PolitikZankapfel Asowsches Meer

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Zankapfel Asowsches Meer

#1 Beitrag von Handrij » Freitag 20. Juli 2018, 13:48

Seit der Eröffnung der russischen Kertsch-Brücke im Mai ist das Asowsche Meer zum Zankapfel zwischen Moskau und Kiew geworden. Viele der Schiffe, die ukrainische Häfen anlaufen wollen, sind zu hoch, um die Brücke zu unterqueren..
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Robert1959
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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#2 Beitrag von Robert1959 » Samstag 21. Juli 2018, 23:24

Ich wußte gar nichts über die Höhe der Brücke und deren Auswirkung auf die Wirtschaft! Ich dachte nur dass diese Brücke als militärische Nachschubweg zur Invasion der Ukraine dient. Putin hat doch nur noch seine Armee und sonst geht alles dem Bach herunter!

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#3 Beitrag von Max1969 » Sonntag 22. Juli 2018, 08:07

Die Landgrenze zwischen Ukraine und Russland ersteckt sich auf fast 2000km. Unwahrscheinlich, das für eine "Invasion der Ukraine" die neue Brücke notwendig währe.

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#4 Beitrag von Dicker » Sonntag 22. Juli 2018, 09:57

Die Brücke ist so ein Propaganda Bauwerk wie in Nürnberg. Die ist auf sehr schlechten Grund errichtet worden um nur die Bevölkerung zu versorgen,da über die Ukraine ja es nicht geht.Angeblich sollen ja schon vereinzelt Risse festgestellt worden sein.
Auch Putin ist nicht unendlich und wenn er weg ist,was kommt danach ? Ich hoffe das es mal zu einer Opposition reicht und auch dort das Volk entscheidet und nicht die Partei ( Kreml ) Ich habe nichts gegen Russen,aber wie die Morde an Oppositionellen mit aller Macht anderen zu geschoben werden ist doch schon Merkwürdig.Warum will denn der ganze Osten nicht mehr mit Russen zusammen arbeiten ?

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#5 Beitrag von Max1969 » Sonntag 22. Juli 2018, 11:06

Das Problem ist schon ein bisschen vielschichtiger, als immer die (noch) populäre Putin-Keule raus zu holen. Ich hab die Gorbatschow Zeit in der Sowjetunion erlebt, Russland unter Jelzin, seit Putin im Kreml ist, lebe ich in Russland. Bin viel unterwegs, Russland, Krim, Ukraine, Weissrussland, Polen usw. Sozusagen zwischen den sogenannten Konfliktparteien.

Wenn es nur Gut und Boese, Schwarz und Weiss geben wurde, wie erklaerst Du Dir die zehntausenden Gastarbeiter aus der Ukraine (damit meine ich nicht die Fluechtlinge aus des Separatisten-Gebieten) in Russland? Wie die vielen Ukrainischen Geschaeftsleute auf der Krim? Wie die Maschinen und Anlagen Lieferungen aus Richtung Ukraine nach Russland?

Es gibt ein wirkliches Leben, in dem die Verrueckten der Politik und das Getoese der Medien keinerlei Rolle spielt. Ich sehe das ueberall in Russland, wie erst neulich in Samara, wo Russen und Gastarbeiter aus Odessa voellig normal nebeneinander nach der Arbeit sitzen und Bier trinken. Auf dem Nachbargrundstueck sind Monteure aus der Ukraine und bauen eine Anlage auf. Alles ohne die von den Medien propagierten Feindschaft. Geht also. Ohne Politiker. Viel besser....

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#6 Beitrag von Dicker » Sonntag 22. Juli 2018, 14:13

