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stefan22967
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Wohnungsfragen

#1 Beitragvon stefan22967 » Freitag 19. Oktober 2012, 21:03

Hallo Leute,
ich und meine Frau haben folgendes Problem,Ihr Vater dem 33% an der Wohnung gehören will Umbedingt Verkaufen die Wohnung befindet 300m vom Parlament entfernt Strasse Klovski ca .54qm.Ich würde die Wohnung sehr gerne behalten und Ihren Vater eine Wohnung kaufen auf Kredit in Deutschland aufgenommen,man bekommt eine gute Miete und es wären 50% in unsere Tasche und mein Stiefsohn könnte ohne Probleme in 6 Jahren Studieren.Ein Problem ist das Kinderkomitee 16qm sind auf den Sohn eingetragen.Was ist das Kinderkomitee ?Das sich 2mal im Monat Trifft und den Verkauf zustimmen muss und eine Wohnfläche von 16qm nachweissen muss,obwohl er in Deutschland leben tut.Ihr Vater möchte den Sohn nicht eingetragen haben in seiner neuen Wohnung.Eine andere Variante ist Wohnung Verkaufen,kleine Wohnung am Stadtrand im Neubau kaufen restliches Geld bei der Bank anlegen meine Frau sagt und ich habe im Internet Recherschiert es gibt 9-10.5% Zinsen bei USD bei einer 5.stelligen Summme.Ihre Mutter hat eine kleine Summe seit
6 Jahren in Dollar angelegt und bekommt 7.5% im Jahr."Das ist kein Dreck" eine super Rendite, auf Tagesgeld bekomme ich 1.5% bei Comdirect.Meine Frage ist wie sicher ist die Geldanlage bei einer Ausländischen oder Ukrainischen Bank in der Ukraine?Hatte jemand schon Erfahrungen sammeln können?Bei Ihrer Tante, die hat vor Jahren auch einmal Dollar eingezahlt am Schalter und das Geld ist nie auf dem Konto gutgeschrieben worden.Deshalb bin ich ein wenig Misstrauisch gegen die Banken in der Ukraine.



P.s Auch in Deutschland sollte man den Banken und Versicherungen nicht über den Weg trauen,alles Verbrecher und Provisionsgeile Leute,
nur das wir ein Funktionierendes Rechtssystem haben.Und die nächste Finanzblase wird immer größer ,siehe Europa,Japan,USA bis sie platzt und dann wird es Härter als 2008 .


Freundliche Grüße

Stefan

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Siggi
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Re: Wohnungsfragen

#2 Beitragvon Siggi » Freitag 19. Oktober 2012, 22:14

Hallo Stefan,

Wir haben seit nunmehr gut 10 Jahren Geldanlagen in UA. Was uns bislang passiert ist:
- Das Konto wurde gesperrt (genauer alle Konten) und man konnte nur Kleinbeträge abheben (das war in der Krise zur "Revolution). Nach ein paar Wochen hatte sich die Lage normalisiert.
- Die Bank behauptet, sie könne einen so hohen Betrag in Fremdwährung nicht auszahlen, obwohl die Auszahlung Tage vorher angekündigt wurde. Man bot uns die Auszahlung in Landeswährung an. Die Schwiegermutter hat einen Skandal gemacht, dann war 3 Stunden später das Geld da. Es ging damals nur um ein paar Tausend Euro, also kein wirklich hoher Betrag.
- Einige Banken "sitzen" gern auf dem Geld und versuchen mit Auto-Prolongation um die Auszahlung herum zu kommen. Man muss rechtzeitig und nachvollziehbar (schriftliche Bestätigung der Bank) kündigen.
- In der Krise 2008 ging eine Bank in Konkurs, wo wir eine sechsstellige Summe angelegt hatten. Nach mehr als 1 Jahr wurde das Guthaben an eine andere Bank übertragen. Es war nur ein kleiner Teil ca. 50T verfügbar, der Rest musste entweder zinslos warten oder konnte wieder angelegt werden. Wir entschlossen uns zur Wiederanlage.
- Diese neue Bank (die zur Firmengruppe einer berühmten inhaftierten Person gehörte) ging wiederum nach ca. 1 Jahr in Konkurs. Wieder dauert es recht lange. Mittlerweile haben wir alles Geld inkl. Zinsen erhalten.

