mrd als Endergebnis sondern rd. 29 Mrd.
Ja selbst 15 % VON !!! 35 Mrd. sind bei mir nur gut 5 Mrd und keine 12,9

Dass Dir diese Feststellung peinlich ist, wer hätte dafür kein Verständnis.

Und von welcher russichen Invasion sprichts Du schon wieder ?

Ist das nicht Trollgebaren, immer andere Dinge ins Spiel zu bringen, sich nicht auf ein Thema zu beschränken ?
Toto mit Schaum vor dem Mund, ich sehe es bildlich vor mir; jetzt würgen ich dem dem cronos mit dem Hinweis auf den Krieg einen rein.
Zuletzt geändert von cronos am Montag 8. Dezember 2014, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: und wie weiter ?

#26 Beitrag von toto66 » Montag 8. Dezember 2014, 11:51

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Re: und wie weiter ?

#27 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 12:05

cronos hat geschrieben: Dann ist der Text des statistischen Amtes schlichtweg falsch,
Lieber Gott, lass es doch nun endlich Hirn regnen, es geht wirklich an die Grenzen des erträglichen, was uns hier zugemutet wird!

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Re: und wie weiter ?

#28 Beitrag von FEINDFLIEGER » Montag 8. Dezember 2014, 16:31

Wer es noch nicht kennt: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

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Re: und wie weiter ?

#29 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 18:19

FEINDFLIEGER hat geschrieben:Wer es noch nicht kennt: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Der Herr Eric Frey ist richtig gut. Und Müller ist einfach nur lächerlich. Unerzogen und populistisch. Der Herr bildet sich ein, überall mitreden zu können, nur weil er auf einem Gebiet ein paar Jünger gefunden hat. Was soll ihn denn dafür empfehlen, über die Ukraine zu sprechen?

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Re: und wie weiter ?

#30 Beitrag von Malcolmix » Montag 8. Dezember 2014, 18:42

cronos hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben:Nochmal, es waren nicht meine Worte sondern die des Statistischen Bundesamtes. Hier noch einmal:
....In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro....
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... ... andel.html
[...]
Dann ist der Text des statistischen Amtes schlichtweg falsch,
Dass Dir das nicht auffiel ? Nicht alles abkupfern, was einem so angeboten wird.

Für mich sind 35 Mrd minus 15 % KEINE 12,9 Mrd als Endergebnis sondern rd. 29 Mrd.
Ja selbst 15 % VON !!! 35 Mrd. sind bei mir nur gut 5 Mrd und keine 12,9

Dass Dir diese Feststellung peinlich ist, wer hätte dafür kein Verständnis.
Hmmm. Und Sie sind der Meinung, Sie können sich Urteile über komplexere Dinge erlauben, scheitern aber schon kläglich an einer simplen Rechenaufgabe? Und meinen dann auch noch, einen Fehler des Statistischen Bundesamtes entlarvt zu haben? Als simple Text-Rechenaufgabe formuliert:

Wenn in einem gesamten Jahr für 35 Mrd. exportiert wurde, im Folgejahr dann in den ersten 5 Monaten ein Rückgang von 15% zu verzeichnen ist, wie hoch ist dann die Summe der Exporte in den ersten 5 Monaten?

Da Sie trotz mehrfacher Hinweise von toto ein Ergebnis um 29 Mrd. Euro errechnen, würde ich gerne bei Ihnen Geld für 5 Monate anlegen. Das scheint sich ja richtig zu lohnen.

Ansonsten gebe ich Ihnen den gutgemeinten Rat: Den Versuch, einen Text gegebenenfalls mehrmals zu lesen, bis man ihn richtig verstanden hat, kann dafür sorgen, daß man nicht immer als geistiger Geisterfahrer unterwegs ist.

Und noch eine Frage: Wie kann man als Kaufmann mit solch rudimentären mathematischen Fähigkeiten bestehen?

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Re: und wie weiter ?

