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bohne_68
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Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#1 Beitrag von bohne_68 » Montag 13. April 2015, 09:19

Hallo zusammen, hier ein aktueller Bericht zur Krim:
Die 2,3 Millionen Krim-Bewohner wollten das Paradies – stattdessen ist die Krim nach 12 Monaten in Russland ein Niemandsland
Quelle: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...

In dem Artikel findet sich folgende Anmekung:
Die Pläne für die Sewmorsawod-Werft liegen immer noch in Moskau und die Euphorie der Werftarbeiter ist so schnell gesunken wie die Flut. «Es ist schon erstaunlich, dass auf der Krim- Halbinsel funktionieren soll, was in sieben Jahrzehnten Sowjetunion nicht funktioniert hat», schüttelt ein ehemaliger Werft-Manager den Kopf. «Das sicherste Rezept, um ein blühendes Unternehmen zugrunde zu richten, ist die Verstaatlichung!»
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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#2 Beitrag von Gast » Montag 13. April 2015, 10:33

Probleme auf der Krim kommen nicht durch die (sagen wir mal) Annexion, sondern durch die sinnlose Sanktionspolitik des Westens und der Ukraine. Und vorallem die Ukraine, die ja immer schreit dass die Krim besetzt wurde und die Leute unter Gewaltandrohung zu dem Referendum gezwungen wurden und dass die Krim weiterhin Ukrainisches Staatsgebiet ist und die Leute ukrainische Staatsbürger - sollte sich um die eigenen Staatsbürger kümmern, wenn's nun so ist. Amsonsten einfach anerkennen, dass die Halbinsel weg ist. Denn es ist sicherlich der absolut falsche Weg die Menschen wieder für sich zu gewinnen.
Die Bürger werden einfach dafür bestraft, dass die sich für eigene Meinung und Überzeugung eingesetzt haben. Und auch wenn ich am Anfang gegen die Abspaltung war, spätestens jetzt sage ich nur dass die scheiß Regierung in Kiew es nicht anders verdient hat, die sollten mal anfangen sich um die Bürger zu kümmern - egal in welchem Gebiet, denn die kümmern sich ja nicht einmal um die Bürger in den Gebieten die außerhalb des Konfliktes sind. Seit einem Jahr wurde kein einziges Gesetzt oder Reform erlassen, die zum Wohle der Bürger beiträgt. Erhalt eines IWF Kredites wird als ökonimische Errungeschaft dargestellt.

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#3 Beitrag von eurojoseph » Montag 13. April 2015, 10:59

Gast hat geschrieben:Probleme auf der Krim kommen nicht durch die (sagen wir mal) Annexion, sondern durch die sinnlose Sanktionspolitik des Westens und der Ukraine. Und vorallem die Ukraine, die ja immer schreit dass die Krim besetzt wurde und die Leute unter Gewaltandrohung zu dem Referendum gezwungen wurden und dass die Krim weiterhin Ukrainisches Staatsgebiet ist und die Leute ukrainische Staatsbürger - sollte sich um die eigenen Staatsbürger kümmern, wenn's nun so ist. Amsonsten einfach anerkennen, dass die Halbinsel weg ist. Denn es ist sicherlich der absolut falsche Weg die Menschen wieder für sich zu gewinnen.
Die Bürger werden einfach dafür bestraft, dass die sich für eigene Meinung und Überzeugung eingesetzt haben. Und auch wenn ich am Anfang gegen die Abspaltung war, spätestens jetzt sage ich nur dass die scheiß Regierung in Kiew es nicht anders verdient hat, die sollten mal anfangen sich um die Bürger zu kümmern - egal in welchem Gebiet, denn die kümmern sich ja nicht einmal um die Bürger in den Gebieten die außerhalb des Konfliktes sind. Seit einem Jahr wurde kein einziges Gesetzt oder Reform erlassen, die zum Wohle der Bürger beiträgt. Erhalt eines IWF Kredites wird als ökonimische Errungeschaft dargestellt.
BRUHAHA - solche *Gäste* braucht das Forum ...husch husch zurueck in das Russonazi-Loch....dawai !!!
The SOVIET STORY - für alle, die noch an das Märchen vom russischen Antifaschismus glauben !Djakuju tobi,shcho ja ne moskal/jingo/sovok ???)SLAVA UKRAYINI !!!!Hitler UND Stalin kaputt - wider braunen UND roten Faschismus