Bei Anlage in Landeswährung haben wir letzten Monat noch 24% bekommen. Man trägt aber ein Kurs Risiko (wenn man in Fremdwährung rechnet und die Landeswährung nicht zum Leben im Land benötigt). Die Landeswährung wird auf Sicht gegen den USD (und damit wohl auch gegen den Euro verlieren). Ob man das Risiko eingeht, muss jeder selbst wissen. In der Vergangenheit stand der USD jahrelang fest bei 5, dann folgte der Kurssturz auf 8. So etwas zerstört den Zinsvorteil von einigen Jahren! Eine Kursbewegung in dieser Art wird wiederkommen, fragt sich nur wann.

Obwohl wir bislang keine Verluste erleben mussten, war der Zugang zu Teilen des Geldes jahrelang blockiert. Die Zinsen wurden während dieser Zeit unregelmäßig gezahlt. Muss man von dem Zinserträgen leben, hat man in diesen Zeiten schlechte Karten.

Was wir tun: No Risk, no Fun! Wir legen daher weiterhin in UA an, ein paar Hunderttausend in Landeswährung, der Rest in Fremdwährung. Der Hauptteil unseres Vermögens befindet sich aber in Immobilien in Westeuropa. Damit sind bei geeigneter Objektwahl auch Renditen von 8% und mehr erzielbar. Auch die Anlage in Euro ist auf Jahrzehnte nicht sicher. Einfach mal an die Bankenrettung und Griechenland denken!

Gruß
Siggi

P.S: In der Vergangenheit waren auch recht hohe Renditen jenseits der 30% durch Wertsteigerungen bei ukrainischen Immobilien realisierbar. Leider hatte ich damals noch einen Kredit auf meinem Haus in DE und habe daher in UA nur wenige Objekte (unter Zwang durch meine Frau) gekauft. Hätte meine Frau nicht insistiert "Du bist ein dummer Deutscher und willst dein Geld durch harte Arbeit, statt wie die Ukrainer leicht verdienen", dann hätten wir von dieser Entwicklung gar nicht profitiert. Ich glaube aber, dass diese goldenen Zeiten nicht wieder kommen.

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stefan22967
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Re: Wohnungsfragen

#3 Beitragvon stefan22967 » Samstag 20. Oktober 2012, 16:02

Hallo Siggi,
vielen Dank für deinen Aufschlussreichen Bericht,hat uns sehr geholfen.Ich denke man sollte die Wohnung ,renovieren man bekommt zwischen 750-900 USD im Monat wa eine Rendite von ca.6,5-7,5% was Super ist.Du must mir einmal dein Geheimniss Verraten wie man 8%Rendite mit Häusern erzielen in Westeuropa.Ein Bekannter hat 5 Miethäuser und erzielt 4,5-5,5% mit Altbauwohnungen.

Mein Geld lege ich in Aktienfonds,Firmenanleihen(BASF,Telekom,seit 2 Wochen HSV 6% auf 5Jahre ist kein Schrott) Genusscheine von der Hausbank.Bei Variante 2 wir Verkaufen die Wohnung legen das Geld in USD an.Hast Du einen Tipp,welche Bank einen Guten Ruf hat und
Seriös arbeitet?"Was kannst du mir zu Unicreditbank,BTG,Privatbank,Ukrainebank oder Raiffeisen und Volksbank sagen" wo Ausländischebanken Anteile haben oder Tochterbanken sind,wir verzichten auch auf 1-1,5% Rendite es sollte aber eine große Bank sein.
Zum Glück müssen wir davon nicht Leben,es ist für unsere Kinder.Das Geld in Griwna zu Tauschen ist Verlockend.Ich denke auch die Griwna wird 2013 um 8-10% abgewertet.Und es kommt zu Preiserhöhungen wie im Winter 2011.
Du Sagst:" No risk,no fun"Ich sage:"Safty first" wobei es keine 100% Garantien und Sicherheiten bei dieser Geldanlage gibt.
Ich schaffe etwa 6-8% Rendite im Jahr,bei guten Börsenjahr auch mal 10-12% laut unseren Wirtschaftsexperten von Angie haben wir
2-2,5% Inflation die Gefühlte Inflation ist bei 4-6% im Jahr vermehre mein Geld nicht ,habe aber auch kein Kaufkraftverlust.
deshalb sage ich immer alles über 5% ist ein gutes Investment.