#31 Beitrag von FEINDFLIEGER » Montag 8. Dezember 2014, 18:58

Sonnenblume hat geschrieben: Der Herr Eric Frey ist richtig gut.
Der Herr Frey ist sogar so gut,daß er sagte,wie demokratisch Janukowitsch gewählt war. Wie "demokratisch" er "abgewählt" wurde,sagte er leider nicht - spielt wahrscheinlich auch keine Rolle,denn da hatte der Amerikaner schon den Fuß in der Tür. ;-)
Womit ich wieder zum Thema zurück kommen möchte:

Einfach mal den Amerikaner gaaaaaaaaaanz weit außen vor lassen - dann klappts auch mit dem (russischen) Nachbarn!

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Re: und wie weiter ?

#32 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 19:21

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben: Der Herr Eric Frey ist richtig gut.
Der Herr Frey ist sogar so gut,daß er sagte,wie demokratisch Janukowitsch gewählt war. Wie "demokratisch" er "abgewählt" wurde,sagte er leider nicht - spielt wahrscheinlich auch keine Rolle,denn da hatte der Amerikaner schon den Fuß in der Tür. ;-)
Womit ich wieder zum Thema zurück kommen möchte:

Einfach mal den Amerikaner gaaaaaaaaaanz weit außen vor lassen - dann klappts auch mit dem (russischen) Nachbarn!
Schau dir mal den Artikel 5 der ukrainischen Verfassung an:"Стаття 5. Україна є республікою.
Носієм суверенітету і єдиним джерелом влади в Україні є народ. Народ здійснює владу безпосередньо і через органи державної влади та органи місцевого самоврядування.

Право визначати і змінювати конституційний лад в Україні належить виключно народові і не може бути узурповане державою, її органами або посадовими особами.

Ніхто не може узурпувати державну владу."
Und auf dem Maidan, das waren ganz eindeutig nicht Millionen von Amerikanern.

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Re: und wie weiter ?

#33 Beitrag von FEINDFLIEGER » Montag 8. Dezember 2014, 19:25

Sonnenblume hat geschrieben: Und auf dem Maidan, das waren ganz eindeutig nicht Millionen von Amerikanern.
...und mit Sicherheit auch nicht Millionen von Ukrainer/innen! ;-)

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Re: und wie weiter ?

#34 Beitrag von Sonnenblume » Montag 8. Dezember 2014, 19:29

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben: Und auf dem Maidan, das waren ganz eindeutig nicht Millionen von Amerikanern.
...und mit Sicherheit auch nicht Millionen von Ukrainer/innen! ;-)
Doch, mit absoluter Sicherheit. Ich war von Anfang bis Ende dabei und kann sehr gut einschätzen, wer mich umgibt.
Wie oft warst du da? Und vor allem, um Gottes Willen was hast du da wahrgenommen?

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Re: und wie weiter ?

#35 Beitrag von eurojoseph » Montag 8. Dezember 2014, 19:37

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben: Der Herr Eric Frey ist richtig gut.
Der Herr Frey ist sogar so gut,daß er sagte,wie demokratisch Janukowitsch gewählt war. Wie "demokratisch" er "abgewählt" wurde,sagte er leider nicht - spielt wahrscheinlich auch keine Rolle,denn da hatte der Amerikaner schon den Fuß in der Tür. ;-)
Womit ich wieder zum Thema zurück kommen möchte:

Einfach mal den Amerikaner gaaaaaaaaaanz weit außen vor lassen - dann klappts auch mit dem (russischen) Nachbarn!
was geht einen feindflieger bzw. die Russen an, was die Ukrainer tun oder wollen - und ohne die Amerikaner haetten wir die Russen eh schon am Atlantik ..das wissen die Balten und die andren *neuen Europäer* nur zu gut - entweder der gierige Bär kriegt endlich mal was auf die Pranken oder er lernt es nie....im schlimmsten Fall wuensch ich mir den Kreml - bzw. wenn es sein muss, ganz Moskau als Parkplatz ....nachdem die Russen eh mehrheitlich hinter Putler stehen....ich hatte auch mit Dresden oder Hiroshima auch nur begrenzt Mitleid- na eigentlich nicht einmal begrenzt - was einerseits Ausschwitz war bei den Japanern Mandschuko...ein ganzes Land als KZ- {bei Nagasaki war es schon anders, denn da war es nicht mehr kriegsverkuerzend, das mag ich der USA auch nicht verzeihen..}
jednfalls hätten wir die GI-s nicht in Europa - hätte der Bär zuerst Westberlin geschluckt und so weiter....und ja Verräter an Europa, so Putin-Mastdarmakrobaten gibts ja leider nicht nur hier im Forum....