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#4 Beitrag von bohne_68 » Montag 13. April 2015, 12:55

Gast hat geschrieben:Probleme auf der Krim kommen nicht durch die (sagen wir mal) Annexion, sondern durch die sinnlose Sanktionspolitik des Westens und der Ukraine. Und vorallem die Ukraine, die ja immer schreit dass die Krim besetzt wurde und die Leute unter Gewaltandrohung zu dem Referendum gezwungen wurden und dass die Krim weiterhin Ukrainisches Staatsgebiet ist und die Leute ukrainische Staatsbürger - sollte sich um die eigenen Staatsbürger kümmern, wenn's nun so ist. Amsonsten einfach anerkennen, dass die Halbinsel weg ist. Denn es ist sicherlich der absolut falsche Weg die Menschen wieder für sich zu gewinnen.
Die Bürger werden einfach dafür bestraft, dass die sich für eigene Meinung und Überzeugung eingesetzt haben. Und auch wenn ich am Anfang gegen die Abspaltung war, spätestens jetzt sage ich nur dass die scheiß Regierung in Kiew es nicht anders verdient hat, die sollten mal anfangen sich um die Bürger zu kümmern - egal in welchem Gebiet, denn die kümmern sich ja nicht einmal um die Bürger in den Gebieten die außerhalb des Konfliktes sind. Seit einem Jahr wurde kein einziges Gesetzt oder Reform erlassen, die zum Wohle der Bürger beiträgt. Erhalt eines IWF Kredites wird als ökonimische Errungeschaft dargestellt.
Ich glaube Sie verdrehen ein bisschen Ursache und Wirkung. Die heutig Situation auf der Krim ist zu 100% dem Wirken der russischen Fachkräfte geschuldete, egal wie man es wendet. Selbst wenn Ihre Thesen stimmen, waren es immer noch Russland, das mit den goldenen Löffeln gewunken hat - oder ?
Interessanterweise verbreiten die russischen Medien immer !!!!, das die anderen Schuld sind ... an allem ... [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif]

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#5 Beitrag von Gast » Montag 13. April 2015, 14:42

eurojoseph hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:Probleme auf der Krim kommen nicht durch die (sagen wir mal) Annexion, sondern durch die sinnlose Sanktionspolitik des Westens und der Ukraine. Und vorallem die Ukraine, die ja immer schreit dass die Krim besetzt wurde und die Leute unter Gewaltandrohung zu dem Referendum gezwungen wurden und dass die Krim weiterhin Ukrainisches Staatsgebiet ist und die Leute ukrainische Staatsbürger - sollte sich um die eigenen Staatsbürger kümmern, wenn's nun so ist. Amsonsten einfach anerkennen, dass die Halbinsel weg ist. Denn es ist sicherlich der absolut falsche Weg die Menschen wieder für sich zu gewinnen.
Die Bürger werden einfach dafür bestraft, dass die sich für eigene Meinung und Überzeugung eingesetzt haben. Und auch wenn ich am Anfang gegen die Abspaltung war, spätestens jetzt sage ich nur dass die scheiß Regierung in Kiew es nicht anders verdient hat, die sollten mal anfangen sich um die Bürger zu kümmern - egal in welchem Gebiet, denn die kümmern sich ja nicht einmal um die Bürger in den Gebieten die außerhalb des Konfliktes sind. Seit einem Jahr wurde kein einziges Gesetzt oder Reform erlassen, die zum Wohle der Bürger beiträgt. Erhalt eines IWF Kredites wird als ökonimische Errungeschaft dargestellt.
BRUHAHA - solche *Gäste* braucht das Forum ...husch husch zurueck in das Russonazi-Loch....dawai !!!
da es mit Login manchmal nicht klappt, tauche ich als Gast auf. wieso weiß ich nicht. Aber dass du gleich mit Beleidigungen anfängst zeift deinen Bildungsstand. Russland ist mir scheißegal, mir wäre es lieber wenn's der Ukraine besser gehen würde. Aber Dank solcher A...Lecker kann sich die jetzige verbrecherische Regierung halten.