Klar ist es Vielsichtig,aber Du sagst es ja selbst das es mit Ukrainer und Russen geht. Aber warum ist der Zwist entstanden in der Ostukraine ? Sicherlich zum grossen Teil durch die Einmischung des Kremls. Die Aussage das die Ukraine die Russische Sprache dort verbieten will oder die Menschen um Ihr Leben fürchten funktioniert nicht.Die Führung in Kiev hätte anders vorgehen müssen,aber durch die Einmischung der Separatisten haben Sie doch die Lage noch mehr vergiftet. Jahrelang haben Sie zusammen gelebt wurden Freundschaften gepflegt und untereinander auch geheiratet.Die Medien auf der einen Seite haben doch durch Fehl oder Fakenews zur Ukraine Ihr übriges getan um den Hass der dort herrscht zu schüren.
Die merken dort noch nicht mal das Sie nur als Spielball missbraucht werden. Der Kreml treibt doch das Spiel in einer Enklave in Georgien,in Transnitien und mit der Krim genau so. Sht her wenn Ihr nicht wollt wir wir dann können wir auch anderes.Es wird sicher ein Harter und langer Weg werden den Donbass zu überzeugen das er zur Ukraine gehört.Dieser Prozess wird sicher Jahrzehnte in Anspruch nehmen.
Also Ich habe in meiner Familie auch 2 Angehörige die in Russland gearbeitet haben,aber sehr wenig Geld bekommen haben und eine Person die dort noch arbeitet,aber nicht so zufrieden ist.Es ist klar das in der Ukraine es schwer ist Arbeit zu finden weil die Wirtschaft so wir Sie hier im Westen Sie kennen dort nicht existiert.Potenzial haben Sie nach meiner Meinung im Agrarsektor und Flugzeugbau.
Warten wir mal ab wie sich die Geschichte entwickelt. Ich denke die Ukraine sollte es wie mit der Schweiz halten. Im Wirtschaftlichen mit der EU zusammen,aber kein Zusammenschluss mit der EU da wir selbst genug Problemstaaten innerhalb haben. Über kurz oder lang müssen Sie auch wieder einen Gemeinsamen Konsenz mit Russland finden. Das wird aber genau so lang werden wie die Befriedung im Donbass. Ich wünsche mir dort endlich Ruhe und Frieden und das die Vernunft siegt

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#7 Beitrag von Robert1959 » Sonntag 22. Juli 2018, 20:04

Da sind ja einige Meinungen zusammen gekommen! Die Brücke wäre ja militärisch nicht notwendig, da es zwei tausend km Grenze gibt. Jetzt kann man Panzer und Ausrüstungsgegenstände hinübertransportieren.Wenn es zum Krieg kommt, dann geht er von der Krim aus, entweder nach Trinistrien oder in Richtung Mariupol- Überall werden es Zweifrontenkriege sein.Ich weiß auch nicht, ob die russische Flugzeuge aus Syrien auch wieder zurückgeflogen sind oder auf der Krim gelandet sind!
Der russische, ukrainische und deutscher Arbeiter können friedlich an einem Tisch sitzen, denn sie haben andere Interessen. Sie wollen leben, in Urlaub fahren und ihr Leben mit der Familie geniessen. Irgendwann werden sie merken, dass der Nationalismus sie nur ausnützt, auch die Geschäftsleute dieser 3 können am gleichen Tisch sitzen, und den Profit durch den Nationalismus untereinander auf Kosten der Bürger verteilen. Eines Tages wird Russland wieder frei sein, da gibt es Widerstand und die Fake News verlieren ihre Bedeutung, weil sie keiner mehr glauben wird, da man die Realität vor Augen hat!

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#8 Beitrag von Dicker » Sonntag 22. Juli 2018, 20:57

Richtig . Irgenwann kommt das Erwachen. Bei uns war es ja von 1933 - 1945 genau so da viele ja H.... rufen und spät aus der Lethagie erwacht sind.Es ist ja nicht das Russische Volk , sondern die Politik die Sie mit Fakenews beeinflusst.Das ist auch bei uns so das Tatsachen von Medien ganz verschwiegen werden , oder erst gar nicht bekannt gemacht werden.

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Re: Zankapfel Asowsches Meer

#9 Beitrag von Robert1959 » Sonntag 22. Juli 2018, 23:41

Es ist in der Tat so, dass man bei allen Informationen immer kritisch sein muss. Bei uns besteht die Gefahr, dass die Nachricht zur Ware wird, die man sich bei Nachrichtendienste besorgt und bezahlt. Es gibt aber noch die Alternativen und man kann auch selbst nachforschen. Das wurde in Russland jetzt am 1 Juli 2018 verschärft. Das Vorratsdatenspeicherungsgesetz sieht vor, dass alle Daten für 6 Monate gespeichert bleiben.
Der Vergleich mit 1933 bis 1945 hinkt etwas, da heute die Information auch durch das Internet empfangbar ist, was 1933 noch das Radio war!

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