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Re: und wie weiter ?

#36 Beitrag von FEINDFLIEGER » Montag 8. Dezember 2014, 21:18

eurojoseph hat geschrieben:... entweder der gierige Bär kriegt endlich mal was auf die Pranken oder er lernt es nie...
Für dich als glühenden "Verbalverfechter" ukrainischer Träume hätte ich die passende Antwort auf die Eingangsfrage: Geh hin und gib dem gierigen Bären auf die Pranke! Und: Du wirst lernen!

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Re: und wie weiter ?

#37 Beitrag von telzer » Montag 8. Dezember 2014, 21:24

Der Bär lernt gerade DANCE
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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Re: und wie weiter ?

#38 Beitrag von eurojoseph » Montag 8. Dezember 2014, 21:28

FEINDFLIEGER hat geschrieben:
eurojoseph hat geschrieben:... entweder der gierige Bär kriegt endlich mal was auf die Pranken oder er lernt es nie...
Für dich als glühenden "Verbalverfechter" ukrainischer Träume hätte ich die passende Antwort auf die Eingangsfrage: Geh hin und gib dem gierigen Bären auf die Pranke! Und: Du wirst lernen!
na wenigstens gibt er zu, das dieser Bär gierig ist, das andre ist etwa so geistreich wie *geht doch rueber-(nicht zu Kommunisten, denn da war es berechtigt....) sondern zu allem, was nicht mainstream war - btw - was macht Feindflieger eigentlich noch hier, waer nicht bei Putler besser aufghobn - oder steht er eher im Sold - Zeilenhonorar und so - fuers dreiste Lueugen und hetzen ????

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Re: und wie weiter ?

#39 Beitrag von Sonnenblume » Dienstag 9. Dezember 2014, 08:22

eurojoseph hat geschrieben:- oder steht er eher im Sold - Zeilenhonorar und so - fuers dreiste Lueugen und hetzen ????
Das glaube ich nicht. Ich denke eher, er steht unter dem "Eindruck" seiner Freundin, die Putins Propaganda voll erwischt hat.

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Re: und wie weiter ?

#40 Beitrag von wikna » Mittwoch 10. Dezember 2014, 00:07

Wie weiter?

Im Prinzip eine der üblichen „Heisse-Luft-Fragen“.
Heisse Luft deswegen, weil der Fragesteller SEINE ANTWORT schon vor der öffentlichen Fragestellung genau kennt, sie deshalb nicht beantwortet haben will.
Denn andere Antworten als seine eigene stören ihn nur.

Deshalb füllt er die Luft zwischen der Frage und SEINER ANTWORT mit beliebigen Textbausteinen beliebigsten Bedeutungsmusters.
So von „Ukraine-Jubler“ über „Traumtänzer“ bis hin zum „ukrainischen Propagandaopfer“.
Manchmal auch „da irrt das Statistische Bundesamt….“.

Autismus der in eigener Überzeugung Erstarrter, das Ganze als „eigene Analyse“(-fähigkeit?) verkauft!
Stellt sich so nebenbei die Frage, warum eine solch gefütterte Forums-Polit-Gestalt denn außer der Sache mit dem „Kröten schlucken“ selbst keine eigenen Vorstellungen über das „Wie weiter“ bringt (bringen kann, bringen darf…)?
Weil er keine andere Denke als die seines starren Vergangenheits-Blickes hat (kann, darf…)?