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#6 Beitrag von Gast » Montag 13. April 2015, 14:44

bohne_68 hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:Probleme auf der Krim kommen nicht durch die (sagen wir mal) Annexion, sondern durch die sinnlose Sanktionspolitik des Westens und der Ukraine. Und vorallem die Ukraine, die ja immer schreit dass die Krim besetzt wurde und die Leute unter Gewaltandrohung zu dem Referendum gezwungen wurden und dass die Krim weiterhin Ukrainisches Staatsgebiet ist und die Leute ukrainische Staatsbürger - sollte sich um die eigenen Staatsbürger kümmern, wenn's nun so ist. Amsonsten einfach anerkennen, dass die Halbinsel weg ist. Denn es ist sicherlich der absolut falsche Weg die Menschen wieder für sich zu gewinnen.
Die Bürger werden einfach dafür bestraft, dass die sich für eigene Meinung und Überzeugung eingesetzt haben. Und auch wenn ich am Anfang gegen die Abspaltung war, spätestens jetzt sage ich nur dass die scheiß Regierung in Kiew es nicht anders verdient hat, die sollten mal anfangen sich um die Bürger zu kümmern - egal in welchem Gebiet, denn die kümmern sich ja nicht einmal um die Bürger in den Gebieten die außerhalb des Konfliktes sind. Seit einem Jahr wurde kein einziges Gesetzt oder Reform erlassen, die zum Wohle der Bürger beiträgt. Erhalt eines IWF Kredites wird als ökonimische Errungeschaft dargestellt.
Ich glaube Sie verdrehen ein bisschen Ursache und Wirkung. Die heutig Situation auf der Krim ist zu 100% dem Wirken der russischen Fachkräfte geschuldete, egal wie man es wendet. Selbst wenn Ihre Thesen stimmen, waren es immer noch Russland, das mit den goldenen Löffeln gewunken hat - oder ?
Interessanterweise verbreiten die russischen Medien immer !!!!, das die anderen Schuld sind ... an allem ... [smilie=dash2.gif] [smilie=dash2.gif]
erstens gucke ich wenn überhaupt zwei Mal in Jahr Ru.tv. Also brauchen Sie mir damit nicht zu kommen.

Auch wenn Russland mit dem goldenen Löffel gewunken hat, mit welchem Löffel hatte die Ukraine gewunken? oder winkt jetzt? Was wurde in den letzten 12 Monaten gemacht, um die Menschen zu halten?

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#7 Beitrag von Sonnenblume » Montag 13. April 2015, 17:45

Gast hat geschrieben:Was wurde in den letzten 12 Monaten gemacht, um die Menschen zu halten?
Wenn es dich wirklich interessiert : giyf.
Ansonsten frag ich mich gerade ganz ehrlich, was du denn denkst was man tun kann, um die Leute "zu halten" , wenn der Kreml mit Anwendung von Atomwaffen droht, wenn die Krim vor hat, auch real wieder Ukrainisch zu werden.
Du hast bestimmt gleich eine Zauberformel, du der es nicht mal schafft, sich hier einzuloggen.
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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#8 Beitrag von Anuleb » Montag 13. April 2015, 18:01

Gast hat geschrieben:
erstens gucke ich wenn überhaupt zwei Mal in Jahr Ru.tv. Also brauchen Sie mir damit nicht zu kommen.