Freundliche Grüsse

Stefan

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Re: Wohnungsfragen

#4 Beitragvon Siggi » Samstag 20. Oktober 2012, 17:01

stefan22967 hat geschrieben:Du must mir einmal dein Geheimniss Verraten wie man 8%Rendite mit Häusern erzielen in Westeuropa.

Das ist kein Geheimnis. Schick mir Deine Mail Adresse per PN. Ich habe gestern erst wieder ein Angebot für einen 8% in Dresden unaufgefordert zugeschickt bekommen. Mit einer Immobilie erwirtschaften wir sogar 12%. Die liegt in einer Kleinstadt und hat ein höheres Risiko bzgl. Leerstand, daher die höhere Rendite.

Hast Du einen Tipp,welche Bank einen Guten Ruf hat und Seriös arbeitet?"

Die Privatbank ist die größte Bank in UA. Wenn die Probleme haben, dann andere Banken höchst wahrscheinlich auch.

Ich schaffe etwa 6-8% Rendite im Jahr,bei guten Börsenjahr auch mal 10-12%

Freu Dich und sei froh. Wofür brauchst Du dann noch UA? Aber Du musst Deine Rendite schon im Mittel rechnen. Also auch die Verluste aus der Krise miteinrechnen, sonst ist es Selbstbetrug. Ich kann mich noch an einen Anlegerbrief aus Liechtenstein erinnern. Im Jahresmittel über 14%, seit 10 Jahren. Sogar Fonds haben sie gegründet. Alles lief super. 2008 kam dann der solide Verlust von 98%. Den Fond gibt es nicht mehr. Mein Bruder lebt seit fast 20 Jahren von so etwas. Er war aber auch ehrlich genug zuzugeben, in der Krise 2008 bis zu 75% Verlust gemacht zu haben. Nachher erholten sich dann die Kurse, wenn nicht, wäre er inkl. seiner Altersvorsorge ruiniert gewesen. Für so etwas braucht man starke Nerven, die ich nicht habe.

Gruß
Siggi

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Optimist
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Re: Wohnungsfragen

#5 Beitragvon Optimist » Samstag 20. Oktober 2012, 17:45

Seriös arbeitet in der Ukraine die Uni-Creditbank, zumindest habe ich persönlich nur gute Erfahrungen gemacht.

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stefan22967
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Re: Wohnungsfragen

#6 Beitragvon stefan22967 » Sonntag 21. Oktober 2012, 14:20

Hallo Siggi und Optimist,
vielen dank euch beiden für die Antworten.Du hast Recht Siggi,man muß seine Verluste einrechnen habe von 1999-2008 etwa 20-25% Verloren ein paar "Griffe ins Klo"z.B Telekom 3 .Tranche für 66.5Euro,Cargolifter,Carrier one und Medigene Verluste von 90-100%.
Bei Telekom tröstet mich die Dividende von 70 Cent je Aktie dauert nur noch 30 Jahre bis der verlust realisiet ist,bei Cargolifter kann ich mir noch nicht einmal eine Currywurst mit Pommes kaufen.Seit 2008 spare ich jeden Monat kleine Beträge in Aktienfonds und habe den Sinuskurveneffekt,nach 2-3 Jahren ziehe ich da geld herraus und kaufe Firmenanleihe was etwa 4,5-6% bringt.Habe 4mal eine einmal Summe in Aktienfond angelegt und 2mal Verlust von 10-15%gemacht gut einmal auch 40% Rendite gehabt in 2Jahren aber es ist mir zu Risikoreich.Von Themenfonds,Medienfonds,Firmenbeteiligungen und Steuersparmodellen lasse ich die Finger.Ich denke aber die Aktien und
Aktienfonds sind Alternativlos für die nächsten 10-15 Jahre wenn man eine Rendite haben möchte die gefühlte Inflation zu schlagen und sein Geld nicht weniger werden tut.Wozu wir die UA brauchen, das der Deutsche Staat keine Vermögenssteuer und Zinsertragsteuer kassieren kann.Wie hoch ist die Vermögenssteuer in der Ukraine oder gibt es sowas nicht?