Fragen etwa zur jetzigen moralisch-öffentlichen Position der „alten“ und wieder im Parlament vertretenen Abgeordneten?
Etwa zur jetzigen moralisch-öffentlichen Stellung einer Organisation a la „Abgeordneten-Watch“?
Etwa zur Frage nicht nur der Wahlkreiszugehörigkeit, sondern insbesondere der öffentlichen Verpflichtung eines vom Wahlreis für diesen Wahlkreis ins Parlament Geschickten?
Etwas zur Frage, welcher der Abgeordneten mal öffentlich etwas über seine Verantwortung und Verpflichtung gegenüber seinen Wählern konkretes sagte?
Etwas über ein „…Sie können mich fordern…“?
Etwa zur Frage, welcher der alten / neuen Abgeordneten in logischer Folge in seinem Wahlkreis öffentliche und feste Sprechstunden hatte, hat oder sie beabsichtigt?

Oder einmal weg vom Parlamentsbetrieb und hin zum Engagement der Bevölkerung / Aufforderung zum ZIVILGESELLSCHAFTLICHEN BÜRGER-ENGAGEMENT mit den Fragen:
Welche NGO’s laden denn Abgeordnete zu welchen Themen mit welchem Erfolg zum öffentlichen Gespräch ein?
Welche NGO’s laden denn welche Oligarchen zu welchen Themen mit welchem Erfolg zum öffentli-chen Gespräch ein?
Welche NGO’s laden denn welche Minister zu welchen Themen mit welchem Erfolg ein?

Oder „umgekehrt“:
Welche Abgeordnete / Minister / Oligarchen laden denn welche NGO’s zu welchen Themen mit welchem Erfolg ein?
Welche Partei lädt den welche NGO’s zu welchen Themen mit welchem Erfolg ein?
Welche Partei lädt denn zu welchen Themen denn „Bürger“ überhaupt ein (außerhalb von Wahlkampfzeiten)?

Und vor allem:
Welche Bildungsanstalten (ich denke hier an Universitäten, den „Generationen-Schmieden“ eines jeden Landes!!) laden denn welche Abgeordneten / Minister / Oligarchen zu welchen Themen mit welchem Erfolg zu öffentlichem Diskurs ein?

Das alles wären Fragestellungen, die ein
Drängen auf Entwicklungen,
eine Forderung zur Konzeptentwicklung,
zur Aufzeigung von Defiziten,
eine Aufforderung zur Fehlerbeseitigung
in sich tragen.
Die Forderungen von „einfachen“ Verbesserungen bis hin zum konsequenten System-Umbau für einen Jeden ersichtlich beinhalten.

Aber auf diese Fragenstellungen mit diesen Inhalten und diesen Konsequenzen kommt unsere Lichtgestalt nicht.
Weil sie diese Denke ganz schlicht und einfach nicht hat bzw. sie bisher "geschickt geheim hielt"!
Stell dir diese Frage doch nur im Bereich des Geheimdienstlers vor...... (apart!)
Wie schnell du da wohl wo landest?

Aber das alles sind Fragen "außerhalb eines Horizontes" für ein Moskauer Großraumbüro!
Schon dumm, wenn’s nur zum Krötenschlucken reicht…
Dann muss man schon ganz schön schlucken...

Gut Schluck!
Vielleicht wird ja ein Prinz draus....
(So wat dummes aber auch…)

Na ja, wenn’s Schlucken schön macht…

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Re: und wie weiter ?

#41 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 10. Dezember 2014, 00:34

wikna hat geschrieben: ...unsere Lichtgestalt …
Mal sehen, ob er sich wieder beleidigt fühlt. ;-)

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cronos
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Re: und wie weiter ?

#42 Beitrag von cronos » Mittwoch 10. Dezember 2014, 14:34

Malcolmix hat geschrieben:
cronos hat geschrieben:
toto66 hat geschrieben:Nochmal, es waren nicht meine Worte sondern die des Statistischen Bundesamtes. Hier noch einmal:
....In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sanken die Exporte nach Russ­land im Ver­gleich zum Vor­jahres­zeit­raum um 15 % auf rund 12,9 Milliarden Euro....
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ... ... andel.html
[...]
Dann ist der Text des statistischen Amtes schlichtweg falsch,
Dass Dir das nicht auffiel ? Nicht alles abkupfern, was einem so angeboten wird.