Auch wenn Russland mit dem goldenen Löffel gewunken hat, mit welchem Löffel hatte die Ukraine gewunken? oder winkt jetzt? Was wurde in den letzten 12 Monaten gemacht, um die Menschen zu halten?
Richtig, der Löffel fer Ukraine war und ist nicht gülden, sondern einfach nur hellblau-maisgelb. Das sind die Farben, welche für Freiheit, Demokratie und einem Haufen schwerer Arbeit stehen. Verstehen tue ich jetzt nur nicht, wer, was wo getan hat, um die Menschen irgendwo zu halten. Nur so ein paar Anhaltspunkte für Krim, Russland und die Ukraine:

Russland hat die Krim übernommen, und als 1. die Freiheit andersdenkender eingeschränkt und schafft es als 2. nicht, die Versorgungslage entsprechend deren eigener Zusagen zu verbessern, oder zumindestens auf einem zivilisiertem Level zu halten. Sehr erfolgreich hingegen sind sie, wenn es um das Verbreiten von Tagträumereien, wie z. B. die Brücke von Kertsch, und Verschwörungstheorien geht, wie z. B. das die Ukrainer, Amerikaner, Europäer und andere andersartige an allem Schuld sind. Interessant an alledem ist, dass sich Russland vom Selbstverständnis her als Supermacht betrachtet. Einer Supermacht kann es jedoch schnurzpiepegal sein, was die anderen machen oder nicht machen. Eine Supermacht setzt trotzdem die eigenen Vorstellungen und Ankündigungen um, oder sie ist keine Supermacht.

Die russische Bevölkerung ist in den letzten 7 Jahren um weit über 5 % geschrumpft. So sieht wohl kaum erfolgreiche Politik aus, welche die Bevölkerung im Land halten soll.

Die ukrainische Bevölkerung ist deutlich unter 5 % geschrumpft. Und das obwohl sich das Land im Kriegzustand befindet, und Russland angeblich so unglaublich viele Kriegsflüchtlinge aufgenommen hat. Die Ukrainischen Flüchtlinge bleiben eben lieber in der Ukraine. Dort dürfen sie wenigstens sagen was sie wollen, ohne gleich irgendwie, irgendwo einzufahren.

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#9 Beitrag von Gast » Montag 13. April 2015, 18:07

Sonnenblume hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:Was wurde in den letzten 12 Monaten gemacht, um die Menschen zu halten?
Wenn es dich wirklich interessiert : giyf.
Ansonsten frag ich mich gerade ganz ehrlich, was du denn denkst was man tun kann, um die Leute "zu halten" , wenn der Kreml mit Anwendung von Atomwaffen droht, wenn die Krim vor hat, auch real wieder Ukrainisch zu werden.
Du hast bestimmt gleich eine Zauberformel, du der es nicht mal schafft, sich hier einzuloggen.
.
droht mit Atomwaffen :), naja ok!

Was ich machen würde? Als erstes, wenn ich die Leute zu Bürgern meines Landes zähle und der Meinung bin, dass diese durch Gewaltandrohung in Russland gehalten werde, würde ich damit anfangen den Leuten nicht ständig Strom, Wasser, Zugverbindungen etc. abdrehe. Genau das sind Aktionen die Krim noch weiter entfremden. Es ist halt der absolut falsche Weg. Und nochmal zu meiner Frage was hat die Regierung in den letzten 12 Monaten überhaupt versucht um die Leute zu halten?? GAR NICHTS. In den letzten 12 Monaten wurde kein gesetzt oder Reform veranlasst zum Wohle des Volkes, egal in welchem Gebiet.

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Gast
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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#10 Beitrag von Gast » Montag 13. April 2015, 18:18

Anuleb hat geschrieben:
Gast hat geschrieben: Russland hat die Krim übernommen, und als 1. die Freiheit andersdenkender eingeschränkt
was wurde in der Ukraine mit andersdenkenden von der Krim gemacht? Oder willst du mir tatsächlich erzählen, dass die gesamte Ukraine auf dem Maidan stand? Und sicherlich gibt es Leute die mit Russland nicht einverstanden ist, aber die Mehrheit entscheidet. Es hat noch keiner das Ergebnis des Referendums angezweifelt, bzw. es gab schon zahlreiche Umfragen auf der Krim die das Ergebnis bestätigen - und zwar Umfragen westlicher Medien, bzw. Soz-Institute.
Anuleb hat geschrieben:
Gast hat geschrieben: Die ukrainische Bevölkerung ist deutlich unter 5 % geschrumpft. quote]