In Ostdeutschland sind Renditen von 8% mit Wohnungen noch möglich wenn du viele Wohnungen hast stört es dich nicht wenn 2-3 Leerstehen.Bei 1-2Wohnungen ist es schwierig.bei uns in Hamburg sind die Preise um 20 %gestiegen in 2 Jahren für Eigentumswohnungen,selbst bei Insolvenzversteigerungen zahlen die Käufer 85-95%des Verkehrswert.habe davon im Moment Abstand genommen die Mieteinahmen würde
nicht die Kreditkosten decken ,auch wenn etwas Eigenkapital vorhanden ist.Du weißt ja es gibt 3 .Punkte beim Immobilienkauf 1.die Lage 2.die Lage 3. die lage.

Haben uns am letzen Wochenende 12 Wohnungen in Kiew angesehen,2 bei Metro Klovskaja,3bei Metro Heikovska,3 neben Region Heikovska Name habe ich vergessen und 3 in Abelonia,und eine neben Zoo.War etwas verwundert das in den Wohnungen noch keine Fliesen im Badezimmer und Küche waren keine Küche ,Linoleumboden meist Ältere Leute darin Wohnen.war aber 2 stunden später schlauer
als wir uns 2 Rohbauten angesehen haben die wir so hätten kaufen können.Liege ich Richtig mit meiner Einschätzung das es eine Käufermarkt in Kiew gibt?Habe noch nie eine 100 .seitige Zeitung gesehen nur mit Immobilien in Kiew und Kiewregion.

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Freundlichen Grüssen

Stefan

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Re: Wohnungsfragen

#7 Beitragvon Siggi » Sonntag 21. Oktober 2012, 16:16

stefan22967 hat geschrieben:In Ostdeutschland sind Renditen von 8% mit Wohnungen noch möglich wenn du viele Wohnungen hast stört es dich nicht wenn 2-3 Leerstehen.

1. Wir kaufen nur komplette Häuser (die Nebenkosten von ETW sind zu hoch und zum Teil nicht umlagefähig)
2. Nur vollvermietet Objekte (etwas anderes würde ich nur kaufen, wenn es entsprechend abgepreist wäre, aber bei hoher Leerstandsquote ist immer Vorsicht geboten.)
3. Nur Objekte im erstklassigen Erhaltungszustand.
4. Nur Objekte, in den man auch selbst vorstellen könnte, dort zu wohnen.
5. Will man keine Schwierigkeiten mit der Neuvermietung, wählt man nur Städte mit wachsender Bevölkerung (Hintergrund Info zu jeder Stadt inkl. statistischen Kenndaten gibt es im Netz). Alles andere nur dann, wenn es entsprechend abgepreist ist und 12%-15% Rendite bietet.
6. Die Lage ist wichtig, wo sind Schulen, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, wo gibt es Industrie, die Immissionen produziert, etc.
7. Wir sind nicht auf der Flucht. Zeit lassen, bei guter Vorauswahl kommt ein ernstzunehmendes Angebot auf ca. 20 Besichtigungen. Bei schlechter Vorauswahl ist die Quote so hoch, dass man verzweifeln will. Aber man kann es lernen: Umgebung vorher mit Google StreetView anschauen, viele Fotos anfordern, genaue Pläne (wg. Aufteilung des Wohnraums wichtig), Makler Löcher in den Bauch fragen, wg. Feuchtigkeit im Keller, Zustand des Daches, etc. Ihm erklären, dass man mit einem Fachmann vor Ort kommt und es ohnehin auffällt, nur dass er dann für zukünftige Objekte den Kontakt verbrannt hat. Nichts ist lästiger, als ein paar Hundert Kilometer zu fahren und dann in den ersten Minuten zu sehen, dass das Angebot "Müll" ist.