Für mich sind 35 Mrd minus 15 % KEINE 12,9 Mrd als Endergebnis sondern rd. 29 Mrd.
Ja selbst 15 % VON !!! 35 Mrd. sind bei mir nur gut 5 Mrd und keine 12,9

Dass Dir diese Feststellung peinlich ist, wer hätte dafür kein Verständnis.
Hmmm. Und Sie sind der Meinung, Sie können sich Urteile über komplexere Dinge erlauben, scheitern aber schon kläglich an einer simplen Rechenaufgabe? Und meinen dann auch noch, einen Fehler des Statistischen Bundesamtes entlarvt zu haben? Als simple Text-Rechenaufgabe formuliert:

Wenn in einem gesamten Jahr für 35 Mrd. exportiert wurde, im Folgejahr dann in den ersten 5 Monaten ein Rückgang von 15% zu verzeichnen ist, wie hoch ist dann die Summe der Exporte in den ersten 5 Monaten?

Da Sie trotz mehrfacher Hinweise von toto ein Ergebnis um 29 Mrd. Euro errechnen, würde ich gerne bei Ihnen Geld für 5 Monate anlegen. Das scheint sich ja richtig zu lohnen.

Ansonsten gebe ich Ihnen den gutgemeinten Rat: Den Versuch, einen Text gegebenenfalls mehrmals zu lesen, bis man ihn richtig verstanden hat, kann dafür sorgen, daß man nicht immer als geistiger Geisterfahrer unterwegs ist.

Und noch eine Frage: Wie kann man als Kaufmann mit solch rudimentären mathematischen Fähigkeiten bestehen?

Als Antwort auf Deine letzte Frage: DARUM sitze ICH auf der anderen Seite des Schreibtisches und blicke auf Deine blamablen Kenntnisse des Rechnens herab.

Noch einmal:
Das stat.Bundesamt soll nach Deiner Aussage gesagt haben, dass der Export in den ersten 5 Monate mit einem Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahr (2013 waren es rd. 35 Mii Euro) AUF !!! 12.9 Mio zurückgegangen sein soll. Dein Beitrag.

Das ist rechnerisch falsch
Selbst ein Rückgang UM 12.9 Mio wäre falsch.

Als Viertklässler hättest Du das Klassenziel nicht erreicht.
Hier für die Neunmalklugen, die an Deinem Rockzipfel hängen:

35 Mio , Rückgang UM 15 % (15 % von 35 Mio sind ca. 5.25 Mio ) = rd. 29 Mio aufgerundet = das ist die Summe der Exporte für die ersten 5 Monate .

Und genau DAS ist ja die Antwort auf Deine Frage:
"color=#800000]Wenn in einem gesamten Jahr für 35 Mrd. exportiert wurde, im Folgejahr dann in den ersten 5 Monaten ein Rückgang von 15% zu verzeichnen ist, wie hoch ist dann die Summe der Exporte in den ersten 5 Monaten?[/color]"

Antwort: 29 Mio

Ja selbst, wenn jene 15 % für 5 Moante auf das Jahr hochgerechnet werden würden, das sind dann pro Monat 3 % Rückgang und per anno dann 36 %, auch dann kommt man auf eine ganz andere Zahl, als Du und Deine Kampfgefährten hier weissmachen wollen:

35 Mio abzüglich 36 % (3 x 12 ) wäre ein Rückgang UM 12,6 % AUF 22 Mio gegenüber dem Vorjahr.

Für Dich ist die erfolgreiche Anwendung einer von 4 Grundrechenarten wohl ein Problem, was Vieles von dem erklärlich macht, was Du hier ein- und anstellst.

Mann o Meter, So schwer kann das doch nicht sein.,
Wer so wie Du rechnest, ist ein würdiger Vertreter der neuen Ukraine.

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Re: und wie weiter ?

#43 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 10. Dezember 2014, 15:06

cronos hat geschrieben: Mann o Meter, So schwer kann das doch nicht sein.,
Für dich anscheinend schon.
Ich schreibe es hier jetzt mal Idiotensicher auf, wie man mit Prozenten rechnet. Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass das einen cronos erreicht, aber vielleicht jemand anderen.