Wann ist denn die letzte Volkszählung in der Ukraine gemacht worden? Woher solche zahlen. Wenn man bedenkt, dass alleine aus dem Donbas schon knappe Million ausgewandert ist darfst du mir nicht böse sein wenn ich das einfach anzweifeln würde. Aber ist eigentlich auch egal! Mir ist völlig egal was in Russland ist oder nicht ist - im Gegensatz zu den echten Ukrainepatrioten führe ich keine Vergleiche zwischen Ru und Ukraine durch. Mir geht's um Wohl der Ukrainer und nicht darum dass es den Russen schlechter geht. Meine Frage war was die ukrainische Regierung für die Bürger gemacht hat.

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Hartmut
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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#11 Beitrag von Hartmut » Montag 13. April 2015, 19:00

Meine Damen und Herren ,warum die Aufregung : Die Halbinsel Krim war , ist und wird russisch bleiben, ob es Hardliner Jazenjuk und Poroschenko ,sowie anderen UsA hörigen passt.Man sollte nicht Realitätsfern sein. Seit dem diese sich mit Unterstützung der USA an die Macht geputscht hatten ,haben sie die Ukraine ins bodenlose gestürzt. Die Infrastruktur im Don-Pass wurde auf Befehl dieser Hardliner zerstört. Tausende Menschen wurden auf dessen Befehl getötet und hundert Tausende Menschen vertrieben. Wenn diese menschenfeindliche Politik weiter verfolgt wird ( siehe im Don-Pass ) , wird es in einem überschaubaren Zeitraum nur noch eine kaputte Ukraine geben.
Man sollte darangehen das Zerstörte wieder aufzubauen. Die Nachfahren der Wolhyniendeutschen sind sicherlich bereit ihren Beitrag zuleisten.
Vorausgesetzt, dass den Nachfahren den Boden ,welcher die Vorfahren bei der Vertreibung durch den Hitler- Stalin-Pakt zurücklassen mussten, wieder zurück übertragen wird.
Man hat die Möglichkeit das Unrecht wieder gut zumachen und vorallem mit der Rückgabe die Wirtschaft anzukurbeln.
Mit besten Empfehlungen
HE

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#12 Beitrag von Sonnenblume » Montag 13. April 2015, 20:23

Deine Kenntnisse ueber die Vorgänge in der Ukraine sind so mangelhaft wie deine Rechtschreibung in Bezug auf den Donbass.

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#13 Beitrag von Dicker » Montag 13. April 2015, 20:34

OH Herr lass Hirn regnen.

Gast Du schaust nur 2 mal im Jahr RU-TV ? anscheinend aber immer morgens und mittags den ganzen Tag

ja der 13 ist halt immer so komisch |-D

[smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr] [smilie=cool_ukr]

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#14 Beitrag von Anuleb » Montag 13. April 2015, 20:54