Man zahlt in den neuen Bundesländern (wg. des schlechten Rufs) noch niemals die Renovierungskosten der Objekte. Um mal ein Beispiel zu geben: Versicherungswert ca. 780'000 Euro, belegte Renovierungskosten ca. 470'000, VK unter 200'000, vollvermietet, provisionsfrei, 1a Zustand, Nettomonatsmiete 2400 Euro. (Eigentümer nach dritten Herzinfarkt von der Frau zum Verkauf gezwungen. Es soll schnell gehen.) Ein anderes Beispiel: Kernsaniert für 1.4M, Denkmalschutz, tolles Haus in parkähnlichen Grundstück, 9 WE, VK um die 650'000, Rendite über 8%, direkt vom Eigentümer, erstklassiger Zustand. Für den Eigentümer (eine GmbH) hat sich das Objekt nur wg. des Steuervorteils gerechnet. Dieser Vorteil ist nun weg und das Objekt wird abgestoßen. Ich bin in DE nicht steuerpflichtig, diese Dinge interessieren mich nicht. Ich rechne nur nach Netto Rendite.

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Wo, in DE? Zum Teil hoch in den neuen Bundesländern. Muss aber eingepreist sein.

Gruß
Siggi

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Re: Wohnungsfragen

#8 Beitragvon lev » Dienstag 23. Oktober 2012, 11:51

Hallo Siggi und Stefan,
ihr händelt ja mit recht großen Summen. Hab da mal ne Frage zum Geldtransfer D nach UA und umgekehrt. Ab 10.000 € in bar ist es doch nicht mehr so unproblematisch und ab 50.000 € wohl nur mit Herkunftsnachweis möglich das Geld ein- bzw. auszuführen. Wie macht ihr das?

Gruß lev

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Re: Wohnungsfragen

#9 Beitragvon Siggi » Dienstag 23. Oktober 2012, 17:50

lev hat geschrieben:Wie macht ihr das?

Ich hatte noch nie mehr als ein paar Tausender bei der Reise in bar dabei, egal in welche Richtung. Mir geht es dabei nicht so sehr um die gesetzlichen Regelungen. An der Grenze muss man das Geld ja deklarieren. Bei der Vorstellung, dass dann die ganze Grenze weiß, dass man mit einem Koffer voller Geld einreist, ist mir extrem unwohl. Ich möchte da keine Begehrlichkeiten wecken. Devisen kann man völlig unproblematisch in die Ukraine überweisen - auch größere Summen. Das kostet zwar ein paar Gebühren, aber das ist mir meine Sicherheit wert.

Gruß
Siggi

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Re: Wohnungsfragen

#10 Beitragvon stefan22967 » Mittwoch 24. Oktober 2012, 20:37

Hallo Lev,
ich Handel nicht mit grossen Summen, meine Frage war nur wenn wir die Wohnung in Ua Verkaufen von meiner Frau wie man das Geld am besten anlegt.Sind auf das Thema nebenbei gekommen weil 8% die Siggi mit Häusern macht sind Grandios.Ich kann dir nur das sagen was an den Grünen und Roten Schildern an der Sicherheitskontrolle im Flughafen steht,bis3000 Euro in Bar oder Waren bis 250 Euro nicht Meldepflichtig grüner Channel,roter Channel über 3000Euro in Bar Meldepflichtig.Ich habe für einen Freund ein Auto rübergefahren .Gab mir die 2500 Dollar für meine Auslagen Vericherung,Steuern,An-Abmelden in De und Sprit hatte Keine Dokumente dafür von der Bank in Ua,die Rechnung nicht mitgenommen für den Kunden.Ich glaube die haben das Gespeichert ,bei den nächsten 2mal muste ich eine Zollerklärung ausfüllen als ich Einreisen wollte am Flughafen.Danach war alles wieder Normal.


Gruss Stefan

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