Also:

Cirka 35 Milliarden im Jahr, das sind in 5 Monaten ca. 35*5/12 = 14,6 , der Rückgang beträgt in der Zeit 15%: 14,6*15/100= 2,2 für 5 Monate. Also ist der Export die ersten 5 Monate 14,6- 2,2=12,4 Sind zwar nicht genau 12,9 aber wir sprachen von ca. Werten.


PS: Aber wenigstens haste es diesmal geschafft, richtig zu sortieren und nur die Formatierung der Schrift ging noch daneben. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles zu spät.

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Re: und wie weiter ?

#44 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 10. Dezember 2014, 15:14

cronos hat geschrieben: Als Antwort auf Deine letzte Frage: DARUM sitze ICH auf der anderen Seite des Schreibtisches und blicke auf Deine blamablen Kenntnisse des Rechnens herab.
Ja das behauptest du immer wieder und immer mehr glaubt das kein Mensch mehr. Jemand der wirklich da sitzt, hat es nicht nötig, auf andere hinunter zu blicken. Noch dazu, wenn der der vor ihm steht, klüger ist.

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Re: und wie weiter ?

#45 Beitrag von Malcolmix » Mittwoch 10. Dezember 2014, 18:10

Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben: Mann o Meter, So schwer kann das doch nicht sein.,
Für dich anscheinend schon.
Ich schreibe es hier jetzt mal Idiotensicher auf, wie man mit Prozenten rechnet. Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass das einen cronos erreicht, aber vielleicht jemand anderen.

Also:

Cirka 35 Milliarden im Jahr, das sind in 5 Monaten ca. 35*5/12 = 14,6 , der Rückgang beträgt in der Zeit 15%: 14,6*15/100= 2,2 für 5 Monate. Also ist der Export die ersten 5 Monate 14,6- 2,2=12,4 Sind zwar nicht genau 12,9 aber wir sprachen von ca. Werten.
Liebe Sonnenblume,

ich habe die Rechenoperation mit dem Taschenrechner Modell Sochi (mit dem Qualitätssiegel der 5 olympischen Ringe) noch mal gegengerechnet. Da kommt dann tatsächlich das Ergebnis heraus, welches cronos hier verkündet hat. Bleibt nur noch die Frage offen, ob mit diesem Taschenrechner die Kosten für den Brückenbau zur Krim errechnet wird.

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Re: und wie weiter ?

#46 Beitrag von Sonnenblume » Mittwoch 10. Dezember 2014, 18:15

Malcolmix hat geschrieben:
Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben: Mann o Meter, So schwer kann das doch nicht sein.,
Für dich anscheinend schon.
Ich schreibe es hier jetzt mal Idiotensicher auf, wie man mit Prozenten rechnet. Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass das einen cronos erreicht, aber vielleicht jemand anderen.

Also:

Cirka 35 Milliarden im Jahr, das sind in 5 Monaten ca. 35*5/12 = 14,6 , der Rückgang beträgt in der Zeit 15%: 14,6*15/100= 2,2 für 5 Monate. Also ist der Export die ersten 5 Monate 14,6- 2,2=12,4 Sind zwar nicht genau 12,9 aber wir sprachen von ca. Werten.
Liebe Sonnenblume,

ich habe die Rechenoperation mit dem Taschenrechner Modell Sochi (mit dem Qualitätssiegel der 5 olympischen Ringe) noch mal gegengerechnet. Da kommt dann tatsächlich das Ergebnis heraus, welches cronos hier verkündet hat. Bleibt nur noch die Frage offen, ob mit diesem Taschenrechner die Kosten für den Brückenbau zur Krim errechnet wird.
Vielleicht ist er ja auch an der Elbphilharmonie beteiligt? |-D

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Re: und wie weiter ?

#47 Beitrag von Mathias Z » Donnerstag 11. Dezember 2014, 02:33

Hallo!

Ach Cronos....

Ich schäme mich immer mehr fremd. Wenn du wirklich deutscher Staatsbürger bist, müsste ich mich bei jedem deiner Beiträge erst einmal entschuldigen.
Du schreibst dir da einen Stuss zusammen.... unglaublich.