Hartmut hat geschrieben:Meine Damen und Herren ,warum die Aufregung : Die Halbinsel Krim war , ist und wird russisch bleiben, ob es Hardliner Jazenjuk und Poroschenko ,sowie anderen UsA hörigen passt.Man sollte nicht Realitätsfern sein. Seit dem diese sich mit Unterstützung der USA an die Macht geputscht hatten ,haben sie die Ukraine ins bodenlose gestürzt. Die Infrastruktur im Don-Pass wurde auf Befehl dieser Hardliner zerstört. Tausende Menschen wurden auf dessen Befehl getötet und hundert Tausende Menschen vertrieben. Wenn diese menschenfeindliche Politik weiter verfolgt wird ( siehe im Don-Pass ) , wird es in einem überschaubaren Zeitraum nur noch eine kaputte Ukraine geben.
Man sollte darangehen das Zerstörte wieder aufzubauen. Die Nachfahren der Wolhyniendeutschen sind sicherlich bereit ihren Beitrag zuleisten.
Vorausgesetzt, dass den Nachfahren den Boden ,welcher die Vorfahren bei der Vertreibung durch den Hitler- Stalin-Pakt zurücklassen mussten, wieder zurück übertragen wird.
Man hat die Möglichkeit das Unrecht wieder gut zumachen und vorallem mit der Rückgabe die Wirtschaft anzukurbeln.
Mit besten Empfehlungen
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Gast hat geschrieben:
Anuleb hat geschrieben:
Gast hat geschrieben: Russland hat die Krim übernommen, und als 1. die Freiheit andersdenkender eingeschränkt
was wurde in der Ukraine mit andersdenkenden von der Krim gemacht? Oder willst du mir tatsächlich erzählen, dass die gesamte Ukraine auf dem Maidan stand? Und sicherlich gibt es Leute die mit Russland nicht einverstanden ist, aber die Mehrheit entscheidet. Es hat noch keiner das Ergebnis des Referendums angezweifelt, bzw. es gab schon zahlreiche Umfragen auf der Krim die das Ergebnis bestätigen - und zwar Umfragen westlicher Medien, bzw. Soz-Institute.
Anuleb hat geschrieben:
Gast hat geschrieben: Die ukrainische Bevölkerung ist deutlich unter 5 % geschrumpft. quote]

Wann ist denn die letzte Volkszählung in der Ukraine gemacht worden? Woher solche zahlen. Wenn man bedenkt, dass alleine aus dem Donbas schon knappe Million ausgewandert ist darfst du mir nicht böse sein wenn ich das einfach anzweifeln würde. Aber ist eigentlich auch egal! Mir ist völlig egal was in Russland ist oder nicht ist - im Gegensatz zu den echten Ukrainepatrioten führe ich keine Vergleiche zwischen Ru und Ukraine durch. Mir geht's um Wohl der Ukrainer und nicht darum dass es den Russen schlechter geht. Meine Frage war was die ukrainische Regierung für die Bürger gemacht hat.
SENILE SENILE SENILE SENILE SENILE SENILE LALALALALALALA [smilie=to_pick_ones_nose3.gif] [smilie=to_pick_ones_nose3.gif] [smilie=to_pick_ones_nose3.gif]

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#15 Beitrag von toto66 » Montag 13. April 2015, 21:40

was wurde denn in der Ukraine mit Andersdenkenden von der Krim gemacht ?
Ich hatte übrigens vor 10 Tagen, vorletztes Wochenende in Lviv Besuch von einem jungen Paar, ethnische Russen, ukrainische Staatsbürger, die die Krim verlassen haben vor kurzem Richtung Rivne. Nicht aus politischen Erwägungen heraus, aus beruflichen Gründen. Die Tanja hat gemeint, das das Stimmungsbild auf der krim nicht so eindeutig ist wie man uns weismachen will. Staatsbedienstete und Rentner sind Profiteure, ansonsten, naja. Viel wird von der kommenden Urlaubssaison abhängen. Ein Jahr Ausfall kann man im nationalistischen Taumel durchstehen, läuft dieses Jahr ähnlich mies wie das letzte wird es für viele Menschen dünn.
Naja, die waren jedenfalls ziemlich überrascht davon wie junge, gebildete Leute in Lviv ihre Sicht auf den Maidan und die Ukraine von heute und morgen darlegen. Die wussten nicht einmal das es auch in Lviv und vielen anderen Städten einen Maidan gab. Die schauten als gewohnheitsmässige Konsumenten russischen TVs vollkommen fassungslos auf die Videos der Studentenproteste damals in unserer Stadt. Fassungslos, das es Menschen wie sie waren die das Ganze trugen und nicht Hooligans und Vandalen. Und eben kein faschistischer oder amerikanischer Putsch.
Der Dmitri fragte mich irgendwann: warum, denkst du, haben wir heute Krieg ? Ich weiss es nicht genau, habe ich geantwortet, es kann viele Gründe dafür geben. Aber ich weiss, wenn ihr damals den Maidan verstanden hättet, wenn ihr euch nur informiert hättet was der Maidan ist gäbe es diesen Krieg heute nicht.
Und mit etwas Abstand entlockt es mir nur ein müdes lächeln wenn Leute hier im Forum die nichts davon miterlebt haben Schmutz über diese Revolution der Würde auskippen.
Den Hartmut oder wieder heisst möchte ich gar nicht kommentieren. Dem gehts nicht um Beiträge sondern um Beträge...
Bin ja gespannt wann sich die Nachfahren der Sudetendeutschen, Schlesier ......
( huch, das bin ich ja auch ???) , Ostpreussen und so weiter zu Wort melden. Da gibts noch so viele andere Vertriebene und "Vertriebene" zeit der Weltgeschichte, das wird eine Völkerwanderung.....
Zuletzt geändert von toto66 am Dienstag 14. April 2015, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#16 Beitrag von bohne_68 » Montag 13. April 2015, 22:04