Dann brauchst du ganze drei Tage um dir auf deine dumme Klugscheißerei eine noch dümmere oben drauf zu setzen. Anderen etwas vor zu rechnen und es zwei mal selbst nicht hin zu bekommen. Aber immer schön labern wie dumm doch alle sind. Ich würde mal behaupten da hast du dir ein dickes Ei gelegt.
Ich wundere mich wie so ein Begriffsstutziger Mensch eine Firma leiten kann. Wie läuft das da bei dir ab wenn da mal jemand anderer Meinung ist? Annektierst du dann die hälfte seines Gartens oder schickst du "Freiheitskämpfer" um ihn zu "überzeugen"?

Für mich bleibst du ein sehr lustiger Troll der bis jetzt nur viel Wikipedia wissen verbreitet und es dennoch schafft ellen lange Texte ohne Aussage zu schreiben. Komm zur Abwechslung mal auf den Punkt oder erspare uns deine kranken Ergüsse.

Ich verstehe nicht wieso es solche Menschen gibt wie dich. Da wird man über kurz oder lang misanthrop. Danke dafür.

Ich wette hier kommt nichts mehr von ihm, außer ein allgemein Rundschlag oder die bitte zum Thema zurück zu kehren.

Gruß
Mathias

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Re: und wie weiter ?

#48 Beitrag von toto66 » Donnerstag 11. Dezember 2014, 06:29

Sonnenblume hat geschrieben:
cronos hat geschrieben: Mann o Meter, So schwer kann das doch nicht sein.,
Für dich anscheinend schon.
Ich schreibe es hier jetzt mal Idiotensicher auf, wie man mit Prozenten rechnet. Ich habe aber nicht viel Hoffnung, dass das einen cronos erreicht, aber vielleicht jemand anderen.

Also:

Cirka 35 Milliarden im Jahr, das sind in 5 Monaten ca. 35*5/12 = 14,6 , der Rückgang beträgt in der Zeit 15%: 14,6*15/100= 2,2 für 5 Monate. Also ist der Export die ersten 5 Monate 14,6- 2,2=12,4 Sind zwar nicht genau 12,9 aber wir sprachen von ca. Werten.


PS: Aber wenigstens haste es diesmal geschafft, richtig zu sortieren und nur die Formatierung der Schrift ging noch daneben. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles zu spät.

ich hätte ihn ja noch bisschen rumrechnen lassen.... andere als Viertklässler zu beschimpfen und dann eine "Glanzleistung" nach der anderen. Aber zumindestens weiss ich jetzt wieso das bei den Kommunisten mit den Plänen, deren Erfüllung und vor allem den Wahlergebnissen immer so daneben ging. Also daneben in dem Sinne "weit von der Realität erntfernt"

Scheinbar muss man die Putinkrankheit dort haben. Statt sich mal zu hinterfragen einfach stur und steif die Behauptung aufzustellen: "das StaBu kann nicht rechnen" zeugt schon von ausgeprägten Anzeichen von Grössenwahn.

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Anuleb
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Re: und wie weiter ?

#49 Beitrag von Anuleb » Samstag 20. Dezember 2014, 16:24

Was soll's, Grössenwahn, gewisse Limitierungen und Hass auf demokratische Gesellschaftsstrukturen sind offensichtlich Grundvorraussetzungen, um sich für Putin und seine Sicht der Dinge begeistern zu können.

So nebenbei bemerkt, ich glaube, dass es als ausgesprochen wohltuend empfunden wird, dass er nicht mehr aktiv ist, die Qualität des Forums hat auch nicht gelitten, und es ist, trotz seiner Prophezeihung, auch nicht eingeschlafen. Gut so!!!!

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telzer
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Re: und wie weiter ?

#50 Beitrag von telzer » Samstag 20. Dezember 2014, 17:17

Weniger undiskutierbares Material ist richtig entspannend . Endlich mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren .
Ja dem stimme ich zu :-D

Und , der wird mir fast fehlen [smilie=cool_ukr]
Wenn erst alle glauben, dass Vereinbarungen und Absprachen nur dazu da sind um später bei der ersten Gelegenheit wieder gebrochen zu werden, wäre das gleichbedeutend mit dem Anfang vom Ende. (unbekannter Autor)
Jetzt ist diese Zeit ! слава Україні

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