Was in dem eingangs genannten Artikel beschrieben wird, gilt nicht nur für die Krim sondern auch auch für Russland mehr und mehr.
Das erwähnte Zitat könnte überall gemacht sein:
Es ist schon erstaunlich, dass heute (war auf der Krim- Halbinsel) funktionieren soll, was in sieben Jahrzehnten Sowjetunion nicht funktioniert hat
Quelle: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Mit anderen Worten: Man versucht mit bekannten Methoden (von den alle wissen das sie scheitern), die Probleme von heute zu lösen. Ausländische Experten hat man vor langer Zeit vertrieben, da bleibt nur die Erfahrung der alten Garde.

Wir haben zur Zeit auch einige Leute (frische Migranten) aus Russland in Stuttgart, die noch zurückhaltend über die Verhältnisse in der Heimat berichten. Was ich da höre, lässt wenig gutes hoffen.
Es scheint so, als ob Russland wieder im Jahre 1990 angekommen ist, in einer Zeit roher Gewalt und Gesetztlosigkeit. Allerdings mit einem Unterschied, der FSB ist heute eine bestimmende Größe. Es scheint wohl ein Gesetz zu geben, das der FSB jeden Betrieb enteignen kann, den es will. Das sind doch ideale Vorraussetzungen für eine blühende Wirtschaft - oder?
Welcher Durak baut in einem solchen Umfeld noch etwas auf [smilie=dash2.gif]

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Re: Zurück in die Zukunft - die Krim nach einem Jahr

#17 Beitrag von Sonnenblume » Montag 13. April 2015, 23:11

bohne_68 hat geschrieben:Was in dem eingangs genannten Artikel beschrieben wird, gilt nicht nur für die Krim sondern auch auch für Russland mehr und mehr.
Das erwähnte Zitat könnte überall gemacht sein:
Es ist schon erstaunlich, dass heute (war auf der Krim- Halbinsel) funktionieren soll, was in sieben Jahrzehnten Sowjetunion nicht funktioniert hat
Quelle: Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Mit anderen Worten: Man versucht mit bekannten Methoden (von den alle wissen das sie scheitern), die Probleme von heute zu lösen. Ausländische Experten hat man vor langer Zeit vertrieben, da bleibt nur die Erfahrung der alten Garde.

Wir haben zur Zeit auch einige Leute (frische Migranten) aus Russland in Stuttgart, die noch zurückhaltend über die Verhältnisse in der Heimat berichten. Was ich da höre, lässt wenig gutes hoffen.
Es scheint so, als ob Russland wieder im Jahre 1990 angekommen ist, in einer Zeit roher Gewalt und Gesetztlosigkeit. Allerdings mit einem Unterschied, der FSB ist heute eine bestimmende Größe. Es scheint wohl ein Gesetz zu geben, das der FSB jeden Betrieb enteignen kann, den es will. Das sind doch ideale Vorraussetzungen für eine blühende Wirtschaft - oder?
Welcher Durak baut in einem solchen Umfeld noch etwas auf [smilie=dash2.gif]
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